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Guerrero intim: Wenn Mama mir Ceviche macht…
Paolo Guerrero ist ein Top-Angreifer... Doch was passiert, wenn der Peruaner seine Trikot auszieht? Was macht er gerne in seiner Freizeit? Was ist seine Lieblingspeise? Alle Frage beantwortet der Stürmer der Rothosen im Gespräch mit hsv.de. Längenfeld - Als Paolo Guerrero hsv.de auf seinem Zimmer empfängt, liegt er auf dem Bett und versucht uns zu versichern, dass er seine Freizeit am liebsten genau so verbringt. "Komm Paolo, das glaubt dir doch sowieso keiner." - "Warum nicht?", antwortet der Peruaner mit einem breiten Grinsen im Gesicht. "Weil alle denken, dass Paolo Guerrero ein Partytyp ist". Wieder fängt der Angreifer an zu lachen. "Nein, früher in München war das vielleicht so. Aber in Hamburg gehe ich nicht mehr so oft weg". Wäre das also geklärt. Zum nächsten Thema. Bleiben wir bei den Klischees. Ist Paolo Guerrero ein Auto-Freak? Wieder fängt er an zu lachen. "Autos sind klasse. Aber glücklich machen sie dich auch nicht.“ Akzeptiert.
Weiter in der Reihe. Mode! Was ist mit Mode? "Ich gehe gern einkaufen, aber auch längst nicht mehr so viel wie früher. Da bin ich immer mit Claudio Pizarro losgezogen. Der hat jede Menge Geld für Kleidung ausgegeben", erklärt er. Er natürlich nicht… Paolo Guerrero ist ein lustiger Zeitgenosse. Wenn man ihn dieser Tage im Trainingslager in Längenfeld beobachtet, strahlt er eigentlich immer über das ganze Gesicht. "Fußball ist Spaß", diktiert er uns in den Block. "Nur wenn ich verliere, kann ich zu einem anderen Menschen werden. Dann gehen die Emotionen mit mir durch". Er will über seinen Flaschenwurf nach dem Hannover-Spiel reden. Das nagt an ihm. Vollbremsung! Seine Entschuldigung ist angekommen. "Meine Familie. Mama, Papa" Wie tickt Paolo Guerrero wirklich? Was ist ihm wichtig? "Meine Familie. Mama, Papa", antwortet er. Und was sagen sie, wenn ihrem Jungen die Pferde durchgehen? "Sie schimpfen nicht mit mir. Sie lassen mich erst zur Ruhe kommen. Aber dann machen sie mir deutlich, was ich für Fehler gemacht habe. Ich vertraue ihnen.“ Hat sich dieser Guerrero wirklich verändert? "Es ist irgendwie passiert", meint er. Neben ihm dreht sich Zimmergenosse Tomás Rincón von links nach rechts. Schon verstanden: Die Herren sind müde. "Ja, es ist doch Trainingslager. Hier gibt es keine PlayStation wie vielleicht alle denken. Wenn ihr raus seid, wird brav geschlafen", entgegnet Guerrero. Wir schauen uns um. In der Tat kaum technisches Gerät zu entdecken. „Okay, wir gönnen euch dann mal die Ruhe". Auf dem Weg nach draußen machen wir uns so unsere Gedanken über dieses Schlitzohr Guerrero. Eines ist klar. Er hat eine weiche Seite. Aber langweilig wird es mit ihm nie werden. |
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