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Jarolim: Profi mit Vorbildfunktion
David Jarolim ist der dienstälteste Hamburger im aktuellen Kader des HSV. Doch von Müdigkeit keine Spur, der Routinier hat noch viel vor. Hamburg – Er ist der dienstälteste Spieler beim HSV. Seit 2003 spielt David Jarolim für die Rothosen und war seither stets mit Herzblut bei der Sache. „David ist ein Musterprofi und ein sehr fleißiger Spieler“, sagt Trainer Thorsten Fink über seinen Routinier, der besonders den jüngeren Spielern als gutes Vorbild dient. In der laufenden Saison kam „Jaro“ in zehn Pflichtspielen zum Einsatz, spielte unter Fink jedoch kaum noch eine Rolle. Aber der HSV-Coach betont: „Jaro wird uns in dieser Saison noch helfen. Generell ist jeder Spieler des Kaders eine Alternative.“ Jarolims tadellose Einstellung könnte sich womöglich kommenden Samstag in Berlin bezahlt machen. „Ich weiß nicht, ob ich spiele. Bis dahin sind es noch ein paar Tage, aber es gab leichte Andeutungen“, sagt der Tscheche. Dabei hat der erfahrene Mittelfeldspieler Berlin in guter Erinnerung. Im letzten Gastspiel bei der Hertha gelang Jarolim ein spektakuläres Weitschusstor, dies gelänge nicht alle Tage, gesteht er. „Das ist natürlich etwas Besonderes, das war eine tolle Zeit. Wir haben guten Fußball gespielt und auch Zé traf per Weitschuss. Schon verrückt.“ Er weiß also, wie man die Hertha schlägt. Erfahrungswerte, die der Mannschaft helfen könnten. Im Mittelfeld könnte es zu einer Art defensiv geprägten Doppelsechs aus Jarolim und Rincón kommen. „Das wäre kein Problem“, sagt Jarolim, „wir haben früher schon zusammengespielt, das hat auch geklappt.“ So sieht es auch sein Kollege aus Südamerika: „Jaro ist ein super Profi und hat große Erfahrung. Wenn er spielt, kann er uns sicherlich helfen.“ Rincón sieht die Mannschaft aber auch insgesamt gefordert. „Wir können das Mittelfeld besser machen, dabei ist es egal, wer spielt. Wir waren gegen Dortmund alle schlecht. Jeder macht Fehler, wir müssen nun zusammenhalten“, erklärte der 24-Jährige. Und sein möglicher Partner im Mittelfeld pflichtet bei: „Wenn man zuhause so hoch verliert, muss man über Zweikämpfe versuchen zu gewinnen“, daran wolle er mithelfen. „Es wäre eine tolle Sache, wenn ich dem HSV helfen kann“, so Jarolim. |
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