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Konzentration hochhalten und gegen Hoffenheim dranbleiben
Wenige Stunden nach dem Einzug in die K.o.-Runde der Europa League richtet sich der Fokus der Rothosen bereits wieder auf den Bundesliga-Alltag – genauer gesagt auf den kommenden Gegner: Die TSG 1899 Hoffenheim. Hamburg – Es schien, als sei er gar nicht weg gewesen. Gerade erst hatte Bruno Labbadia nach dem 2:0-Erfolg gegen Rapid Wien der anwesenden Reporterschar seine Freude über den Einzug in die nächste Runde der Europa League mitgeteilt, da stand schon die nächste Pressekonferenz auf dem Programm. Zeit zum verschnaufen bleibt kaum. Zeit, das vermiedene Endspiel gegen Tel Aviv zu genießen, noch weniger. Denn schon am
Samstag gilt es für den HSV in der Bundesliga an die gute Leistung vom Wien-Spiel anzuknüpfen und gegen die TSG 1899 Hoffenheim den Anschluss an die Tabellenspitze wiederherzustellen. „Wir wollen den Schwung mitnehmen“, richtete Labbadia am Donnerstag gleich eine Kampfansage an die Konkurrenz. Trotz aller Euphorie nach dem ersten Erfolg nach zuvor sechs sieglosen Spielen in Serie: Mit der TSG kommt eine Mannschaft in die HSH Nordbank Arena, die spielerisch das genaue Gegenteil der Wiener Defensiv-Destruktiv-Ausrichtung verfolgt. „Hoffenheim hat seine Stärken in der Offensivbewegung. Es ist wichtig, dass wir dies unterbinden und in den letzten vier Spielen die Konzentration hochhalten“, forderte der Hamburger Coach. Gleichzeitig fand er jedoch lobende Worte für die jahrelange Entwicklung des kommenden Gegners: „Dietmar Hopp ist kein gewöhnlicher Mäzen. Ich habe den Klub lange Jahre mitverfolgt, da er nicht weit von meinem Heimatort situiert ist. Herr Hopp hat zuerst in Strukturen und Jugendarbeit investiert, um den Verein zu stärken und nicht seine Millionen sinnlos in die erste Mannschaft geschleudert.“ Trotz aller Anerkennung für die TSG – die Punkte will Labbadia am Samstag unter allen Umständen in der Hansestadt behalten und nach zwei Bundesliga-Heimniederlagen in Folge endlich auch im Liga-Alltag den Fans im Volkspark wieder Grund zum Jubeln geben. Labbadia lobt Tesche Gut möglich, dass dieses Unterfangen angesichts der weiterhin knappen Personalsituation mit der gleichen Startformation angegangen wird, die am Mittwoch den Wiener Vorzeigeklub bezwang. Besonders Tomas Rincon und Robert Tesche hatten dort überzeugende Leistungen gebracht und reichlich Eigenwerbung betrieben. „Robert hat auf der Zehnerposition die Möglichkeiten abgerufen, die wir bei ihm schon bei seinem Transfer gesehen haben“, lobte Labbadia. Auch für Rincon fand der 43-Jährige lobende Worte: „Er hat aufopferungsvoll gekämpft, hat ein super Zweikampfverhalten an den Tag gelegt.“ Er habe sich von Minute zu Minute besser zurecht gefunden und berechtigte Ansprüche auf weitere Einsätze in der Startelf, schloss der Trainer sein Preisen des Venezolaners. |
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