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"Das war ein Gemeinschaftserfolg"
Erster Saisonsieg, den Meister geschlagen und den Alltime-Rekord der ungeschlagenen Spiele in Hamburg behalten - dieser vierte Spieltag war ein guter für den HSV. HSV.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt. ![]() Hamburg - Als Schiri Günter Perl nach 93 Minuten zum finalen Pfiff ausholte, da kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Nicht auf den Rängen und auch nicht auf dem Rasen, wo sich Spieler, Trainer und Betreuer glücklich in die Arme fielen. Erster Saisonsieg, das auch noch gegen den Meister und zusätzlich den Rekord in Hamburg behalten - die Stimmung hätte nicht besser sein können. Und nachdem dieser Erfolg gebührend mit den Anhängern gefeiert worden war, standen die Protagonisten erschöpft aber zufrieden in der Mixed Zone Rede und Antwort. Hier sind die Stimmen zum Spiel.
Rafael van der Vaart: Es war ein wunderschönes Gefühl, endlich wieder in meinem Stadion zu spielen. Dass wir dann auch noch den Meister schlagen, macht es natürlich umso besser. Diesen Sieg haben wir uns leidenschaftlich erkämpft. Denn Dortmund hatte natürlich mehr Spielanteile und einige gute Chancen, doch wir haben fantastisch dagegengehalten, haben wirklich alles gegeben und uns am Ende deshalb auch diesen Erfolg verdient, den wir uns alle gemeinsam erarbeitet haben: Mannschaft, Trainerteam und unsere Fans, die uns unglaublich gepusht haben. Ich bin sehr stolz auf uns alle, genau so müssen wir jetzt weitermachen. Das kann und darf für uns nur der erste Schritt in die richtige Richtung gewesen sein. Tolgay Arslan: Das Gefühl zu gewinnen ist unbeschreiblich, es ist einfach das geilste. Vor allem wie wir den Sieg geholt haben, mit Kampf, Leidenschaft und den Fans im Rücken. Wir waren heute alle ein Team, eine Einheit - Fans, Spieler, Betreuer. Und das hat einfach Spaß gemacht! Heung Min Son: Glücklicher kann ich gar nicht sein. Ich bin sehr, sehr froh über den Sieg. Ich hatte vorher schon ein gutes Gefühl, weil wir nichts zu verlieren hatten. Aber das jetzt ist einfach der Wahnsinn! René Adler: Für mich ist es wichtig, dass wir drei Punkte haben und nicht, wie ich gespielt habe. Ich habe sicher meinen Teil zum Sieg beigetragen, aber mir wäre es auch recht gewesen, wenn wir 1:0 gewonnen hätten und ich keinen Ball hätte halten müssen. Mir ist es einfach nur wichtig, dass wir ein Tor mehr geschossen haben als der BVB. Thorsten Fink: Der Druck war natürlich groß, es wäre schließlich nicht schön gewesen, mit null Punkten in das Gala-Wochenende zu gehen. Aber ich habe versucht diesen Druck von der Mannschaft fernzuhalten. Wir haben sicherlich auch Glück gehabt, aber man hat eine Mannschaft gesehen, die gefightet und viel Leidenschaft gezeigt hat. Wir mussten druckvoll beginnen, in der Hoffnung, dass wir die Dortmunder, die ein hartes Champions League-Spiel hatten, eventuell auf dem falschen Fuß zu erwischen. Das ist der Mannschaft gelungen und wir haben einfach alles besser gemacht, als noch in den letzten Partien. Jürgen Klopp: Ich denke, dass der HSV kämpferisch ein großes Spiel gemacht hat, insgesamt aber glücklich gewonnen hat. Man tut einem angeschlagenen Gegner natürlich einen großen Gefallen, indem man ihm so ein frühes Tor ermöglicht. Wir sind dann zwar besser ins Spiel gekommen, aber so richtig ist es uns nicht geglückt und im Abschluss waren wir zu ungenau. Nun hat der HSV drei Punkte, wir haben keine. Aber wir werden trotzdem weitermachen. |
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