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„Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben“
2:4 beim KSC, das Aus im DFB-Pokal. Die große Enttäuschung stand allen HSVern ins Gesicht geschrieben, zumal es mit der Führung im Rücken zwischenzeitlich sehr gut aussah. Doch am Ende gab es die große Ernüchterung. Und wir haben die Stimmen aus dem Wildparkstadion. ![]() Karlsruhe - Es war eine Mischung aus Enttäuschung und Erschöpfung, die die Spieler des HSV nach dem Abpfiff auf den Rasen sinken ließ. Eine Woche vor dem Liga-Start wollten die Rothosen unbedingt mit einem Sieg im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC positiv in die neue Saison starten, und es fing auch so gut an. Doch trotz einer 2:1-Führung zur Halbzeitpause musste das Team von Thorsten Fink am Ende die Pokal-Segel streichen. 2:4 hieß es nach 90 Minuten aus Sicht der Rothosen. HSV.de hat die Stimmen der enttäuschten HSV-Spieler eingefangen.
Thorsten Fink: „Natürlich sind wir alle total enttäuscht, denn wir haben eine große Chance ausgelassen, positiv in die neue Saison zu starten. Dabei hatten wir das Spiel im Griff, haben geführt, müssen das 3:1 machen. Dann ist alles klar. Doch so haben wir den Gegner aufgebaut und ihm zusätzlich auch noch den Gefallen getan, unnötige Standards zu produzieren, denn durch die kam der KSC zu seinen Toren. Das hat uns den Sieg gekostet. Daran müssen wir deshalb arbeiten, damit uns das in Zukunft nicht wieder passiert.“ Heiko Westermann: „Die Chancen zum 3:1 und 4:1 waren da, aber wir haben sie verpasst, stattdessen laden wir den Gegner durch unnötige Standardsituationen zum Toreschießen ein. Es ist einfach nur bitter, enorm bitter. Und wir alle sind extrem enttäuscht. Wir wollten mit einem positiven Erlebnis starten, haben gut angefangen und stehen am Ende doch mit einer Niederlage da. Wir müssen einfach die Standardsituationen gegen uns verhindern. Dennoch: wenn man die kompletten 90 Minuten sieht, dann war es katastrophal." Per Skjelbred: „Es fühlt sich nach dem Spiel alles total leer an. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Dass wir dieses Spiel verloren haben ist eine Katastrophe. Wir müssen das in der zweiten Halbzeit viel besser spielen und unsere Chancen nutzen. Wir hatten alles unter Kontrolle, haben 2:1 geführt, haben das dritte Tor auf dem Fuß und machen dann aber die Fehler, die uns diese Niederlage eingebrockt haben. Die haben wir uns selbst zuzuschreiben“ |
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