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WM-Aus für deutsche U17 und Robert Labus
Die deutsche U17-Nationalmannschaft musste nach der denkbar knappen 3:4-Niederlage gegen die Schweiz nach Verlängerung im Achtelfinale der U17-Weltmeisterschaft in Nigeria die Koffer packen und flog vorzeitig zurück in die Heimat. ![]() Hamburg - Die deutsche U17-Nationalmannschaft von Bundestrainer Marco Pezzaiuoli und Rothose Robert Labus mussten am Mittwoch den Traum vom WM-Titel vorzeitig begraben. Nach dem kontinentalen Titelgewinn im eigenen Land waren die Adler-Träger mit großen Erwartungen in das mondiale Turnier in Nigeria gestartet. Nach dem 3:4 gegen die Eidgenossen aus der Schweiz, die in der Vorrunde bereits Titelfavorit Brasilien ausschalteten, waren alle deutschen Hoffnungen auf den zweiten Titelgewinn innerhalb weniger Monate abrupt zerschlagen. Zweimal war die
Pezzaiuoli-Elf nach einem Rückstand in der regulären Spielzeit zurückgekommen, zwei weitere Gegentreffer in der Verlängerung konnten trotz des erneuten Anschlusstreffers zwei Minuten vor dem Ende nicht mehr egalisiert werden. Der einzige Hamburger Vertreter in Reihen der Nationalmannschaft, hatte im ersten Spiel gegen Nigeria (3:3) die rote Karte gesehen und war daraufhin in der zweiten Vorrundenpartie gegen Argentinien (1:2) gesperrt. In Spiel drei gegen die Auswahl aus Honduras (3:1) brachte es der Innenverteidiger, der im Mai noch eine bärenstarke Europameisterschaft gespielt hatte, auf immerhin 53 Einsatzminuten. Das Ausscheiden gegen die Schweizer musste er sich dann auf Grund von Magenproblemen 120 Minuten von der Bank aus anschauen. "Wir sind natürlich enttäuscht über das Ausscheiden. Wir sind zwar zweimal zurückgekommen, aber am Ende haben wir zu viele Gegentore bekommen", bilanzierte Bundestrainer Marco Pezzaiuoli. |























