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Saison 05.12.2009
"Es war ein sehr intensives Spiel"

Nach einem umkämpften Spiel trennen sich der HSV und Hoffenheim torlos. Die Rothosen ärgerten sich dabei vor allem über die Chancenverwertung in der ersten Halbzeit.

Hamburg - Die TSG Hoffenheim war am 15. Spieltag in der Bundesliga der erwartet schwerer Gegner und die Rothosen mussten sich am Ende mit einem Punkt zufrieden geben. Nach einer guten ersten Halbzeit fehlte dem HSV mit zunehmender Spieldauer dann doch etwas die Präzision und Kraft. Trotz des Remis ist der HSV aber weiterhin unter den besten fünf Teams. Was HSV-Trainer Bruno Labbadia und die Spieler nach dem Spiel zu sagen hatten, könnt ihr hier lesen:
 
 
 
Bruno Labbadia: Wir haben eine hervorragende erste Halbzeit gespielt und den Gegner gut laufen lassen. Letztendlich hat uns in einigen Spielsituationen nur der letzte entscheidende Pass gefehlt. In der zweiten Halbzeit war unser Passspiel nicht mehr so präzise und am Ende fehlte sicher auch etwas die Kraft. Jetzt können wir uns mal wieder eine komplette Woche auf den kommenden Spieltag vorbereiten und dann kommt der Jahresendspurt.
 
David Jarolim: Es war ein hartes Spiel. Defensiv stark agierender Gegner, tiefer Boden - da war heute leider kein großer Kombinationsfußball möglich. Aber beide Teams haben gefightet, keinen Meter hergeschenkt. Deshalb war es ein sehr intensives Spiel, in dem für uns mehr drin gewesen wäre. Jetzt geht der Blick nach vorne, in Nürnberg wollen wir unbedingt die drei Punkte mitnehmen.
 
Joris Mathijsen: Leider hat uns vorne das letzte Quäntchen Durchschlagskraft und Glück gefehlt, dann wäre ein Sieg möglich gewesen. Man muss aber auch sagen, dass Hoffenheim stark verteidigt hat und bei Kontern stets gefährlich war. Wir haben hier nicht gegen irgendeinen Gegner gespielt, sondern gegen eines der besten Teams der Liga. Insofern muss man auch mal mit einem Remis zufrieden sein.
 
Marcus Berg: Der Gegner hat es uns heute sehr schwer gemacht. Wir konnten speziell in der ersten Halbzeit einige gute Aktionen kreieren, aber leider nicht verwerten. Ein Tor hätte vieles leichter gemacht, den Gegner gezwungen, etwas zu öffnen. So war es leider nicht möglich, zum Ende hin viele Chancen herauszuspielen.
 
Dennis Aogo: Im Endeffekt muss man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Zum Schluss hat man bei uns gespürt, dass wir am Mittwoch ein schweres Spiel in der Europa League zu bestreiten hatten. Der Wille war 90 Minuten zu sehen, aber es war halt leider nicht mehr drin. Gut, dass wir hinten sicher gestanden und mal wieder zu Null gespielt haben. Wenn wir diese Leistung in Nürnberg wiederholen können und noch zwingender auftreten, werden wir gewinnen.

tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  1899 Hoffenheim 2 5: 1 6
1.  1.FC Kaiserslautern 2 5: 1 6
3.  1.FSV Mainz 05 2 6: 3 6
4.  Hamburger SV 2 5: 2 6
5.  Hannover 96 2 4: 2 6
6.  M'gladbach 2 7: 4 4
7.  FC St. Pauli 2 3: 2 3
8.  Bor. Dortmund 2 3: 3 3
9.  Werder Bremen 2 5: 6 3
9.  Bayer Leverkusen 2 5: 6 3
11.  SC Freiburg 2 3: 4 3
12.  Bayern München 2 2: 3 3
13.  1.FC Nürnberg 2 2: 3 1
14.  VfL Wolfsburg 2 4: 6 0
15.  FC Schalke 04 2 2: 4 0
16.  Eintracht Frankfurt 2 2: 5 0
17.  1.FC Köln 2 3: 7 0
18.  VfB Stuttgart 2 1: 5 0
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