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Saison 26.01.2013
It’s Derby-Time

Im ersten Heimspiel des Jahres empfangen die Rothosen den SV Werder Bremen am Sonntag (27.01.2013) zum 98. Nordderby in der Imtech Arena. Nach drei Bremer Siegen in Serie will die Fink-Elf die Kräfteverhältnisse im Norden wieder geraderücken. 

Hamburg – Wenn die Rothosen am Sonntag (27.01.2013, ab 15.15 Uhr live im HSV-Ticker) den SV Werder Bremen zum 98. Nordderby in der Imtech Arena empfangen, dann steht für beide Teams eine Partie mit richtungweisendem Charakter an. In der Bundesliga, in der die internationalen Ränge lediglich sechs Zähler vom rettenden Platz 15 trennen, befinden sich die zwei Nordclubs momentan im dicht gedrängten Mittelfeld der Tabelle, wobei die Hamburger gegenüber dem Konkurrenten von der Weser leicht die Nase vorn haben. 
 
Mit einem Derbyerfolg am Sonntag könnte sich der Sieger somit also auf einen Schlag, neben einer Menge Prestige, auch eine deutlich bessere Ausgangsposition für die nächsten Wochen verschaffen. Bei aller Konkurrenz peilen die beiden Rivalen in sportlicher Hinsicht nämlich ähnliche Ziele an: Beide Vereine erheben den Anspruch, mittelfristig zurück auf die europäische Bühne zu kehren. Und der Derbysieg würde für den Gewinner bei diesem Vorhaben mit Sicherheit einen Schritt in die richtige Richtung darstellen. 

HSV will Heimstärke bestätigen
Ihn muss die HSV-Abwehr besonders im Blick haben: Werders Stürmer Nils Petersen traf bereits im Hinspiel gegen die Rothosen.

Der Blick auf die Statistik der letzten Jahre spricht dabei im Vorfeld des Duells jedoch eindeutig pro Werder. Die letzten drei Nordderbys konnte die Schaaf-Elf für sich entscheiden. Doch in der Hansestadt ist die Sehnsucht nach einem Erfolg über den Erzrivalen größer denn je. „Für die ganze Region ist diese Partie von enormer Bedeutung. Das ist ein ganz besonderes Spiel“, weiß HSV-Cheftrainer Thorsten Fink um die Wichtigkeit der anstehenden Begegnung. Der Übungsleiter baut dabei insbesondere auf die „extreme Heimstärke“ der Rothosen, die seinen Schützlingen einen Extra-Schub für Sonntag verleihen soll. Nachdem der HSV zum Ende der Hinrunde drei Heimsiege gegen Schalke, Mainz und Hoffenheim einfahren konnte, soll in der ersten Partie vor heimischem Publikum im neuen Jahr der vierte Streich in Serie folgen.

Die Hamburger können sich aber gewiss darauf einstellen, dass der Konkurrent von der Weser alles daran setzen wird, dies zu verhindern. Nach dem 0:5 am vergangenen Spieltag gegen den Deutschen Meister aus Dortmund stehen die Bremer ohnehin mehr denn je in der Bringschuld, um einen Fehlstart in die Rückrunde zu vermeiden. Dabei wird Trainer Thomas Schaaf sein Team in der Hansestadt, anders als noch gegen Dortmund, wieder mit einer echten Spitze auflaufen lassen. Und das wird mit Nils Petersen ein Akteur sein, der seinen Torriecher in dieser Saison bereits mit sieben Treffern und vier Assists unter Beweis stellen konnte. Sorgen bereitet Schaaf jedoch der eventuelle Ausfall der beiden Leistungsträger Aaron Hunt und Marco Arnautovic, die am Freitag krankheitsbedingt nicht am Training teilnehmen konnten.

Einer von Beiden spielt: Tolgay Arslan (l.) oder Per Skjebred wird den Platz rechts in der Mittelfeldraute beim HSV einnehmen.

Auf der anderen Seite wird dem HSV neben Zhi-Gin Lam (Kniereizung) und Jacopo Sala (Muskelfaserriss) auch Michael Mancienne fehlen, der sich beim Rückrundenauftakt in Nürnberg einen doppelten Bänderriss im Sprunggelenk zuzog. Für ihn wird der Niederländer Jeffrey Bruma an der Seite von Kapitän Heiko Westermann in der Innenverteidigung auflaufen. Ein weiteres Fragezeichen im Personalpuzzle ließ der Coach der Rothosen bis zum Abschlusstraining ungeklärt: Tolgay Arslan oder Per Skjelbred heißen die beiden Kandidaten für den Posten rechts in der Mittelfeldraute.

Die Favoritenrolle lässt sich im Vorfeld des Derbys aufgrund der teils unkonstanten Darbietungen beider Mannschaften nicht eindeutig zuordnen. Dennoch betont HSV-Mittelfeldregisseur Rafael van der Vaart energisch, „dass wir momentan besser drauf sind als Werder“. Und diese Einschätzung wollen die Rothosen am Sonntag auch in die Tat umsetzen, um im 98. Nordderby endlich wieder einen Sieg einzufahren.   

So könnten sie am Sonntag spielen:

Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Bruma, Westermann, Jansen - Badelj - Arslan, Aogo – van der Vaart - Son, Rudnevs

Weiterhin im Kader: Drobny, Rajkovic, Rincón, Skjelbred, Ilicevic, Beister, Berg

SV Werder Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Schmitz - Junuzovic - Arnautovic, Hunt, de Bruyne, Elia - Petersen

Hannover 96
-:-
3. Spieltag
14.09.2014
17:30 Uhr
Hamburger SV
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Bundesligaverein seit
tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  Bayer 04 Leverkusen 2 6: 2 6
2.  SC Paderborn 07 2 5: 2 4
3.  1899 Hoffenheim 2 3: 1 4
4.  1.FC Köln 2 2: 0 4
5.  Eintracht Frankfurt 2 3: 2 4
5.  FC Bayern München 2 3: 2 4
7.  Hannover 96 2 2: 1 4
8.  Borussia Dortmund 2 3: 4 3
9.  SV Werder Bremen 2 3: 3 2
10.  1.FSV Mainz 05 2 2: 2 2
11.  Borussia M'gladbach 2 1: 1 2
12.  VfL Wolfsburg 2 3: 4 1
13.  FC Schalke 04 2 2: 3 1
14.  SC Freiburg 2 0: 1 1
15.  Hertha BSC 2 4: 6 1
16.  VfB Stuttgart 2 1: 3 1
17.  Hamburger SV 2 0: 3 1
18.  FC Augsburg 2 2: 5 0
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