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Fink: "Müssen verliebt sein ins Gewinnen"
Sieben Punkte aus den letzten drei Bundesliga-Spielen: Der HSV befindet sich im Aufwärtstrend und will diesen auch bei Aufsteiger Greuther Fürth unter Beweis stellen. Doch Trainer Thorsten Fink warnt seine Elf und fordert auf, Tugenden an den Tag zu legen. ![]() Hamburg - Der Feiertag war für Trainer Thorsten Fink kein freier Tag. Der Coach befand sich am Mitwoch (3.10.12) mit seiner Elf auf internationaler Reise, spielte am Abend ein Testspiel gegen den polnischen Erstligisten Lech Posen (1:2-Niederlage). Das Spiel wurde im Rahmen der Verpflichtung des Ex-Posen-Stürmers Artjoms Rudnevs vereinbart und bot vielen Akteuren im Kader der Rothosen die Möglichkeit, Spielpraxis zu sammeln. Doch umgehend nach Spielschluss richtete das Team aus der Hansestadt den Fokus wieder auf den Alltag in der Bundesliga, in der die Elbstädter am Samstag bei Aufsteiger Fürth antreten.
Bei der Pressekonferenz zur Partie warnte Übungsleiter Fink seine Elf vor Überheblichkeit nach den zuletzt aufsehenerregenden und starken Auftritten. "Es hat in den letzten Spielen alles gepasst. Jetzt müssen wir auch gegen Fürth die Tugenden Leidenschaft, Feuer, Begeisterung und Teamwork an den Tag legen. Das wird ein harter Kampf, denn auch Fürth will sein Heimspiel gewinnen." Jiracek ersetzt Ilicevic In der Startaufstellung müssen die Norddeutschen Veränderungen vornehmen: So fehlt Ivo Ilicevic nach einem gegen Hannover erlittenen Muskelfaserriss. Die besten Chancen auf einen Einsatz im linken Mittelfeld sprach der Coach dem Tschechen Petr Jiracek zu, der bereits bei der diesjährigen Europameisterschaft in Polen und der Ukraine mit herausragenden Leistungen bewiesen hat, dass er auf der Position einsatzfähig ist. "Wir brauchen einen Fighter", bestätigte Fink der "Tschechischen Maschine" kämpferische Vorteile und begründete: "Vor allem gegen die Fürther, die wahrscheinlich über den Kampf versuchen werden, ins Spiel zu kommen, brauchen wir solche Spieler." Kapitän Heiko Westermann (Muskelfaserriss) soll aber ebenso wie Keeper René Adler (leichter grippaler Infekt), die beide am Donnerstag beim Training fehlten, wieder zur Startelf gehören. Thomás Rincón und Gojko Kacar müssen nach langwierigen Verletzungen jetzt erstmal konstant mittrainieren und werden voraussichtlich noch nicht mit ins Frankenland reisen. "Außer es fällt noch jemand aus", erklärte der HSV-Coach, der in diesem Fall aber den ebenfalls wieder ins Training eingestiegenen Paul Scharner mit Vorteilen sieht: "Er ist am weitesten von allen." Die Zielsetzung für das siebte Saisonspiel, immerhin schon das vierte Auswärtsspiel der laufenden Spielzeit, sind drei Punkte. "Siegen tut gut. Die Mannschaft muss verliebt sein ins Gewinnen", fordert Fink von seinem Team, um die Serie von drei ungeschlagenen Spielen in Folge ausbauen zu können. |
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