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Fink: Aufarbeitung mit Blick nach vorn
Schon am Sonntag (19.02.12) begann die Aufarbeitung des verlorenen Nordderbys gegen Werder Bremen. Im Kurzinterview mit HSV.de verrät Trainer Thorsten Fink, wie er seine Mannschaft auf die anspruchsvolle Auswärtsaufgabe gegen Borussia Mönchengladbach vorbereitet. Hamburg – Rund 60 Prozent Ballbesitz, ein Plus bei den gewonnenen Zweikämpfen – der HSV hat das Nordderby gegen Werder Bremen über weite Strecken dominiert. Trotzdem siegten die Gäste am Ende mit 3:1. Die Rothosen brachten sich mit vermeidbaren Fehlern um den Lohn des hohen Aufwands. HSV-Trainer Thorsten Fink hat nun die Aufgabe, die Enttäuschung der Spieler in Motivation umzumünzen. Wie er diese Aufgabe angeht, verriet er HSV.de.
HSV.de: Thorsten, die Mannschaft hat am Wochenende viel investiert, aber keinen Ertrag erzielt. Wie ist dein Fazit zum Spiel? Fink: Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten das Derby unbedingt gewinnen, was uns leider nicht gelungen ist. Wir werden das Spiel schnell aufarbeiten, haben ja bereits Freitag das Spiel gegen Gladbach. Schon am Sonntag haben wir mit dem Video- und Fehleranalyse begonnen und einen ersten Austausch vorgenommen. Schon erste Ergebnisse, woran es lag? Fink: Wir haben entscheidende Fehler gemacht und hatten Defizite in der Platzpositionierung. Wir hatten große Probleme, wenn wir aufgerückt waren, da stimmte die Positionierung nicht, so dass wir uns Konter gefangen haben. Ich werde im Training und im Testspiel gezielt darauf achten, dass wir uns in diesem Bereich verbessern. Was bedeutet die Niederlage für die Mannschaft? Wie geht ihr die Aufgaben gegen die derzeit formstarken Gladbacher an. Wird es Veränderungen in der Startelf geben? Fink: Für eine endgültige Entscheidung ist es noch viel zu früh, wir müssen zunächst das Spiel vom Wochenende gründlich aufarbeiten und erst im Laufe der Woche entwickelt sich eine Tendenz. Sicher ist, dass es keine großen Änderungen geben wird. Ich werfe wegen einer Niederlage nicht alles über den Haufen. Wir wollen in Gladbach punkten, auch wenn das keine einfache Aufgabe ist. Gladbach hat momentan sehr viel Selbstvertrauen und lebt deutlich vom Zusammenspiel. In Gladbach wollen wir vor allem den mitgereisten Fans ein gutes Spiel bieten. Taktisch gesehen werden wir uns auf den Gegner einstellen, aber auch versuchen, unser Spielsystem umzusetzen. In der Saison haben wir bereits alle möglichen Arten von Spielen gezeigt. Wir haben nachgewiesen, dass wir offensiv das Spiel machen können und auch aus einer gesicherten Defensive heraus erfolgreich sein können. |
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