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Solbakken: "Beide Teams haben sich stark verbessert"
Der FC Köln durchlebt einen deutlichen Aufschwung und kann selbst den Ausfall ihres Messias, Lukas Podolski, kompensieren. Am Sonntag empfängt der Klub den HSV. Grund genug Trainer Ståle Solbakken vorher einen Besuch abzustatten. Wie der dänische Coach die Entwicklung beider Klubs sieht, lesen Sie im Interview auf HSV.de. Hamburg - Die Mannschaft hat einige Zeit gebraucht, um das Spielsystem ihres Trainers Ståle Solbakken zu verinnerlichen. Mittlerweile hat sich der FC Köln im gesicherten Mittelfeld etabliert und kann selbst den Ausfall des FC-Helden, Lukas Podolski, verkraften. Zusammen mit Köln-Trainer Solbakken hat HSV.de die Entwicklung nachgezeichnet und einen Blick auf das kommende Spiel zwischen dem FC Köln und dem HSV geworfen.
HSV.de: Im vergangenen Jahr galten Sie als Nachfolger von Norwegens Nationaltrainer Egil Olsen, wechselten dann jedoch zum 1. FC Köln. Ist die Bundesliga interessanter als der Posten als Nationalcoach? Solbakken: „Der Wechsel in die Bundesliga war eine große Chance für mich, die ich ergreifen musste. Ich denke, ein Trainer aus Skandinavien bekommt nicht oft eine solche Gelegenheit.“ Der 1. FC Köln ist durch seine Tradition, den emotionalen Fans und nicht zuletzt aufgrund seiner Medienlandschaft ein heißes Pflaster. Wie bewerten Sie die Arbeit nach sieben Monaten im Vergleich zu Ihrem Engagement beim FC Kopenhagen? Solbakken: „Die Mentalität ist eine andere. Fußball in Köln bedeutet große Emotion. Auch ist die Bundesliga sehr ausgeglichen. In Dänemark waren wir mit dem FC Kopenhagen meist überlegen und haben jedes Jahr international gespielt. Trotzdem ist das Medieninteresse in Köln größer.“ Und wie beurteilen sie als internationaler Coach die Qualität der Liga? Solbakken: „Die Qualität der Bundesliga ist hoch, dennoch ist die Liga sehr ausgeglichen. Man kann in jedem Spiel Punkte holen, aber muss auch immer hochkonzentriert sein.“ Es wird regelmäßig vom besonderen Spielsystem Stale Solbakkens gesprochen. Im Internet findet sich sogar eine Erklärung dazu. Mit Platz neun hat der FC nun die beste Platzierung seit 2008 in der Bundesliga erreicht. Greifen die taktischen Räder mittlerweile ineinander? Solbakken: „Es wird besser und besser. Am Anfang war das System für einige Spieler neu, mittlerweile klappt es aber gut. In der Hinrunde hatten wir viele Probleme mit Verletzungen, dadurch konnten wir uns nicht wie gewünscht einspielen.“ Durch die Verletzung Lukas Podolskis müssen Sie mehrere Wochen nicht nur auf den besten Torschützen, sondern auch auf das absolute Aushängeschild des Vereins verzichten. Sie haben gesagt, dass die Mannschaft jetzt beweisen kann, dass sie auch ohne Lukas Chancen kreieren und Tore schießen kann. Wie beurteilen Sie die Chance, sich in dieser Phase als Mannschaft weiterzuentwickeln?
Im Hinspiel gab es in Hamburg ein verrücktes Spiel, das nach zweimaliger Wendung am Ende der FC mit 4:3 für sich entscheiden konnte. Nun reist der HSV durch das 1:1 gegen Bayern München ebenfalls mit viel Selbstvertrauen nach Köln. Erwarten Sie ein ähnlich heißes Duell wie in der Hinrunde?
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