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Jacopo Sala, der Familienmensch
Italiener schöpfen ihre Kraft aus der Familie und zelebrieren das Familienleben, so auch HSV-Italiener Jacopo Sala. Mit HSV.de wagt der Youngstar des HSV ein erstes Resümee zu seiner Zeit an der Elbe. ![]() Hamburg – „Ich fühle mich als Teil des Teams“, sagt Jacopo Sala zufrieden. Nicht zuletzt durch die vergangenen vier Spiele, in denen der Nachwuchsspieler zur Startformation gehörte, hat sich der 20-Jährige in die Mannschaft gespielt. Die Integration ins Team verlief problemlos, wo hingegen die sportlichen Perspektiven zu Beginn seiner Laufbahn in der Hansestadt düster aussahen. Er versäumte weite Teile der Vorbereitung aufgrund von Muskelverletzungen, kämpfte sich heran und wurde durch erneute Verletzungen zurückgeworfen. Insgesamt viermal erwischt es dasselbe Bein. „Es war eine sehr schwere Zeit, mein Kopf war leer, ich hatte schlechte Gedanken. Meine Familie und meine Freunde haben mir sehr geholfen, das zu überwinden und weiter Gas zu geben“, erklärt Sala rückblickend.
Dabei meint der HSV-Italiener in erster Linie seine in Italien verbliebene Familie, die die Karriere des Sprösslings aus der Heimat aufmerksam verfolgt und so oft wie möglich nach Hamburg zu Besuch kommt. Aber auch seine zweite Familie, die große HSV-Familie, hatte einen entscheidenden Anteil an der Rückkehr des Offensivspielers. „Frank Arnesen ist für mich eine Vertrauensperson in Hamburg. Er kennt mich schon sehr lange und ich konnte mit ihm reden, als ich so lange verletzt war. Er hat mir sehr geholfen und mir gesagt, dass das Team auf mich warten wird und ich meine Chance bekommen werde“, so Sala. Geholfen haben auch seine Mitstreiter aus London. Insbesondere mit Michael Mancienne, Gökhan Töre und Jeffrey Bruma versteht er sich blendend. Der Zusammenhalt des Chelsea-Quartetts auf und neben dem Platz gab Sala Kraft, sich wieder an das Team heranzukämpfen. Trainer Thorsten Fink sah das Engagement seines Youngstars und gab ihm die Chance, sich in der Bundesliga zu beweisen. Vorläufiger Höhepunkt: sein Treffer gegen den Rekordmeister aus München Anfang Februar. Freundschaftliches Duell mit Töre In Gladbach wird Jacopo Sala wahrscheinlich wieder in der Startelf stehen. Er scheint zur festen HSV-Größe gewachsen zu sein, aber der vorige Platzhalter arbeitet sich Schritt um Schritt in den Kader zurück. Freund und Konkurrent Göhkan Töre macht große Fortschritte bei der Genesung von seinem Meniskuseinriss, den er sich im Wintertrainingslager zugezogen hat. Kein Problem für Jacopo Sala, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt und demütig auf die Konkurrenzsituation reagiert: „Ich weiß nicht, wie es aussehen wird, wenn Gökhan wieder fit ist. Das ist eine Sache, die muss der Trainer entscheiden. Ich muss ruhig bleiben, bin gerade erst 20 Jahre alt und werde weiter hart trainieren, um der Mannschaft zu helfen. Genau das macht Gökhan auch.“ Eine professionelle und teamdienliche Einstellung, die auch auf dem Platz sichtbar ist. Sala beteiligt unentwegt an der Defensivarbeit, geht weite Strecken bis an den eigenen Sechszehner. Unermüdlicher Einsatz für die Familie, wie es sich für einen Italiener eben gehört. |
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