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Rückrundenstart: Mit Kampf und Leidenschaft gegen Dortmund
Gefühlte Ewigkeiten mussten die Fans des HSV ohne das runde Leder und ihre Idole auskommen. Doch genug damit, die Rothosen bewegen sich beschwingten Schrittes zurück in die heimische Arena. Am Sonntag ist dort der amtierende Deutsche Meister Borussia Dortmund zu Gast. ![]() Hamburg - Die Mannschaft des HSV ist aus ihrem Winterquartier zurück. Die im spanischen Marbella erworbenen Grundlagen werden in der laufenden Trainingswoche verfeinert, der Feinschliff wird vorgenommen. Der Lohn der harten Arbeit soll schließlich am Sonntagnachmittag (22.01.12) eingefahren werden - im ersten Spiel der Rückrunde gegen Borussia Dortmund. Leidenschaft und Kampf sind Attribute, die HSV-Chefcoach Thorsten Fink von seiner Mannschaft fordert. „Dortmund hat eine tolle Mannschaft, von uns muss jeder 100% abliefern, damit wir erfolgreich sind. Dortmund ist der leichte Favorit, aber gerade zu Beginn einer Rückrunde kann der vermeintliche Außenseiter viel bewegen“, so Fink. Mut mache die Leistung in Marbella. „Ich bin mit den Trainingseindrücken und den Leistungen in den Testspielen im Trainingslager sehr zufrieden. Das Spielerische passt schon sehr gut.“ Den schmeichelhaften Testspielsieg in Bielefeld mag der Fußballlehrer nicht als Rückschritt deuten. „Nach einer anstrengenden Vorbereitungszeit und den Reisestrapazen waren die Spieler geistig nicht frisch und haben kein gutes Spiel gezeigt. Das hat deutlich gemacht, dass sie eine Pause brauchten. Die Spieler müssen auch fit im Kopf sein.“ Entsprechend abwechslungsreich ging Fink das Training am Dienstag (17.01.12) an. Während eine Hälfte des Profikaders zusammen mit dem Trainerteam auf dem Platz stand und leichte Passübungen ausführte, betätigte sich der Rest im Innenraum mit Konditions- und Krafttrainingsübungen. Für den Nachmittag standen vielseitige Trainingsspiele an. Durch zielgerichtete Dosierung von intensiven Trainingsinhalten und Ruhephasen soll sowohl die geistige als auch die körperliche Frische erreicht werden.
Finks besondere Beziehung zu Dortmund Für HSV-Trainer Thorsten Fink ist das Heimspiel gegen den amtierenden Meister ein besonderes Spiel. Als gebürtiger Dortmunder waren Sympathien für den Traditionsklub aus dem Pott Pflicht. „Wenn du in Dortmund aufwächst, kannst du nichts anderes tun, als dich für den Fußball zu begeistern“, so der HSV-Coach rückblickend. Folglich stand er als 15-Jähriger im Südblock 13 und feuerte die Schwarz-Gelben an. Auch selbst wirkte er am Erfolg der Dortmunder mit. In der B-Jugend konnte Fink die Deutsche Meisterschaft feiern. Später verließ er Dortmund und fand den sportlichen Erfolg in der ursprünglichen Heimat seiner Eltern - in Bayern beim Rekordmeister. Mit dem HSV gibt es ein Wiedersehen mit seinem Jugendklub. Fink hat die Entwicklung des BVB über die Jahre genau verfolgt und lobt ausdrücklich die geleistete Arbeit. „Dortmund ist jung, dynamisch und variabel. Dem Team gehört, wenn die Stammmannschaft gehalten werden kann, die Zukunft.“ Damit meint Fink die Zukunft nach dem Sonntagsspiel in Hamburg. Sein Ziel ist ebenso klar: Die drei Punkte in Hamburg halten. „Mit Kampf, Leidenschaft und den Fans in Rücken kann uns ein Sieg gelingen. Die daraus entfachte Euphorie würde uns für die Rückserie gut tun. Dafür werden wir hart arbeiten“, erklärt Fink. Eine Ankündigung, die dem Anhang gefallen wird. |
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