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Hanseatische Kontinuität
Die U17 setzt bei ihrer Vorbereitung auf die B-Junioren-Bundesliga ausschließlich auf Spieler aus der letztjährigen U16. Kontinuität, die sich auszahlen soll. Hamburg - In der B-Junioren-Bundesliga startet der HSV mit einer eingespielten Mannschaft. Alle Spieler sind bereits seit mehr als einer Saison bei den Rothosen aktiv. Statt auf Neuzugänge wird auf Kontinuität gesetzt. Dazu gehört vor allem Mut. Mut, auch mal einen Fehler zu begehen und weiter an den grundlegenden Ausbildungszielen zu arbeiten. Diese liegen nicht immer im Bereich eines tabellarisch erfolgreichen Spiels, wie von Ahlen verrät. „Mit gewissen taktischen Spielweisen, haben Mannschaften vielleicht kurzzeitig mehr Erfolg, doch wir wollen mit einer guten Ausbildung erfolgreich sein“, erklärt der ehemalige Bundesligaspieler. Im Training wurde auf Basis der individuellen und gruppentaktischen Übungen viel im Bereich der Mannschaftstaktik gearbeitet. Doch auch der Grundstein im Umgang miteinander wurde gelegt. Im gemeinsamen Dialog entwickelte das Trainerteam, zu dem neben von Ahlen auch Co-Trainer Fabian Wohlgemuth gehört, mit der Mannschaft die Ziele und jeweiligen Aufgaben für die kommende Saison. Jeder wurde in diesen Prozess mit einbezogen. Für von Ahlen ein wichtiger Baustein in der Entwicklung der Spieler und der Persönlichkeit jedes Einzelnen. „Jeder muss sich seiner Verantwortung und seiner Ziele bewusst sein“, so der Coach. Mit dem Umsetzen dieser Maßnahmen soll auch der Erfolg kommen. Und damit natürlich der Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Keine Überheblichkeit In der Vorbereitung zeigte die Mannschaft bislang ansprechende Leistungen und setzte viel von dem um, was vorher in den Trainingseinheiten erarbeitet wurde. Bei den Testspielen gegen Trave 06 (5:0), gegen die U16 von Eintracht Norderstedt (4:0) und gegen Holstein Kiel standen am Ende drei Siege zu Buche. Auch das Kurzturnier bei Kooperationspartner SV Eichede konnte das Team nach den Erfolgen gegen Borussia Dortmund (1:0), TeBe (2:1) und Eichede (2:0) und einer Niederlage gegen St. Pauli (0:1) gewinnen. „Es lief schon fast zu gut“, mahnt von Ahlen, der natürlich Überheblichkeit verhindern möchte. Zufriedenheit sollte sich nicht einstellen. Stattdessen der Wille, sich ständig weiterzuentwickeln. Dazu gibt es in der letzten Woche der Vorbereitung noch die Möglichkeit bei einem Blitzturnier bei Tennis Borussia Berlin. Ob es ein Vorteil ist, dass TeBe auch gleichzeitig der Gegner am ersten Spieltag ist, wird sich noch heraus stellen. Sicher ist aber, dass die Mannschaft mit voller Kraft und einer eingespielten Crew eine gute Rolle in der B-Junioren-Bundesliga spielen möchte. |

























