![]()
Fink: "Den Bayern als Außenseiter ein Bein stellen"
Es ist ein Duell zwischen Nord und Süd oder auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart. HSV-Chefcoach Thorsten Fink empfängt am kommenden Wochenende erstmals als Trainer seinen ehemaligen Verein, den FC Bayern München. Im HSV.de-Interview spricht Fink über die Zielsetzungen und Erwartungen an das Spiel. Hamburg – Großes Medieninteresse vor dem Nord-Süd-Duell zwischen dem HSV und Bayern München. HSV-Chefcoach hat neben dem Trainingsalltag einen vollen Terminkalender, reichlich gespickt mit Medienanfragen. Erstmals trifft der Ex-Bayer auf seinen ehemaligen Klub als Trainer der gegnerischen Mannschaft. Fußball-Deutschland fragt sich, mit welchen Gefühlen Fink in die Partie geht und was für den HSV gegen den Rekordmeister möglich ist. Die Antworten hat hsv.de.
Thorsten, als Spieler hast du mit dem FC Bayern viel erlebt. Wie ist es für dich, als Trainer gegen den Ex-Klub anzutreten? Fink: Das ist natürlich etwas Besonderes, immerhin verbinde ich mit dem Verein einige Erlebnisse. Aber es ist nicht so, dass die Bayern jetzt ständig bei mir anrufen. Ich telefoniere öfters mit Uli Hoeneß und man tauscht sich aus, aber das ist nichts Außergewöhnliches. Jedes Spiel wird gleich angegangen. Wir können keine Rücksicht auf große Vereine nehmen und wollen immer gegen den nächsten Gegner gewinnen - das ist jetzt Bayern München. Das Ziel ist also ein Sieg? Fink: Wie schon gesagt, wir werden jetzt nicht die weiße Fahne schwenken, wir wollen die Punkte in Hamburg halten. Es ist aber auch wichtig, dass wir uns insgesamt besser präsentieren als gegen Dortmund. Wir müssen es den Bayern schwer machen und über Zweikämpfe ins Spiel kommen, das hat uns im letzten Heimspiel gefehlt. Unser Ziel ist es, dem großen FC Bayern ein Bein zu stellen. Wir sind der Außenseiter in dieser Begegnung, aber Gladbach hat bereits gezeigt, wie man als Außenseiter als Sieger vom Platz gehen kann. Das wollen wir nach Möglichkeit auch und das erreichen wir nur, wenn wir unsere Zweikämpfe gewinnen. Wir können nicht locker spielen, das geht nicht. Wir müssen uns alles erkämpfen. Gegen Hertha BSC gelang am vergangenen Wochenende auswärts ein knapper 2:1-Sieg. Welche Erkenntnisse konnten aus dem Spiel gezogen werden? In Berlin hat Jacopo Sala überzeugt, steht er auch im Heimspiel gegen den Rekordmeister in der Startelf oder übernimmt Ivo Ilicevic den Posten auf der rechten Offensivseite? |
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||








































