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Nachwuchs 22.08.2011
HSV stellt Vereinen Nachwuchskonzept vor

"Nur der Nachwuchs. Nur die Zukunft." Unter diesem Motto hatte der Hamburger SV die Vereine aus dem Hamburger Fußballverband am Sonntagabend (21.08.11) zu einem Informationsabend eingeladen, um ihnen die Nachwuchsarbeit, die Ausbildunsstrategie sowie das Scoutingsystem des HSV näher zu bringen. Und um die Zusammenarbeit mit den Vereinen im Jugendbereich zu verbessern.

Hamburg - "Toll, dass so viele gekommen sind - fantastisch". Mit diesen Worten begrüßte Frank Arnesen, sportlicher Leiter des Hamburger SV, am Sonntagabend (21.08.11) rund 200 Gäste aus dem Amateurfußball im VIP-Bereich der Imtech Arena. Die Gäste, Trainer, Funktionäre oder andere Vereinsvertreter aus den Jugendfußballabteilungen aus der Region Hamburg, vom Hamburger Fußballverband (HFV), aber auch aus entfernter gelegenen Orten wie Eichede, Flensburg oder Lüneburg waren einer Einladung des HSV gefolgt, der zu einem Informationsabend geladen hatte. Eine Runde, an dem Vorstandsmitglied Frank Arnesen, HSV-Nachwuchsleiter Bastian Reinhardt sowie der sportliche Leiter aus dem Nachwuchsleistungszentrum, Paul Meier, den verantwortlichen Vereinsvertretern persönlich das Nachwuchskonzept des HSV präsentierten.
 
"Sie dürfen auch Fragen stellen, aber bitte nicht zum Spiel in München", sagte Arnesen auf seiner gewohnt sympathischen Art. Denn es war nicht der Bundesligafußball, der an diesem Abend im Mittelpunkt stehen sollte. "Nur der Nachwuchs. Nur die Zukunft" lautete das Motto. Dem HSV geht es vor allem um die Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Amateurvereinen. "Wichtig ist die Ausbildung der Jugendspieler, nicht nur im Sinne des HSV sondern im Sinne des Fußballs. Von den vielen Talenten, die es gibt, werden es nur wenige in den Profifußball schaffen. Doch auch die, die es nicht schaffen und vielleicht wieder in ihre Stammvereine zurückkehren, sollen die möglichst beste Ausbildung erfahren. Daher ist es doch ganz klar, wir brauchen die Amateurvereine, die Zusammenarbeit darf nicht nur in die eine Richtung gehen", erläuterte Arnesen. Und genau darum geht es dem HSV.
 
Fehler der Vergangenheit vermeiden
Rund 200 Vereinsvertreter lauschten den Ausführungen der HSV-Verantwortlichen.

Der Bundesligaklub möchte mit den kleineren Vereinen in und um Hamburg zusammenarbeiten, um in der Förderung und Entwicklung des Jugendfußballs möglichst für alle Beteiligten den größtmöglichen Ertrag zu erzielen. Der im gesamten Verein eingeläutete Umbruch soll auch im Nachwuchsbereich Früchte tragen. Paul Meier räumte in diesem Zusammenhang ein, dass in der Vergangenheit womöglich auch Fehler gemacht wurden, der Schweizer versicherte dem Publikum jedoch, dass der HSV diese "in Zukunft nicht mehr machen will. "Wir setzen beim Scouting auf Qualität und nicht auf Quantität", so der sportliche Nachwuchsleiter.

Durch Trainerfortbildungen in den jeweiligen Vereinen möchte der HSV seine Unterstützung auch vor Ort dokumentieren. Alle Beteiligten riefen in diesem Zusammenhang zu einem fairen Umgang miteinander auf. Dieser solle von Anstand, Respekt und Ehrlichkeit geprägt sein und auf gegenseitiger Kommunikation mit allen Beteiligten, HSV, Amateurverein, Spielern, Eltern oder auch der Schule basieren. "Zusammenarbeit ist ein Muss, sonst funktioniert es nicht", lautete das Schlusswort von Meier, bevor eine lebhafte und spannende Frage- und Diskussionsrunde das Ende eines lehrreichen Abends bildete.

 

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