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Veh hat die Qual der Wahl
Armin Veh hat ein Luxusproblem. Mit Mladen Petric, Paolo Guerrero, Jonathan Pitroipa und Eljero Elia stehen gleich vier top Offensiv-Leute für drei Positionen bereit. Dazu drängt auch Piotr Trochowski zurück in den Kader. ![]() Hamburg - Gut gelaunt und voller Vorfreude präsentierte sich HSV-Coach Armin Veh auf der Pressekonferenz am Donnerstag (26.08.2010) vor dem 2. Spieltag in der Bundesliga. Kein Wunder nach dem glanzvollen 2:1-Auftaktsieg gegen den FC Schalke 04 und der derzeitigen Personalsituation. Bei Eintracht Frankfurt (Samstag, ab 15.15 Uhr live im HSV-Ticker) hat Veh die Qual der Wahl. In der Offensive bieten sich dem Cheftrainer der Rothosen gleich mehrere Möglichkeiten. Da wäre zum einen Mladen Petric, der laut Veh „Vorteile in der Defensive, vor allem bei Standardsituationen“ hat. Da ist jedoch auch der „technisch starke“ Paolo Guerrero mit seiner „starken Ball An- und Mitnahme“. Eine Tendenz habe Veh bereits, doch vor dem Abschlusstraining macht es für ihn ohnehin keinen Sinn, über die Startelf zu sprechen. In dieser könnte Petric auch auf Rechtsaußen spielen. „Ich traue ihm das nach wie vor zu, er kann das“, so Veh.
Doch auch Jonathan Pitroipa und Eljero Elia haben es dem HSV-Trainer zuletzt angetan. „Elia hat gegen Schalke hervorragend gespielt und Pit arbeitet im System gut nach hinten. Wenn ich zwei schnelle Spieler möchte, die mehr über Außen kommen, dann sind es sicherlich diese beiden“. Einzig Ruud van Nistelrooy scheint nach seinen fünf Toren in den ersten beiden Saison-Pflichtspielen gesetzt. Doch auch der Holländer muss laut Veh „hart arbeiten“ und bekommt „nichts geschenkt“. "Es zählt nur der Erfolg des Teams" Auch wenn den „Spruch keiner hören will“, für Veh zählt nur der „Erfolg des ganzen Teams“, „Es birgt immer Konfliktpotential wenn alle Spieler fit sind“, weiß der 49-Jährige, doch ihm ist es lieber so als andersherum. Die Qual-Situation wird sogar noch komfortabler, denn mit Piotr Trochowksi ist der erste von zwei, zuletzt angeschlagenen, Nationalspielern wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Am Sonntag folgt Dennis Aogo. „Piotr hat diese Woche alle Einheiten mitgemacht und könnte am Wochenende im Kader stehen. Wobei ich dann einen anderen, der in den vergangenen Wochen gut gearbeitet hat, rausnehmen müsste. Ich werde es heute oder morgen entscheiden“, so Veh. „Die medizinische Abteilung hat mir zudem mitgeteilt, dass Dennis am Sonntag wieder mit der Mannschaft trainieren kann.“Dann hat der HSV hoffentlich die nächsten drei Punkte im Sack und laut Veh einen „einigermaßen guten Start“ hingelegt. Wobei dies in Vehs Augen erst so richtig nach dem 10. Spieltag zu beurteilen ist. Wie auch immer: Gegen die Eintracht will der Übungsleiter etwas holen und zwar „am liebsten drei Punkte“. „Wir sind dazu auch in der Lage“, so Veh. „Wir dürfen uns nur keine Sekunde ausruhen, müssen diszipliniert und aggressiv spielen sowie hinten gut stehen. Vorne haben wir ohnehin unsere Möglichkeiten“. Wie gesagt: Wer die Wahl hat…. |
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