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Koreapedia: Sonny erklärt seine Heimat - Tag 1
Für HSV.de erklärt "Sonny" sein Land in seiner täglichen - nicht ganz ernst gemeinten - Rubrik Koreapedia. Heute: Das Wetter. ![]() Suwon - Die Reise nach Südkorea ist für die meisten HSV-Profis absolutes Neuland. Der überwiegende Teil war noch nie zuvor im asiatischen Raum unterwegs. Wetter, Essen oder Verkehr - an die zahlreichen Unterschiede im täglichen Leben müssen sich alle erst gewöhnen. Tipps gibt es dabei natürlich vor allem von Heung Min Son. Für den Stürmer bedeutet der Trip in die Heimat einen absoluten Heimvorteil. Für HSV.de erklärt "Sonny" sein Land in seiner täglichen - nicht ganz ernst gemeinten - Rubrik Koreapedia. Heute: Das Wetter.
"Das Wetter im Sommer ist eigentlich so wie in Deutschland". Dies sagte uns Heung Min Son, als es in Hamburg in den Flieger ging. Als wir aussteigen, trifft uns der Schlag: Warm ist es zwar, aber nicht wie in Hamburg, sondern eher wie in einer Sauna. Schwül. Drückend. Eigentlich ein Klima, bei dem man sich am besten nicht bewegt. Bei leichtester körperlicher Betätigung bleibt einem ungeübten Sportler bereits die Luft weg. Oder zumindest das Atmen fällt schwer. "Na gut, wir haben hier ein wenig mehr Luftfeuchtigkeit", lächelt "Sonny" als wir ihn anhecheln. Ein Blick auf das örtliche Barometer gibt uns recht: 78% Luftfeuchtigkeit. Die 24 Grad fühlen sich an wie 29 Grad. Son erklärt weiter, dass die heißeste Zeit des Jahres von Juli bis August auch gleichzeitig die Regenzeit sei. Ach so. Na dann. So stand der erste Tag nach den Reisestrapazen eher im Zeichen der Aklimatisierung. Trotzdem bat Thorsten Fink am Nachmittag zu einer ersten Einheit auf dem Trainingsgelände in Suwon. "Da tut jede Übung doppelt weh", weiß Son aus seiner Jugendzeit und den Trainingscamps mit der Nationalmannschaft zu berichten. Einen Vorteil bringe ihm das aber nicht. Zu lange trainiere er schon in Deutschland. Aber das Mittel dagegen hat er natürlich verinnerlicht: "Trinken, trinken und nochmals trinken", lacht Son. Dazu gibts eine leichte Abkühlung von oben in Form von Regentropfen. Warum allerdings viele Einheimische schon vorher mit einem Regenschirm auf der Straße zu sehen waren, erklärt uns Son folgendermaßen: "In Korea gibt es eine alte Redensart, die besagt, wenn einem Regen auf den Kopf fällt, dann fallen die Haare aus", lacht er und wischt sich seine letzten Tropfen aus dem nassen vollen Haar. OK, da haben wir wieder etwas dazu gelernt und freuen uns auf die nächsten heißen Tage in der Sauna Südkoreas. |
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