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Saison 22.01.2012
1:5! HSV ohne Chance gegen Dortmund

Die Rothosen konnten die Partie nur in der ersten Halbzeit offen halten. Großkreutz (16.), Lewandowski (37., 83.) und Blaszczykowski (58./76.FE.) trafen für die Dortmunder zum verdienten Sieg. Guerreros Treffer (86.) war nur Ergebniskosmetik.

Hamburg - Der HSV musste zum Rückrundenauftakt eine deutliche Niederlage hinnehmen. Die Rothosen unterlagen am Sonntagnachmittag (22.01.12) gegen Borussia Dortmund mit 1:5 (0:2). Die 57.000 Zuschauer in der ausverkauften Imtech Arena sahen einen stark aufspielenden Deutschen Meister, mit dem die Elf von Thorsten Fink nur in der ersten Hälfte mithalten konnte. In dieser hatte der HSV trotz der Tore von Kevin Großkreutz (16.) und Robert Lewandowski (37.) einige große Chancen zum zwischenzeitlichen Ausgleich zu verzeichnen. In Durchgang zwei trafen Jakub Blaszczykowski mit einem Doppelpack (58./76., FE.) und Lewandowski (83.) zum zwischenzeitlichen 0:5, Paolo Guerreros Treffer in der 86. Minuten war nur noch Ergebniskosmetik.
 
Thorsten Fink hatte vor dem Rückrundenstart die Ausfälle von Gökhan Töre (Meniskuseinriss), Ivo Ilicevic (Wadenprobleme), Marcus Berg (Schlüsselbeinbruch) und Per Skjelbred (Wade) zu verschmerzen. Auch Dortmund musste mit Mario Götze (Adduktoren), Filipe Santana (Sprunggelenk) und Roman Weidenfeller (Rückenblockade) auf drei potenzielle Stammkräfte verzichten. Nach neun Bundesligaspielen ohne Niederlage und einer guten Vorbereitung im Rücken wollten die Rothosen gegen den Deutschen Meister mit viel Selbstvertrauen antreten. Doch es kam an diesem Tag irgendwie anders. 
 
Dortmund mit Schwung - HSV zu reskeptvoll

Mit großem Selbstvertrauen aus der guten Vorbereitung in der Winterpause und beschwingt durch das Bayern-Ergebnis vom Freitag sah man eher den Gästen die Motivation deutlich an. Die Rothosen begannen mit viel Respekt. Mit Anpfiff rannte das Team von Trainer Jürgen Klopp nach vorne. Der HSV war gewarnt, musste sich dennoch erst auf den angriffslustigen Gegner einstellen. Bereits nach 12 Minuten hätten die Schwarz-Gelben in Führung gehen können, doch Westermann grätschte in letzter Sekunde Lewandowski die mögliche Führung vom Fuß. Die Hausherren auf der anderen Seite waren im Anschluss bemüht, die eigene Linie zu finden und versuchten ihr Glück in der Offensive, aber ohne die nötige Konsequenz. Das machte der Meister besser: Nach mustergültiger Vorarbeit von Kagawa stand Großkreutz plötzlich frei vor Drobny und ließ dem Hamburger Schlussmann keine Chance. Das frühe 0:1 (16.). Doch die Rothosen blieben unbeeindruckt. Im direkten Gegenzug hatte Paolo Guerrero in der 17. Minute die große Chance zum Ausgleich, köpfte aber knapp am Dortmunder Kasten vorbei. Beginn der Hamburger Druckphase? Leider nicht. Die Gäste nahmen in der Folge wieder das Zepter in die Hand und vergaben einige hochkarätige Chancen, bis sich Lewandowski ein Herz nahm. Der Borusse spielte im Alleingang die HSV-Abwehr schwindelig und ließ auch Drobny keine Chance – 0:2 nach 37 Minuten. Das war auch gleichzeitig der Pausenstand. 

Dortmund auch in Hälfte zwei meisterlich

Es kam mehr, aber nicht von den Hamburgern. Wieder begannen die Dortmunder stärker. Folgerichtig sprangen immer wieder gute Chancen für die Gäste heraus. Fehlender Einsatz ist den Rothosen jedoch nicht zu bescheinigen, sie liefen viel und ackerten. Oftmals liefen sie aber dem Geschehen nur hinterher. So kam es wie es kommen musste, die Borussia spielte sich in einen Rausch. In der 58. Minute sorgte das Offensiv-Engagement von Bruma für einen folgenschweren Konter und die Vorentscheidung nach knapp einer Stunde. Der niederländische HSV-Verteidiger verlor in der gegnerischen Hälfte den Ball und die Borussia konterte gegen einen weit aufgerückten HSV blitzartig. Am Schluss vollendete Kuba eine hervorragend vorgetragene Passkette zielsicher zum 0:3. Die Dortmunder blieben auch im weiteren Verlauf am Drücker und es kam für den HSV noch dicker. Diekmeier legte den eingewechselten Leitner im Strafraum und Schiedsrichter Stark zeigte auf den Punkt (Sehr umstritten, aber an diesem Tag nicht erwähnenswert). Erneut war es Kuba, der Drobny keine Chance ließ und auf 0:4 erhöhte (76.). Das Ende war noch nicht erreicht, der amtierende Meister legte in Person von Lewandowksi in der 83. Minute nach (0:5). Immerhin ein Ehrentreffer sollte noch für den HSV herausspringen. Kurz vor Ende erzielte Paolo Guerrero das 1:5 (86.) - sein fünfter Treffer im fünften Heimspiel in Folge -  und milderte das ernüchternde Ergebnis zumindest ein wenig ab. Es bleibt festzuhalten, dass der Meister aus Dortmund an diesem Tag mindestens eine Nummer zu groß war.

Das Spiel im Stenogramm:

Hamburger SV: Drobny - Diekmeier, Westermann, Bruma, Aogo - Rincon, Kacar (46.Petric) - Jansen (65.Sala), Tesche, Lam - Guerrero

Borussia Dortmund: Langerak - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - S. Bender (81.Barrios), Kehl (73.Leitner) - Blaszczykowski, Kagawa (81.Gündogan), Großkreutz - Lewandowski

Tore: 0:1 Großkreutz (16.), 0:2 Lewandowski (37.), 0:3 Blaszczykowski (58.), 0:4 Blaszczykowski (76., FE.), 0:5 Lewandowski (83.) 1:5 Guerrero (86.)

Zuschauer: 57000 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)

Gelbe Karten: Bruma / -

Gelb-Rote Karten: - / -

Rote Karten: - / -

Hertha BSC
3:0
9. Spieltag
25.10.2014
15:30 Uhr
Hamburger SV
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tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  FC Bayern München 8 21: 2 20
2.  1899 Hoffenheim 9 13: 7 17
3.  Borussia M'gladbach 8 12: 4 16
4.  Bayer 04 Leverkusen 9 17: 14 16
5.  1.FSV Mainz 05 8 12: 7 14
6.  VfL Wolfsburg 8 13: 9 14
7.  Hannover 96 9 6: 11 13
8.  SC Paderborn 07 9 13: 12 12
9.  FC Augsburg 9 11: 11 12
10.  1.FC Köln 9 7: 7 12
11.  Eintracht Frankfurt 9 17: 18 12
12.  FC Schalke 04 9 13: 13 11
13.  Hertha BSC 9 14: 16 11
14.  VfB Stuttgart 9 14: 19 9
15.  Borussia Dortmund 9 10: 15 7
16.  Hamburger SV 9 3: 12 6
17.  SC Freiburg 9 8: 14 5
18.  SV Werder Bremen 9 10: 23 4
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