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Aus im DFB-Pokal - HSV unterliegt beim KSC mit 2:4
Der Pokal und seine eigenen Gesetze - eine unendliche Geschichte. Denn auch den HSV hat es gegen den traditionsreichen Drittligisten Karlsruher SC erwischt, die Rothosen verpassen durch die 2:4-Niederlage im Wildparkstadion den Einzug in die zweite Runde. Karlsruhe - 38 Grad im Schatten - eine Hitzeschlacht erwartete die beiden Teams in der ersten Pokalrunde. Heimvorteil KSC also, dessen Spieler an diese Temperaturen eher gewöhnt sind? Sah zu Beginn nicht so aus, denn der HSV erwischte einen guten Start in die Partie. Druckvoll und zielstrebig agierten die Rothosen, die bereits in der Anfangsphase zu guten Offensivaktionen kamen. Sons Schuss und Westermanns Kopfball sorgten für erste Gefahr, ehe nach 23 Minuten Berg für die verdiente Führung sorgte. Mit viel Übersicht hatte er ein Anspiel Skjelbreds auf Jansen weitergeleitet, der zurück in die Mitte passte, wo Berg goldrichtig stand und zum 1:0 einschob. Dieser Treffer sorgte für noch mehr Sicherheit im Spiel des HSV, der das Geschehen bestimmte - und dennoch plötzlich den Ausgleich hinnehmen musste. KSC-Angreifer van der Biezen vollstreckte eine Blum-Flanke per Kopf zum Ausgleich (30.), der den Gastgebern viel Selbstvertrauen gab. Nun spielte der KSC sehr gut mit und kreierte ebenfalls gute Offensivaktionen, doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Kurz vor dem Pausenpfiff - unmittelbar nach einer Großchance für Westermann - setzte Lam einen Pass ideal in den Lauf von Beister, der auf und davon marschierte und den Ball durch die Beine von KSC-Keeper Orlishausen hindurch zur 2:1-Pausenführung im kurzen Eck unterbrachte.
KSC dreht Partie in zweiter Halbzeit Nach dem Seitenwechsel machte der HSV dort weiter. Wieder ging es zielstrebig nach vorn, doch dieses Mal blieb den Rothosen der gelungene Abschluss verwehrt. Vor allem in der 52. Minute, als Son auf Jansen passte und dessen Schuss klatschend am rechten Pfosten landete. Das wäre das 3:1 gewesen, so aber blieb es eng - und die Partie wurde durch zwei Standardsituationen gedreht. Erst schlenzte Alibaz - nur sechs Minuten nach Jansen Pfostenschuss - einen Freistoß über die Mauer hinweg zum 2:2-Ausgleich ins Netz (58.), und eine gute Viertelstunde vor dem Ende sorgte der Bald-HSVer Calhanoglu indirekt für die 3:2-Führung der Karlsruher: seinen direkt , hart und flatternd getretenen Freistoß konnte Adler nicht festhalten, Stoll schaltete schneller als die Hamburger Deckung und drückte den Abpraller über die Linie. Und das so kurz vor dem Ende. Da gab es nur eines: alles nach vorn! Und in diese Schlussoffensive des HSV hinein setzten die Badener einen blitzsauberen Konter, der durch Soriano sogar noch das 2:4 bedeutete (87.) und dem KSC endgültig den Einzug in die zweite Pokalrunde bescherte. Das Spiel im Stenogramm: Karlsruher SC: Orlishausen - Klingmann, Stoll, Gordon, Kempe - Calhanoglu (82. Krebs), Haas - Alibaz, Hennings (71. Varnhagen), Blum - van der Biezen (56. Soriano). Hamburger SV: Adler - Lam, Bruma, Mancienne, Aogo - Westermann, Skjelbred (85. Ilicevic) - Beister (75. Rudnevs), Son (85. Arslan), Jansen - Berg Tore: 0:1 Berg (23.), 1:1 van der Biezen (30.), 1:2 Beister (45.), 2:2 Alibaz (58.), 3:2 Stoll (78.), 4:2 Soriano (87.) Schiedsrichter: Bastian Dankert Zuschauer: 18.000 Gelbe Karten: Calhanoglu / Bruma Gelb-Rote Karten: - / - Rote Karten: - / -
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