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"Ich bin davon überzeugt, dass meine Mannschaft klettern wird"
Am Sonntag kommt es in Hannover zum Nordderby gegen 96. Vor der Partie sprach hsv.de mit Trainer Andreas Bergmann über das Spiel und seine Ziele mit der Mannschaft. Am 19. August übernahm Andreas Bergmann das Ruder bei Hannover 96. Zuvor hatte er die U23 der Niedersachsen betreut. Nach dem Abgang von Dieter Hecking sollte Bergmann zunächst nur kurzfristig auf der Bank des Bundesliga-Teams Platz nehmen. Aus der Interimslösung wurde eine Dauerbesetzung. Vor dem Nordderby sprach der Coach mit hsv.de über die Partie.
hsv.de: Hallo Herr Bergmann. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für hsv.de nehmen. Am Sonntag kommt es zum 42 Nordderby zwischen dem HSV und Hannover 96. Für Sie ist es das erste Duell gegen die Rothosen. Auf was bereiten Sie ihre Mannschaft vor? Andreas Bergmann: Auf einen spielerisch sehr überzeugenden HSV. Das Team von Bruno Labbadia steht nicht ohne Grund so weit vorn in der Tabelle. Der HSV hat außergewöhnliche Einzelspieler, die auch im Team hervorragend agieren. Für uns von Hannover 96 ist das - vor allem auch angesichts unserer nach wie vor sehr angespannten Personalsituation - eine besondere Herausforderung. Zurzeit belegen sie mit ihrer Mannschaft den elften Tabellenplatz. Wohin geht die Reise für Hannover 96? Bergmann: Achtung Phrase: „Wir denken von Spiel zu Spiel“... Aber ich bin schon davon überzeugt, dass wir in den nächsten Wochen auch in der Tabelle weiter nach oben klettern. Meine Mannschaft hat in jedem Fall das Potenzial dafür. In unserer Situation ist ein gesicherter Mittelfeldplatz ein realistisches Ziel. Wir haben gelesen, dass sie auch in Hannover regelmäßig mit dem Fahrrad zum Training kommen. Warum benutzen Sie den Drahtesel? Bergmann: Regelmäßig ist übertrieben, aber was spricht gegen das Fahrrad? Damit geht es manchmal schneller durch die Stadt, es ist gesund und spart Sprit. Seit August sind Sie Cheftrainer bei Hannover 96. Können Sie zusammenfassen, wie Sie die letzten Monate nach der Beförderung von U23-Trainer erlebt haben? Bergmann: Von der Arbeit im Team ist es keine große Umstellung gewesen. Ich will mit jeder meiner Mannschaften immer eine Fußballphilosophie umsetzen. Und das gilt für junge Spieler genauso wie für gestandene Profis. Aber natürlich ist in der Bundesliga vieles professioneller und hektischer, die Öffentlichkeit ist näher dran – das war schon neu. Sie haben mit Felix Magath denselben Lehrgang besucht und einen starken Abschluss gemacht. Wie geht es für Sie in der Bundesliga weiter? |
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