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Saison 24.02.2013
Fehler aufarbeiten - Wahres Gesicht zeigen

Das war eine bittere Niederlage: Mit 1:5 verloren die Rothosen am gestrigen Samstag das Nordderby bei Hannover 96. Die Enttäuschung ist groß, doch die nächste Aufgabe wartet schon. Fürth kommt.

Hamburg – Auch am Tag danach stand den HSV-Akteuren die tiefe Enttäuschung über die böse Niederlage immer noch in die Gesichter geschrieben. Keine Frage, ihr Gastspiel in der niedersächsischen Landeshauptstadt hatten sich die Rothosen komplett anders vorgestellt. Fest steht auch, dass man den Kritikern nach einer 1:5-Niederlage wenige Argumente entgegenzusetzen hat – doch muss man der Mannschaft von Thorsten Fink ebenfalls zugestehen, dass die Höhe des Endergebnisses den gestrigen Spielverlauf nicht eindeutig widerspiegelt. 
 
Bis Mitte der ersten Halbzeit machte es nämlich nicht den Anschein, als wenn der HSV in der AWD-Arena derart unter die Räder kommen würde. Per Skjelbred sah dies ähnlich: „Wir sind eigentlich gut in die Partie gekommen, haben nach den zwei schnellen Gegentoren vor der Halbzeitpause aber komplett den Faden verloren“, bilanzierte der Norweger nach der Trainingseinheit am Sonntagmorgen.
 
Deutliche Sprache - Deutliche Worte
Ein Tag zum Verzweifeln: Heung Min Son konnte 96-Schlussmann Ron Robert Zieler nicht überwinden.

Der Ärger über die Pleite war im HSV-Lager auch deshalb so groß, weil die Mannschaft genau über die Stärken von Hannover 96 Bescheid wusste. In den Tagen vor der Partie warnte der Trainer stets davor, dass 96 schnell umschaltet und bei Standardsituationen viel Gefahr erzeugt. Dass die Gegentore aber genau durch solche Situationen entstanden, war frustrierend. Doch so schlecht das Defensivverhalten der Fink-Elf am gestrigen Tag war, so gefährlich präsentierte sich das Team in der Offensive. 

Vor allem nach Wiederanpfiff kreierten die Rothosen Chancen en masse und hatten mehrmals die Gelegenheit, die Partie zu wenden. Überhaupt erscheint es schon paradox, dass der HSV in fast allen Statistiken überlegen war: Mehr Zweikämpfe gewonnen, mehr Torschüsse abgegeben und weniger Fehlpässe als Hannover weisen die Daten aus. Doch am Ende zählt das Ergebnis. Und das spricht in diesem Fall eine mehr als deutliche Sprache.

Zieht die Zügel an: Thorsten Fink strich seinen Schützlingen den trainingsfreien Montag.

Fokus auf Fürth

Deutliche Worte bekamen die Spieler auch am Sonntagmorgen von Trainer Thorsten Fink zu hören. Nach der gründlichen Aufarbeitung der Fehlerketten im gestrigen Spiel gilt es nun jedoch, den Fokus auf die nächste Aufgabe zu richten. „Wir müssen die Niederlage jetzt aus den Köpfen bekommen und uns auf Greuther Fürth konzentrieren“, fordert auch Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier. Die Vorbereitung auf das Spiel startet dabei nicht wie zunächst geplant am Dienstag, sondern schon einen Tag zuvor, da Fink seinen Schützlingen kurzerhand den trainingsfreien Montag strich. 

Die Niederlage in Hannover hat bewiesen, dass noch viel Arbeit auf den HSV wartet. Leblos oder Kampflos war der Auftritt der Rothosen in der AWD-Arena aber keineswegs. Daher besteht auch berechtigt Grund zur Annahme, dass die Pleite in Hannover nur ein Ausrutscher war und die Mannschaft schon am kommenden Samstag (02.03.2013) gegen Fürth wieder in die Erfolgsspur zurückfindet.

FC Schalke 04
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17. Spieltag
20.12.2014
15:30 Uhr
Hamburger SV
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Bundesligaverein seit
tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  FC Bayern München 17 41: 4 45
2.  VfL Wolfsburg 17 33: 17 34
3.  Bayer 04 Leverkusen 17 28: 20 28
4.  Borussia M'gladbach 17 25: 16 27
5.  FC Schalke 04 17 28: 21 27
6.  FC Augsburg 17 22: 21 27
7.  1899 Hoffenheim 17 29: 25 26
8.  Hannover 96 17 21: 26 24
9.  Eintracht Frankfurt 17 34: 34 23
10.  SC Paderborn 07 17 21: 26 19
11.  1.FC Köln 17 17: 23 19
12.  1.FSV Mainz 05 17 19: 23 18
13.  Hertha BSC 17 24: 35 18
14.  Hamburger SV 17 9: 19 17
15.  VfB Stuttgart 17 20: 32 17
16.  SV Werder Bremen 17 26: 39 17
17.  Borussia Dortmund 17 18: 26 15
18.  SC Freiburg 17 17: 25 15
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