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"Jetzt gilt es, die Neuzugänge schnell zu integrieren"
Nach der Niederlage im Nordderby stellten sich Trainer Thorsten Fink, Kapitän Heiko Westermann sowie Marcell Jansen den Fragen der Jorunalisten. HSV.de ging ebenfalls auf Stimmenfang. Bremen - Die Nordderby-Niederlage wiegt doppelt schwer. Das merkte man auch den Rothosen-Akteuren nach den 90 Minuten im Bremer Weserstadion an. Schonungslos sprachen sie die groben, individuellen Fehler an, schauten aber dennoch positiv in die Zukunft. Denn auch wenn es noch keine Punkte gab, die Neuzugänge haben gezeigt, dass sie den HSV verstärken können. Und dann kommt ja auch noch Rafael van der Vaart dazu, den es jetzt so schnell wie möglich zu integrieren gilt. HSV.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt:
Marcell Jansen: "Es ist ärgerlich, wenn man gegen eine Mannschaft verliert, die nicht unbedingt besser war. Wir hatten durch Ivo, Petr und Rudi gute Chancen, wo uns dann aber einfach das Glück fehlt. Wir haben uns heute selbst geschlagen und es wäre natürlich schöner, mit einem Sieg in die Pause zu gehen. Wenn Bremen heute die überlegenere Mannschaft gewesen wäre, dann hätten wir heute sagen können, dass wir noch nicht so weit sind, aber so war es nicht. Wir haben es dem Gegner einfach zu leicht gemacht, auch wenn es heute vom Kampf und von der Konzentration her schon ganz gut war. Aber im Fußball ist es einfach so, dass man Tore braucht, um zu gewinnen." Heiko Westermann: "Wir haben blöd und dumm verloren. Die Gegentore entstehen durch zwei individuelle Fehler, vorne fehlt uns die nötige Durchschlagskraft und hinten hauen wir uns die Tore dann selber rein. Dass wir in der zweiten Halbzeit anders aufgetreten sind, war bedingt durch die Auswechslung von Badelj. Man hat in der ersten Halbzeit schon gesehen, dass er ein Drehpunkt in unserem Spiel war. Zusätzlich war Jiracek schon früh angeschlagen. Wir haben das Spiel dann nicht mehr in den Griff bekommen und das war das Problem. Wir haben uns heute selbst geschlagen. Jetzt gilt es, die neuen Spieler in der Länderspielpause so schnell wie möglich zu integrieren. Wir werden uns für das Spiel in Frankfurt gut vorbereiten, damit wir gut aufgestellt sind. Wir gehen jetzt mit einem schlechten Gefühl in die Pause und danach wird Rafael van der Vaart uns mit seiner fußballerischen Qualität weiterhelfen. Aber Wunder vollbringen kann er natürlich auch nicht." Thorsten Fink: "Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler gemacht. Spielerisch war das im Gegensatz zum ersten Spiel ganz ordentlich und wir haben uns Chancen herausgespielt. Aber solche individuellen Fehler, wie sie heute vorkamen, müssen wir abschalten. Trotzdem haben wir eine gute Mannschaft, die wir durch die Neuzugänge dieser Woche im Mittelfeld verstärkt haben. Ich bin mit sicher, dass wir nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben werden." |
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