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Ein geschichtsträchtiges Duell zum Auftakt
Das Warten hat ein Ende: 98 Tage nach dem letzten Bundesligaspiel in der Imtech Arena steigt die Bundesliga-Auftaktbegegnung des HSV gegen den 1. FC Nürnberg. Ein ganz besonderes Duell am ersten Spieltag der 50. Bundesliga-Saison. Denn beide Mannschaften sind Gründungsmitglieder der Bundesliga. ![]() Hamburg - Die Vorfreude ist groß: Der HSV startet mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg in seine 50. Bundesligasaison. 98 Tage nach der letzten Bundesliga-Partie in der Imtech Arena rollt in der Spielstätte in der Sylvesterallee wieder der Ball. Endlich – denn nach außergewöhnlich langer Vorbereitung eifern die 18 Teams der höchsten deutschen Spielklasse dem Auftakt entgegen. Insbesondere auch der HSV und Trainer Thorsten Fink, der sein Team acht Wochen lang auf den Start in die Meisterschaft vorbereiten konnte. „Wir haben lange auf diesen Zeitpunkt hingearbeitet. Jetzt geht es endlich los“, sagte der Hamburger Übungsleiter sich auf den Start in die neue Spielzeit freuend. Seit Anfang Juli trainieren die Rothosen. Viele Erkenntnisse konnte der Coach sammeln, um sich seine Elf zusammenzustellen. Auch wenn die Mannschaft steht, die kürzlichen Verletzungen von Tolgay Arslan (Muskelfaserriss in der Hüfte) und Neuzugang Paul Scharner (Innenbandriss im Knie), hatten Veränderungen zur Folge.
Für das morgige Spiel steht somit voraussichtlich Jacopo Sala im rechten Mittelfeld in der Startformation, dadurch rückt Heung Min Son auf die Position von Tolgay Arslan hinter der Spitze. Trainer Thorsten Fink weiß: „Wir haben eine Mannschaft, die stark genug ist, Nürnberg zu schlagen.“ Ziel ist es, mit einem Erfolgserlebnis in die Saison zu starten, stellte Fink bei der Pressekonferenz klar. Aber auch Gäste-Trainer Dieter Hecking strebt Zählbares in der Hansestadt an. „Jeder will gut in die Saison starten. Wir wollen mindesten einen Punkt aus Hamburg mitnehmen.“ Ein ganz besonderes Duell am ersten Spieltag der 50. Bundesligasaison. Denn beide Mannschaften sind Gründungsmitglieder der Bundesliga. Während die Norddeutschen durchgehend in der 1. Liga spielten, mussten sich die Cluberer aus dem Süden der Republik mehrfach aus dem Fußball-Unterhaus in die höchste Spielklasse kämpfen. In der letzten Saison, der dritten Bundesliga-Spielzeit des FCN in Folge, landeten die Nürnberger auf Rang 10, der HSV auf Platz 15. Doch die Historie spricht für die Rauten-Träger, denn in der Vergangenheit erzielte der HSV in der Meisterschaft in den Duellen gegen die Franken eine starke Bilanz: 32 Siege, 15 Unentschieden und 13 Niederlagen resultieren aus 60 Duellen. Zudem konnten die Nürnberger zuletzt auf den Tag genau vor 20 Jahren vor der anstehenden Partie beim HSV gewinnen. Am 25.08.1992 endete die Begegnung in der Hansestadt durch ein Tor von Christian Wück mit 0:1. Seitdem sind die Rothosen elf Mal in Heimspielen gegen den Club unbesiegt. Fakten, die alle HSVer optimistisch stimmen und Vorfreude auf den ersten Spieltag in der Imtech Arena verbreiten sollten. Es kann also losgehen! Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Bruma, Mancienne, Aogo - Westermann, Skjelbred - Sala, Son, Jansen - Berg 1. FC Nürnberg: R. Schäfer - Chandler, Klose, Marcos Antonio, Pinola - Balitsch, Simons - Kiyotake, Gebhart, Esswein - Polter |
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