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Petric, Guerrero und Ben-Hatira treffen! HSV siegt 4:0 im Nordderby
Mladen Petric, zweimal Paolo Guerrero und Änis Ben-Hatira entscheiden das Nordderby verdient für den HSV. Hamburg - Der Hamburger SV hat das 94. Nordderby gegen Werder Bremen für sich entschieden. Die Mannschaft von Armin Veh gewann am Samstagnachmittag (19.02.11) mit 4:0 (1:0) gegen den Nordrivalen. Mladen Petric brachte die Rothosen vor 54.121 Zuschauern in der Imtech Arena mit 1:0 in Führung (42.). Paolo Guerrero schraubte das Ergebnis mit seinem Doppelpack (65./80.) in der zweiten Halbzeit zunächst auf 3:0 in die Höhe, ehe der eingewechselte Änis Ben-Hatira den verdienten 4:0-Endstad herstellte.
Die Rothosen waren auf Wiedergutmachung aus! Und welches Spiel böte sich da besser an als das Nordderby, das ewige Duell. Kein Spiel gab es in der Bundesliga so oft wie das Kräftemessen zwischen den beiden Nordkonkurrenten (93 x). Und neben dem Kampf um die Nummer 1 ging es ja schließlich auch um die Nummer 2 der Historie: In der ewigen Bundesligatabelle liegen die Bremer nämlich auf Platz 2 hinter dem FC Bayern - und vor dem Anpfiff nur sechs Punkte vor dem HSV. Anreiz genug also für die Rothosen, die ohne Diekmeier (Reha nach Fersen-OP), Stepanek und Castelen (beide Aufbautraining) sowie Choupo-Moting, Besic (beide HSV II), Torun (Rotsperre), Benjamin, Elia und Rincón (alle nicht berücksichtigt) antrat. Bei den Bremern fehlten Wesley (Trainingsrückstand), Vander (Schambeinentzündung), Wiese (Rotsperre), Boenisch (Reha), Naldo (Reha), Jensen (Knieverletzung), Ayik (Kreuzbandriss) und Pizarro (muskuläre Probleme). Pausenführung durch Petric Die Bremer im Abstiegskampf, der HSV auch nicht mit der breitesten Brust - so entwickelte sich zu Beginn ein Spiel, das sich vorwiegend durch großem Kampf und Einsatz auszeichnete. Die spielerischen Leckerbissen gab es in den ersten Minuten eher weniger zu sehen. Dafür wurde es im weiteren Verlauf umso lebhafter und filligraner, denn die Rothosen steigerten sich mehr und mehr - und verpassten dem Nordrivalen schließlich eine schmerzhafte Niederlage. Den Anfang machte Petric, der kurz vor dem Seitenwechsel eine wunderschöne Vorarbeit von Pitroipa per Seitfallzieher zur 1:0-Pausenführung im Tor unterbrachte. Ein herrlicher Treffer - und doch nur der Anfang, denn nach der Pause ging es ja erst so richtig los. Guerrero mit Doppelpack Der HSV wirbelte, setzte Werder unter Druck - und belohnte sich ein zweites Mal. Erneut war es Petric, der entscheidend beteiligt war, als er Mertesacker den Ball in der Bremer Hälfte klaute, auf und davon lief und gekonnt den mitgelaufenen Guerrero bediente, der nach einer guten Stunde nur noch einzuschieben brauchte. Nun war der HSV endgültig oben auf, Werders Gegenwehr schien gebrochen. Und so setzten Petric, Guerrero & Co. weiter nach. Allen voran Guerrero, der nach einer schönen Einzelleistung ganz unkonventionell mit der Pieke aus 20 Metern abschloss und rechts unten mit Hilfe des Innenpfostens auf 3:0 erhöhte. Spätestens jetzt war die Stimmung prächtig. Vierter Treffer durch Ben-Hatira Und es ging ja noch weiter, denn der eingewechselte Ben-Hatira verlieh der Hamburger Überlegenheit mit dem vierten Treffer ein weiteres Argument: Zé Roberto schickte Ben-Hatira auf die Reise, der der Bremer Defensive enteilte, auch noch Keeper Mielitz aussteigen ließ und zum 4:0-Endstand einschob. Endstand deshalb, weil die Spieler von Armin Veh speziell in Durchgang zwei auch noch die eine oder andere gute Gelegenheit ungenutzt ließen, ansonsten wäre vielleicht sogar noch mehr drin gewesen. Doch auch so war die Freude natürlich riesengroß, das immer wieder heiß umkämpfte Nordderby derart deutlich für sich entschieden zu haben. Und in der ewigen Tabelle sind es jetzt auch nur noch drei Punkte... Das Spiel im Stenogramm: |
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