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Boateng zurück - 96 im Blick
Bruno Labbadia kann beim Nordderby gegen Hannover 96 wieder auf Jerome Boateng zurückgreifen. Marcell Jansen warnt hingegen vor dem "Wundertüten-Gegner". ![]() Hamburg - Den Pressekonferenzraum in der HSH Nordbank Arena kennt Bruno Labbadia mittlerweile fast besser als den Trainingsplatz. Mittwoch vor und Donnerstagabend nach dem Europa League-Spiel gegen Celtic Glasgow saß der Trainer der Rothosen auf dem Podium und beantwortete die Fragen zum internationalen Fußball. Am Freitagmittag stand er schon wieder zum Bundesligageschäft Rede und Antwort. Am Sonntag (08.11.09, ab 15.15 Uhr live im HSV-Radio) steht schon wieder das Nordderby gegen Hannover 96 auf der Agenda. Ein Selbstläufer wird dies nicht, wie Labbadia bestätigte: „Mittlerweile kann man auch als Top-Mannschaft gegen kein anderes Team nach einem Europa League-Spiel wie vor einigen Jahren mit 10-15 Prozent weniger antreten. Das ist die Ausgeglichenheit der Liga.“ Dem pflichtet auch Marcell Jansen bei, der die Mannschaft von Trainer Andreas Bergmann nur schwer einzuschätzen vermag. „Manchmal hat Hannover einen Lauf und sie schlagen jedes Team, dann verlieren sie wieder Spiele, die sie eigentlich gewinnen müssten", äußerte sich der Mittelfeldspieler vor dem HSV-TV-Mikrofon. Doch trotz der unterschiedlichen Ergebnisse weiß der Trainer um die Stärken des norddeutschen Rivalen. "Hannover hat einen Aufwärtstrend und sich sehr gut gefangen. Ich denke, sie werden mit viel Euphorie ins Derby gehen", warnt Labbadia.
Demel-Einsatz noch offen Um den Offensivgeist der 96er einzudämmen steht Jerome Boateng wieder zur Verfügung. Der Nationalspieler absolvierte am Donnerstagvormittag eine komplette Einheit auf dem Platz und gab danach grünes Licht. Ein Fragezeichen bleibt noch hinter Guy Demel. Die Wadenprobleme, die schon einen Einsatz gegen Celtic ausgeschlossen haben, bereiten dem Ivorer nach wie vor Probleme. Nach Auskunft von Labbadia wird erst der weitere Verlauf abgewartet. Dafür erhielt Tomás Rincón auch einen Tag nach dem Europa League-Spiel ein Sonderlob seines Trainers. „Er hat seine Sache wirklich sehr gut gemacht. Diese Position spielt er normalerweise nicht. Es hat sich ausgezahlt, dass wir das zum Beispiel gegen Randers schon getestet haben“, sagte Labbadia, der auch bei 96 vor einer Nominierung des Venezolaners sicher nicht zurückschrecken würde. Doch das entscheidet sich am Samstag beim Abschlusstraining auf dem Rasen und nicht im Pressekonferenzraum, den Labbadia in den letzten Tagen so oft aufsuchen musste. |
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