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Fans 30.11.2011
Der Twitter-König und seine Prinzen

Nicht nur der HSV ist im Internet aktiv - auch seine Spieler. HSV.de stellt die HSV-Mannschaftspioniere im sozialen Netz vor. Dabei sticht einer besonders hervor und sichert sich unumstritten den Titel des Twitter-Königs des HSV.

Hamburg – Regelmäßig werden hsv.de und die Facebook- und Twitterauftritte des HSV für ihre Präsenz im Internet ausgezeichnet. Zuletzt verteidigte HSV.de seinen Titel der "Website des Jahres" in der Kategorie Sport. Aber nicht nur der Verein bewegt sich sicher in den Weiten des Internets, auch die Spieler des Profiteams. So besitzen vier Spieler des HSV einen eigenen Twitter-Account und kommunizieren auf direktem Wege mit ihren Fans. Dabei ragt ein Akteur besonders heraus und setzt neue Maßstäbe: Tomás Rincón.
Der Twitter-König
 
Tomás Rincón ist ein bodenständiger und sympathischer Spieler, der mit Fleiß auf und neben des Platzes brilliert. Ein ungemein ehrgeiziger Typ, der, wie auch im Spiel, nicht den einfachsten Weg sucht, sondern seine Ziele verwirklichen will. 2009 wechselte der venezolanische Nationalspieler zum HSV. Er war damals einer der ersten Profis aus seiner Heimat, die den Schritt ins Ausland wagten. Rincons Ziel war es, sich bei einem großen Klub in Europa durchzusetzen. Er lernte die deutsche Sprache so schnell wie kein Zweiter und biss sich trotz großer Konkurrenz durch. Heute spricht der Südamerikaner tadelloses Deutsch und ist zur Stammkraft beim HSV gereift. 
Auch Jeffrey Bruma nutzt Twitter um seinen Fans von seinen Aktivitäten zu berichten, wie hier auf dem Gletscher im Sommertrainingslager.

Auch in seiner Nationalmannschaft läuft es rund. Mit Venezuela belegte er bei der Copa America am Ende den vierten Rang und spielte sich auch auf internationaler Bühne in den Vordergrund. Nicht erst durch seine guten Leistungen bei der Copa America wuchs seine Fangemeinde stetig. In Venezuela gilt der HSV-Mittelfeldspieler Tomás Rincon schon lange als Nationalheld. Doch wie redet ein Volksheld mit seinen Fans? Über das soziale Netzwerk Twitter, sagte ein guter Freund zu ihm. Rincon stimmte zu, aber zunächst sollte sein Kumpel die von ihn diktieren Texte dort eingeben. Mit wachsenden Länderspieleinsätzen wuchs auch seine Follower-Zahl unaufhörlich, stagnierte später aber bei rund 20.000 eingetragenen Fans.

Mit seinen überragenden Leistungen bei der Copa America explodierten die Zahlen. Rincon übernahm nun selbst die Nachrichten auf Twitter und fütterte eigenhändig seine wachsende Gemeinde – häufig auch auf Deutsch. Mittlerweile zählt Rincon 156.470 Follower, Tendenz stark steigend. Eine Phänomen, das nicht nur durch seinen Status als venezolanischer Nationalspieler erklärt werden kann. Im Vergleich, der venezolanische Kapitän, Juan Arango (Borussia Mönchengladbach), vereint lediglich rund 24.000 Follower auf sein Konto. „Dass ich so viele Fans habe, muss an meiner Art als Fußballer liegen. Ich arbeite hart und nehme nicht zu wichtig“, sagt Rincon gegenüber hsv.de. Ein Teamplayer im Geist und im Handeln, der den Kontakt zu seinen Fans sucht.

Die Twitter-Prinzen - Bruma twitschert täglich

Heung Min Son folgen über 80.00 Fans bei Twitter. Die Kommunikation ist dabei auch wechselseitig.

Erster Erbprinz unter den HSV-Spielern ist Heung Min Son. 80.230 Fans folgen seinen Nachrichten bei Twitter. Im Gegensatz zum König schreibt Son fast ausschließlich in seiner Heimatsprache und auch nicht so regelmäßig. Dagegen zeigen sich Marcell Jansen und Jeffrey Bruma als wahre Twitter-Fans. Täglich, teilweise mehrmals am Tag, informieren sie die Fans über Neuigkeiten. Bruma nutzt die Plattform auch immer häufiger, um sein Deutsch zu testen. So schrieb der HSV-Innenverteidiger am Wochenende: „Gökhan Töre und ich waren beim Fanclub ‚Sudden death Norderham’“ und schickte gleich ein Foto mit. Aber auch die wechselseitige Kommunikation mit den Anhängern ist Bruma ein Anliegen:

„Ich finde Twitter klasse. Es bringt Spaß sich mit den Fans auszutauschen.“ Und in der Tat finden sich abgesehen von Neuigkeiten auch Gespräche mit seinen Fans auf seiner Seite. Ebenso überzeugt von Twitter ist Marcell Jansen. Neben dem Austausch mit den Fans kündigt der Offensivakteur mit dem starken linke Fuß auch besondere Veranstaltungen für die Fans an. Die Plattform bietet also viele Möglichkeiten, die von den Spielern gerne genutzt werden. Nutzen Sie den direkten Draht über Twitter zu den Spielern des HSV und kommen Sie in den Genuss des neuen Miteinanders zwischen Fans und Spielern.

Hier geht's zu den Twitter-Accounts:


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