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"Werden weiter hart arbeiten, um uns zu verbessern"
Die Auftaktniederlage des HSV gegen den 1. FC Nürnberg hat bei den Spielern und Verantwortlichen aus der Hansestadt große Ernüchterung zur Folge gehabt. Nach dem Spiel sammelte HSV.de die Stimmen zum Spiel. ![]() Hamburg - Das hatten sich alle HSVer anders vorgestellt. Der Saisonauftakt ging in der heimischen Imtech Arena mit 0:1 gegen den 1. FC Nürnberg verloren, obwohl die Hamburger durchaus zu guten Chancen kamen, aber gleich doppelt an Pfosten und Latte scheiterten. Dementsprechend enttäuscht präsentierten sich die Protagonisten nach dem bemühten, aber meist fahrigen Spiel im Gespräch mit HSV.de.
Marcell Jansen: Natürlich ist es eine ganz miese Situation, wenn du zu Saisonbeginn die beiden ersten Pflichtspiele verlierst. Leider war bei uns nicht die ganz große Verbesserung zu erkennen, auch wenn die Körpersprache eine bessere war und wir mit den beiden Pfosten- und Lattentreffern natürlich auch viel Pech hatten. René Adler: Sicherlich haben wir spielerisch nicht überzeugt, doch wir sind zu unseren Chancen gekommen, konnten diese aber nicht nutzen oder hatten mit den beiden Alu-Treffern viel, viel Pech. Uns fehlt im Moment auch mal das Quentchen Glück, das Nürnberg beim Tor hatte, als der Ball Balitsch direkt vor die Füße fällt. Dieses Glück müssen wir uns erarbeiten und weiter nach vorn schauen. "Müssen am Spielerischen noch arbeiten" Thorsten Fink: Ich denke, wir hätten schon früh in Führung gehen müssen, nur leider fehlt es der Mannschaft momentan an der nötigen Überzeugung. Der öffentliche Druck ist nach dem Pokal-Aus noch größer geworden, was dem Team natürlich kein Selbstvertrauen gegeben hat. Und damit konnte die Mannschaft heute nicht gut umgehen. Kämpferisch bin ich zufrieden, aber am Spielerischen müssen wir noch arbeiten. Das werden wir in der nächsten Woche tun, genauso werden wir intensive Gespräche mit den Spielern führen. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Mannschaft mehr kann und es gezeigt hätte, wenn wir mit 1:0 in Führung gegangen wären. Doch das ist uns nicht gelungen und somit ist die Enttäuschung groß – bei uns, aber natürlich auch auf den Rängen. Das ist nur allzu verständlich. Frank Arnesen: Wenn man zu Hause gegen Nürnberg spielt, dann möchte man natürlich gewinnen. Auch ich habe ein anderes Spiel von uns erwartet. Und ich habe einige Dinge gesehen, die mir nicht gefallen haben. Darüber müssen wir in den kommenden Tagen reden. Und vor allem müssen und werden wir viel und hart arbeiten, um uns zu verbessern. Bei allem müssen wir aber auch seriös mit der Situation umgehen, deshalb bleibe ich weiter positiv, auch wenn wir wissen, dass es gerade keine leichte Zeit ist |
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