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Respektvoll und mutig zu den Fohlen
Mit dem HSV und Borussia Mönchengladbach treffen am Freitag (24.02.12, ab 20.15 Uhr live im HSV-Ticker) zwei Traditionsmannschaften der Bundesliga aufeinander. Thorsten Fink will trotz des Höhenflugs der Fohlen seine Auswärtsserie weiter ausbauen. Hamburg - Der HSV und sein Auftaktprogramm. Schon zu Beginn der Saison war dies ein ausgesprochen anspruchsvolles Unterfangen. An den ersten fünf Spieltagen ging es mit Dortmund, Bayern und Bremen gleich gegen drei Top-Teams der Liga. Die Ergebnisse und die damit verbundenen Folgen sind bekannt. Doch mit dem Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach am Freitag (24.02.12, ab 20.15 Uhr live im HSV-Ticker) ist nun noch ein weiterer großer Gegner dazugekommen, den man zu Beginn der Saison noch nicht in diese Kategorie eingeordnet hätte. Die von Lucien Favre trainierte Fohlenelf reitet auf einer Erfolgswelle, die auf dem Meer wohl nur Surflegende Robby Naish stehen könnte.
Mit attraktivem Kombinationsspiel und der entsprechenden Leichtigkeit galoppieren sie zurzeit von Sieg zu Sieg und begeistern damit alle Fußball-Experten. Mittlerweile sind die Gladbacher seit sechs Partien ungeschlagen und auf Platz zwei aktuell der engste Verfolger von Meister Dortmund. Im Borussia-Park beläuft sich die Serie der Spiele ohne Niederlage bereits auf 14. Und nun kommt der HSV. „Unter meiner Regie haben wir auswärts noch gegen kein Top-Team gespielt“, entgegnete Thorsten Fink auf der Pressekonferenz am Mittwoch (22.02.12) der Frage, wie der HSV die Bilanz gegen die Spitzenteams der Liga, die bislang bei einem mageren Pünktchen liegt, ausgerechnet gegen Gladbach aufbessern will. Gladbach als Vorbild Fink selber kann aber ebenfalls auf eine imposante Serie blicken. Seit sieben Auswärtsauftritten ist sein Team ebenfalls ungeschlagen. Die letzte Niederlage gab es am fünften Spieltag in Bremen. Es folgten vier Siege und drei Unentschieden. „Ich habe keine Bedenken. Wir haben auswärts immer gut ausgesehen. Warum sollte uns das nicht auch gegen Gladbach gelingen“, gibt Fink selbstbewusst zu Protokoll. Dem Gegner zollt er allerdings großen Respekt. „Wenn man sieht, dass sie mit der gleichen Truppe letztes Jahr gegen den Abstieg gespielt haben und jetzt oben dabei sind, kann man vor der Arbeit nur den Hut ziehen“, erklärt er. Mit dem Geleisteten könnte der Gegner sogar Vorbild für die Hamburger sein. „Bei uns könnte es ja ähnlich laufen. Das heißt nicht, dass wir nächstes Jahr um die Meisterschaft spielen wollen, aber es zeigt, was man erreichen kann, wenn man ruhig bleibt und die Mannschaft mitzieht, kann man viel erreichen“, so Fink. |
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