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"Tschechische Maschine" soll Antriebswelle beim HSV werden
Petr Jiráček ist beim HSV angekommen. Am Dienstagabend (28.08.2012) unterschrieb der 26-jährige Nationalspieler aus Tschechien einen Vertrag bis 2016, nur 19 Stunden später wurde er in der Imtech Arena den Medien vorgestellt. Die deutsche Sprache versteht er größtenteils, nur mit dem Sprechen hat er noch seine Schwierigkeiten. Als Dolmetscher fungierte dafür HSV-Keeper und Landsmann Jaroslav Drobný. ![]() Hamburg – Zum ersten Auftritt von HSV-Neuzugang Petr Jiráček in der Imtech Arena strahlte die Sonne am Hamburger Himmel. Der 26-Jährige selbst strahlte ebenfalls, zeigte sich froh, beim Hamburger SV angekommen zu sein. Deutsch versteht er aufgrund seines vier Jahre Fremdsprachen-Schulunterrichts im Fach Deutsch außergewöhnlich gut. Nur das Sprechen selbst fällt ihm noch ein wenig schwer. Bei der ersten Presserunde in der Spielstätte der Rothosen fungierte deshalb Landsmann Jaroslav Drobný als aushelfender, tschechisch-deutscher Dolmetscher an seiner Seite.
Petr wirkte entspannt. Grundsätzlich ist er ein ruhiger Zeitgenosse, der sich nicht in den Vordergrund schieben will. Doch bei seiner Vorstellung kommt er um das Rampenlicht nicht herum. So präsentierte er sich offen und überzeugt. Seinen lässigen Look, mit schwarzer Jogginghose und einem Hamburger SV-Shirt, begleitete sein stets markantes Markenzeichen: Die braunen, langen Haare. Ebenso auffällig wie seine Haarpracht, war die Leistung des Neu-Hamburgers bei der diesjährigen Europameisterschaft, was auch Drobný bei seiner Charakterisierung des neuen Mannschaftskollegen attestierte: „Er ist ein guter Typ. Er war bei der Euro unser bester Spieler, er hat der Nationalmannschaft sehr geholfen. Außerdem hat er Erfahrung aus der Champions League.“ Für den 26-jährigen Linksfuß, der aus Wolfsburg kam, ist Teamkollege "Drobo" jetzt schon eine wichtige Bezugsperson: „Ich bin natürlich froh, dass ich Jaroslav hier habe. Er kennt die Leute und den Verein. Er kann mir beim Start in Hamburg helfen.“ Jiráček hofft auf eine gute Zusammenarbeit. Er will auf dem Platz das Maximum geben, um den Rautenträgern zu helfen. Der HSV ist für ihn die Wunschadresse. „Ich habe vom ersten Tag an ein gutes Gefühl gehabt. Der Hamburger SV ist ein großer Verein mit einer großen Tradition. Ich wollte gerne hier spielen und bin froh, jetzt da zu sein“, bekannte sich der defensive Mittelfeldspieler zu großen, im voraus vorhandenen Sympathien gegenüber seines neuen Arbeitgebers. Sportlich setzt er gradlinige Ziele. Seine Vorstellungen für die Anfangsphase der Bundesliga-Saison stellte er klar: „Wir brauchen jetzt gute Ergebnisse. Wichtig ist, dass wir jedes Spiel einen Schritt nach vorne machen. Wir wollen uns, so schnell es geht, von den Plätzen im Tabellenkeller entfernen.“ Dem HSV soll „die tschechische Maschine“, wie der 26-Jährige auch genannt wird, durch seine Kampfstärke zusätzliche Stärke im Mittelfeld verleihen. Sein Ex-Trainer Felix Magath bestätigte ihm außerdem auch die Stärke im Spielaufbau. Bereits am Samstag kann er seine Qualitäten unter Beweis stellen. Wie Thorsten Fink kürzlich mitteilte, plant er mit dem Nezugang beim Nordderby gegen Werder Bremen. „Ich bin gekommen, weil ich spielen will. Ich freue mich auf das Spiel in Bremen.“ |
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