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Saison 20.07.2012
2:1-Sieg über FC Groningen - HSV zieht ins Finale des Peace Cups ein

Durch Treffer von Dennis Aogo und Ivo Ilicevic besiegten die Rothosen im Halbfinale den holländischen Erstligisten und stehen nun in dem am Sonntagabend (22.07.12) stattfindenden Endspiel gegen das koreanische Team von Seongnam Ilhwa Chunma.

Suwon - Der HSV steht im Finale des Peace Cups. Die Rothosen gewannen das Halbfinal-Duell gegen den FC Groningen am Freitagabend (20.07.12) mit 2:1 (1:1) und treffen nun im Finale auf den koreanischen Klub Seongnam Ilhwa Chunma, der am gestrigen Donnerstag (19.07.12) den Premier-League-Klub Sunderland AFC mit 1:0 schlug. Gegen die Holländer des FC Groningen bot HSV-Coach Thorsten Fink seine derzeit vermeintlich stärkste Elf auf. Darunter auch Zhi Gin Lam als rechten Verteidiger. Der 21-Jährige, der sich in den letzten Trainingseinheiten zu einem Startelf-Aspiranten mauserte, lieferte einen soliden Job ab. Im Sturm begann Markus Berg, der vor seinem Wechsel zum HSV für die gegnerische Mannschaft aus Groningen kickte.
 
Aogo sicher vom Punkt
Die besten Szenen des Spiels und die Stimmen nach der Partie
VIDEO 20.07.2012
Im zweiten Halbfinalspiel des Peace Cup ist der HSV gegen den FC Groningen angetreten. Im World Cup Stadium Suwon haben sich beide Teams bei 29 Grad und 83 Prozent Luftfeuchtigkeit einen tollen Kampf geliefert. Die besten Szenen des Spiels und die Stimmen nach der Partie
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Auf geht's in Richtung Tor: HSV-Neuzugang Artjoms Rudnevs (r.) wurde in der 76. Minute für Markus Berg eingewechselt.

Erste Torgefahr deuteten die Rothosen bei zwei Ecken in der elften Minute an, doch gejubelt wurde erst drei Minuten später, als Dennis Aogo einen an Marcell Jansen verursachten Foulelfmeter sicher im linken Eck zur 1:0-Führung unterbrachte (14.). Die Hamburger strahlten in der Anfangsphase leichte Feldüberlegenheit aus, doch ein genialer Pass hinter die eigene Viererkette brachte den HSV in die Bredouille (27.): Dennis Aogo versuchte mit einer Grätsche, die leider nicht zum Erfolg führte, Groningens Stürmer Mitchell Shet noch zu stoppen, doch der hatte frei Bahn und schlenzte den Ball unhaltbar für Adler mit dem Außenrist zum 1:1 ins Netz. Die Hamburger zeigten sich in der Folge aber nicht verunsichert, hatten kurz vor der Pause sogar die Chance zur erneuten Führung. Doch Stürmer Markus Berg, konnte eine starke Aogo-Flanke und einen Patzer von FCG-Keeper Marco Bizot nicht konsequent ausnutzen und bugsierte den Ball aus kürzester Distanz über das Tor. 

 Die Pause war für die Akteure auf dem Feld bitter nötig, denn bei 25 Grad Lufttemperatur und 83 Prozent Luftfeuchtigkeit stellten sich für alle Mitwirkenden erschwerte Bedingungen unter dem südkoreanischen Abendhimmel ein. In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel geschah wenig, erst die erste Chance von Lokalmatador und HSV-Stürmer Heung Min Son sorgte im Stadion für eine außerordentliche Zunahme des Lautstärkepegels. Der Schuss des Südkoreaners wurde jedoch zum Leidwesen der Fans und HSV-Trainer Thorsten Fink per Kopfball geklärt.

Bei jedem Ballkontakt lautstark bejubelt: Der südkoreanische HSV-Stürmer Heung Min Son, der sich in seinem Heimatland an großer Beliebtheit erfreut.

Eine weitere, gute Chance zur Führung hatte der eingewechselte Dennis Diekmeier in der 68. Minute. Doch der Verteidiger scheiterte an Groningens Schlussmann Bizot. Für Schwung und frischen Wind im Mittelfeld sorgte der ebenfalls eingewechselte Ivo Ilicevic mit seinen ersten Aktionen im Angriffspiel. In der 78. Minute machte der 25-jährige Kroate dann seine typische Bewegung, zog mit dem Ball zur Mitte, setzte sich gut durch, konnte aber knapp 20 Meter vor dem Tor nur durch ein Foul der FCG-Verteidigung gestoppt werden. Um den zum Freistoß bereitliegenden Ball versammelten sich mehrere HSV-Akteuere, doch der gefoulte Ilicevic nahm Anlauf und brachte den Ball gezielt im gegnerischen Torwarteck unter – 2:1!

Fink zufrieden - Son und Lam angeschlagen

Bei den schweren äußerlichen Bedingungen mussten die Rothosen in den folgenden, letzten Minuten alle Kräfte mobilisieren, um die Führung über die Zeit retten. Nach ausbleibender großer Chance für den FC Groningen und vier Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter die Partie ab."Ich bin zurfrieden mit unserem Auftritt. Die Mannschaft hat viel von dem umgesetzt, was wir vorher besprochen haben. Es war aufgrund der besseren Chancen von uns am Ende ein verdienter Sieg. Jetzt wollen wir das Finale auch gewinnen", sagte Thorsten Fink im Anschluss.

Dabei muss der Trainer allerdings um zwei seiner Akteure bangen. Zhi Gin Lam zog sich eine leichte Zerrung zu. Heung Min Son bekam einen Schlag auf den Hinterkopf und musste beim Verlassen des Stadions schon gestützt werden. "Es besteht der Verdacht einer Gehirnerschütterung. Wir müssen sehen, wie es ihm über die Nacht ergeht. Er hat eine dicke Beule", berichtete Fink.

So haben sie gespielt:

HSV: Adler - Lam (62.Diekmeier), Bruma, Mancienne, Aogo - Skjelbred (67.Sala), Westermann - Son, Arslan (85.Beister), Jansen (67.Ilicevic) - Berg (76.Rudnevs)

FC Groningen: Bizot - van Dijk, Bacuna, Sparv, Kostic (60.Keurntjes), Magnasco, Kwakman, Femi (86.van Moorsel), Burnet (83.Kappelhof) - Suk (76.Texeira), Schet (71.Hiariej)

Tore: 1:0 Aogo (14., FE.), 1:1 Shet (27.), 2:1 Ilicevic (79.)

Zuschauer: 2.000

Schiedsrichter: Kim Sang Woo

Gelbe Karten: Westermann, Bruma / van Dijk

Gelb-Rote Karten: - / -

Rote Karten: - / -

 

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9.  Borussia M'gladbach 3 5: 2 5
10.  1.FC Köln 3 2: 0 5
11.  Eintracht Frankfurt 4 5: 5 5
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