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Saison 06.10.2012
1:0 - der HSV siegt bei Aufsteiger Fürth

Am Ende wurde es nochmal spannend und insgesamt darf es als Arbeitssieg abgestempelt werden, dennoch war die Freude groß im Lager des HSV. 1:0 in Fürth, zehn Punkte aus den letzten vier Spielen und schon wieder zu Null - "wir sind auf dem richtigen Weg", findet Kapitän Heiko Westermann. Er hatte hinten 90 Minuten lang kompromisslos aufgeräumt und Heung Min Son in der 17. Minute nach einem langen Solo-Lauf das Tor des Tages erzielt.

Fürth - Der Hamburger SV hat am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 1:0 bei Aufsteiger Greuther Fürth gewonnen. Die Rothosen sammelten somit in den letzten vier Partien zehn Punkte. Garant für den Ausbau der Serie ungeschlagener Spiele war am Samstag (06.10.12) Heung-Min Son, der in der 17. Minute nach starker Einzelaktion das Tor des Tages erzielte.
Alles zum Spiel im HSV-TV
VIDEO 06.10.2012
Im HSV-TV könnt ihr euch noch einmal die 90 Minuten des Auswärtsspiels anschauen. Dazu gibt es wie immer die Stimmen zum Spiel und die Pressekonferenz mit beiden Trainern. Alles zum Spiel im HSV-TV
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Sonny mit Solo-Lauf zur Führung

Nach den Erfolgen in den vergangenen drei Spielen, in denen die Rothosen gegen die in der Champions League und der Europa League aktiven Klubs aus Dortmund, Gladbach und Hannover sieben Punkte sammelten, war die Ausgangslage klar: gegen den Aufsteiger aus Fürth sollte für den HSV der nächste Schritt folgen. Doch Trainer Thorsten Fink erwartete in der Trolli-Arena einen heißen Kampf - und genauso begann die Partie auch. Sararer auf Seiten der Fürther und Rudnevs für den HSV sorgten bereits in den ersten drei Minuten gleich mal für die ersten Annäherungen an das gegnerische Tor. Und auch in der Folge blieb es ein intensives Spiel, in dem beide Teams früh attackierten und dem Gegner keinerlei Räume ließen. Eine Vielzahl an Zweikämpfen im Mittelfeld prägte so die Anfangsphase - und eines dieser Duelle entschied Son nach Zuspiel von Arslan in der 17. Minute gegen Bewacher Schmidtgal für sich, zündete anschließend den Turbo, ließ auch noch Mavraj gekonnt aussteigen und vollendete aus 14 Metern trocken ins lange Eck zur 1:0-Führung. Am Spielverlauf änderte dieser Treffer jedoch wenig, es blieb auch in der Folge ein heiß umkämpftes Duell, das sich überwiegend im Mittelfeld abspielte und wenig Tormöglichkeiten zuließ. So konnten die sehr konzentriert agierenden Rothosen - in den ersten 45 Minuten mit je 60 Prozent Ballbesitz und gewonnenen Zweikämpfen ausgestattet - die knappe Führung mit in die Halbzeitpause nehmen.

Rothosen lassen gute Konterchancen aus

Nach dem Seitenwechsel mussten die Gastgeber mehr investieren, um den Rückstand aufzuholen. Das tat der Liga-Neuling auch, konnte sich gegen defensiv überaus konzentriert agierende Hamburger jedoch nur sehr vereinzelt torgefährlich in Szene setzen. Diesen Part übernahm stattdessen das Team von Thorsten Fink, dem sich dank der offensiveren Spielweise Fürths einige beste Kontermöglichkeiten boten. Einziges Problem: die klaren Gelegenheiten wurden allesamt nicht genutzt. Allein Rudnevs lief zwei Mal allein auf Fürth-Keeper Grün zu, konnte ihn aber beide Male nicht bezwingen; auch Son gelang kein zweiter Treffer, er scheiterte mit seinem platzierten Abschluss ebenfalls am stark reagierenden Keeper; und auch van der Vaarts Schlenzer fand nicht den Weg ins Ziel, auch in diesem Fall fischte Grün den Ball aus dem Eck. So blieb es aufgrund der mangelnden Chancenverwertung der Rothosen unnötig spannend, zumal die Fürther in der Schlussoffensive wirklich alles nach vorne warfen und durch Nehrig, Asamoah und Nöthe plötzlich doch noch zu torgefährlichen Aktionen kamen. Doch am Ende setzte sich dank zweier starker Paraden von Adler das spielerisch bessere und zweikampfstärkere Team durch. So entführte der HSV bei seinem ersten Gastspiel in Fürth drei hart erkämpfte Punkte, insgesamt die Zähler acht bis zehn aus den letzten vier Spielen, dazu das zweite Mal in Folge zu Null, und mit einem Sprung in der Tabelle in die obere Hälfte auf Platz acht – Fürth war eine Reise wert!

Das Spiel im Stenogramm:   

SpVgg Greuther Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Fürstner - Sararer (60. Sararer), Prib (76. Nöthe), Stieber - Edu - Asamoah (88. Sobiech)

Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Jansen - Badelj, Arslan - Son (90. Sala), van der Vaart (88. Bruma), Jiracek - Rudnevs  (90.+2 Berg)

Tore: 0:1 Son (17.)

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)

Zuschauer: 17.000

Gelbe Karten: Prib, Nehrig, Sararer, Edu / Diekmeier, Jansen

Gelb-Rote Karten: - / - 

Rote Karten: - / -

 

1/13


tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  FC Bayern München 34 98: 18 91
2.  Borussia Dortmund 34 81: 42 66
3.  Bayer 04 Leverkusen 34 65: 39 65
4.  FC Schalke 04 34 58: 50 55
5.  SC Freiburg 34 45: 40 51
6.  Eintracht Frankfurt 34 49: 46 51
7.  Hamburger SV 34 42: 53 48
8.  Borussia M'gladbach 34 45: 49 47
9.  Hannover 96 34 60: 62 45
10.  1.FC Nürnberg 34 39: 47 44
11.  VfL Wolfsburg 34 47: 52 43
12.  VfB Stuttgart 34 37: 55 43
13.  1.FSV Mainz 05 34 42: 44 42
14.  SV Werder Bremen 34 50: 66 34
15.  FC Augsburg 34 33: 51 33
16.  1899 Hoffenheim 34 42: 67 31
17.  Fortuna Düsseldorf 34 39: 57 30
18.  SpVgg Greuther Fürth 34 26: 60 21
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