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Saison 13.09.2012
Mit neuem Selbstbewusstsein nach Frankfurt

Thorsten Fink kann gegen Frankfurt zum ersten Mal auf die neue Mittelfeld-Achse Rafael van der Vaart, Petr Jiracek und Milan Badelj setzen. Die Neuzugänge sollen neue Impulse nach vorne bringen.

Hamburg - Nach der Länderspielpause rollt der Ball am Wochenende wieder in der Bundesliga. Endlich, will man meinen, sofern man HSV-Anhänger ist. Denn bislang stehen für die Rothosen nach zwei Spieltagen noch keine Punkte und noch keine Tore auf der Habenseite. Doch das soll sich schon am Sonntag (16.09.12, ab 17.15 Uhr live im HSV-Ticker) beim Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt ändern. „Wir haben zwei gute Wochen hinter uns. Der Spaß und die Freude sind zurück. Wir haben eine gute Stimmung in der Mannschaft. Ich schaue absolut positiv auf das Spiel“, gab sich Thorsten Fink in der Pressekonferenz am Donnerstag (13.09.12) selbstbewusst vor dem Auftritt bei den Hessen. 
 
Vor allem die Integration von Rafael van der Vaart, der gegen Frankfurt sein erstes Bundesligaspiel nach seiner Rückkehr an die Elbe absolvieren wird, sei bestens verlaufen. „Er hat sich sehr gut eingefunden. Natürlich brauchen wir noch ein wenig Zeit, um Automatismen einzuschleifen, aber man hat bereits in den Testspielen gesehen, wie wichtig er für die Mannschaft sein kann“, so Fink. Der Niederländer sieht es ähnlich. „Ich habe viel Spaß mit den Kollegen. In jedem Training sieht man das große Potenzial der Jungs. Ich bin froh, dass es nun endlich los geht“, sagt van der Vaart und ergänzt, dass gute Fußballer es immer schaffen würden, auf dem Platz gut zusammen zu spielen. 
 
Badelj besteht Härtetest
Milan Badelj, hier im Gespräch mit Thorsten Fink, wird gegen Frankfurt zur Verfügung stehen.

Damit sind vor allem seine Kollegen im Mittelfeld gemeint. Neben van der Vaart werden dort mit Petr Jiracek und Milan Badelj auch die anderen beiden Neuzugänge zum Einsatz kommen. Letzterer bestand am Donnerstag den Härtetest nach seiner Oberschenkelzerrung und kann am Sonntag ebenso auflaufen, wie der Tscheche Jiracek, der unbeschadet von der Nationalmannschaft zurückkehrte. Die beiden sollen vor allem dafür sorgen, dass van der Vaart der Rücken freigehalten wird. Doch nicht nur das. „Sie sind keine klassischen Sechser, sondern auch Achter“, erklärt Fink. Sie könnten mehr in die Tiefe gehen. Das solle der gesamten Mannschaft einen spielerischen Impuls nach vorne geben. 

Diesen kann Dennis Aogo im Moment noch nicht geben. Der Linksverteidiger fällt gegen Frankfurt aufgrund einer verschleppten Grippe und einer verordneter Sportpause aus. Erster Kandidat für den vakanten Posten hinten links ist Zhi Gin Lam. Der gebürtige Hamburger, der in der Vorbereitung und im ersten Saisonspiel bereits als Rechtsverteidiger eingesetzt wurde, bekam im Training bereits das Leibchen der Stammverteidigung gereicht. Ansonsten wird Fink den Spielern vertrauen, die auch gegen Bremen in der Startaufstellung standen. „Ich werde nicht jeden Spieltag die Mannschaft umstellen“, verkündete er. Das bedeutet, dass sowohl Artjoms Rudnevs in der Sturmspitze, als auch Heung Min Son auf der rechten Mittelfeldposition erneut den Vorzug vor Marcus Berg bzw. Maximilian Beister erhalten. 

Vor den gut gestarteten Frankfurtern hat der Coach Respekt. „Mit dem positiven Effekt des Aufstiegs sind sie mit viel Selbstvertrauen gestartet. Sie haben aber auch Schwächen, die wir versuchen werden, auszunutzen. Wir wollen ihre Spielweise mit Klasse unterbinden“, unterstreicht Fink das neue Selbstvertrauen, das schon gegen die Eintracht zu ersten Erfolgserlebnissen in der Bundesliga führen soll. 


tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  FC Bayern München 34 98: 18 91
2.  Borussia Dortmund 34 81: 42 66
3.  Bayer 04 Leverkusen 34 65: 39 65
4.  FC Schalke 04 34 58: 50 55
5.  SC Freiburg 34 45: 40 51
6.  Eintracht Frankfurt 34 49: 46 51
7.  Hamburger SV 34 42: 53 48
8.  Borussia M'gladbach 34 45: 49 47
9.  Hannover 96 34 60: 62 45
10.  1.FC Nürnberg 34 39: 47 44
11.  VfL Wolfsburg 34 47: 52 43
12.  VfB Stuttgart 34 37: 55 43
13.  1.FSV Mainz 05 34 42: 44 42
14.  SV Werder Bremen 34 50: 66 34
15.  FC Augsburg 34 33: 51 33
16.  1899 Hoffenheim 34 42: 67 31
17.  Fortuna Düsseldorf 34 39: 57 30
18.  SpVgg Greuther Fürth 34 26: 60 21
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