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Saison 07.03.2015
0:0! Der HSV erkämpft wichtigen Punkt gegen den BVB

Die Rothosen liefern einen großen Kampf und eine starke Defensivleistung gegen spielstarke Dortmunder.

Hamburg - Am Samstagnachmittag (07.03.15) zeigte das Team von Joe Zinnbauer eine couragierte Leistung gegen den Champions League-Teilnehmer Borussia Dortmund und erkämpfte sich mit dem torlosen Unentschieden einen Punkt. In der mit 57.000 Zuschauern ausverkauften Imtech Arena erwischten die Hanseaten den besseren Start, ehe die Borussia das Heft des Handelns in die Hand nahm. In einem sehr intensiven Spiel, das von hitzigen Duellen und Zweikämpfen geprägt war, verstand es der HSV, die Dortmunder durch geschickte und kämpferische Defensivarbeit an klaren Torchancen zu hindern. So blieb es am Ende beim durchaus verdienten Punktgewinn der Rothosen.
Die Highlights des Spiels bei HSV total!
VIDEO 07.03.2015
Die kompletten 90 Minuten gegen Dortmund, die Highlights des Spiels sowie die exklusiven Stimmen nach dem Spiel könnt ihr euch noch einmal bei HSV total! anschauen.  Die Highlights des Spiels bei HSV total!
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Mo Gouaida hatte in der ersten Hälfte viele starke Aktionen und dabei auch das 1:0 auf dem Fuß, doch Weidenfeller parierte.

Der HSV mit gutem Beginn...

Die Vorfreude auf das Duell gegen den wiedererstarkten BVB war auf Hamburger Seite riesig. Bei den Fans, die die Imtech Arena bis auf den letzten Platz füllten, und auch bei der Mannschaft, die laut Trainer Joe Zinnbauer "richtig Bock auf dieses Spiel" hatte. Und entsprechend konzentriert und motiviert ging das Team, in das Zinnbauer mit Cleber Reis, Heiko Westermann, Ivica Olic und Valon Behrami vier Veränderungen eingebaut hatte, von der ersten Minute an zu Werke. Das verhinderte nicht, dass der BVB, der in den letzten Wochen zu altbekannter Stärke zurückgefunden hatte und mit vier Bundesliga-Siegen in Folge nach Hamburg gereist war, das Gros der Spielanteile besaß.

Es verhinderte aber, dass sich die Dortmunder im ersten Durchgang durch diese optische Überlegenheit auch klare Chancen herausspielen konnten. Die erste und einzige besaßen die Gäste - trotz der verletzungsbedingten Auswechslung von HSV-Kapitän und Abwehrchef Johan Djourou, der bereits nach 18 Minuten mit muskulären Problemen vom Feld musste - erst in der 27. Minute, als Aubameyang den Turbo zündete und erst im Eins-gegen-eins von Jaroslav Drobny gestoppt werden konnte. Bis dahin hatte aber der HSV, der zwar weniger Spielanteile, dafür aber mehr gewonnene Zweikämpfe verbuchen konnte, seinerseits ebenfalls schon das 1:0 auf dem Fuß gehabt: nach zwei vorangegangenen guten Torannäherungen war es schließlich Mo Gouaida, der um ein Haar die Führung erzielte hätte und aus kurzer Distanz nur an der Faust Roman Weidenfellers scheiterte (25.). So ging es torlos in die Pause, was aber dem Unterhaltungswert der Partie nicht schadete, denn dieses Spiel wusste durch großen Einsatz und knackige Zweikämpfe durchaus zu gefallen.

Rennen, powern, grätschen - Nicolai Müller als Sinnbild der gesamten HSV-Mannschaft, die sich den einen Punkt hart erkämpfte.

... und später mit großem Kampf

Ein ähnliches Bild bot sich den 57.000 Zuschauern in der ausverkauften Imtech Arena auch in der zweiten Halbzeit. Der HSV stand defensiv kompakt und sicher, während die Dortmunder deutlich auf das 1:0 spielten, sich aber an der Hamburger Defensive die Zähne ausbissen. Kaum klare Abschlüsse konnte das Team von Jürgen Klopp verzeichnen, da Vorkämpfer Westermann & Co. die gefürchtete schwarz-gelbe Offensive geschickt weit vom Tor fernhielten. Und im weiteren Verlauf der Partie, als die Gäste den Druck erhöhten, da packten auch die Rothosen noch mal eine Schippe drauf und legten einen astreinen Kampf hin. 

Rennen, grätschen, alles reinwerfen - Zinnbauers Team hatte die Ansprache verstanden und zeigte genau das, was in der derzeitigen Situation gefragt ist. Und das mit Bravour, denn bis in die Nachspielzeit hinein brauchte Drobny trotz Dortmunder Feldvorteile kaum entscheidend eingreifen. Dass über diese hochkonzentrierte und kämpferische Defensivarbeit das Spiel nach vorn etwas litt - völlig klar. Doch das störte am Ende keinen Hamburger, Zinnbauer klatsche seine Jungs nach Abpfiff stolz ab, während die Fans ihr Team mit großem Applaus für diesen tollen Fight und den redlich verdienten und erkämpften Punkt in die Kabinen verabschiedeten.

 

Das Spiel im Zeitraffer:

Minute

Ereignis

04. Min.

Der HSV beginnt aggressiv und mutig, genau wie von Joe Zinnbauer gefordert - und er hat die erste Chance: Gouaida kommt auf links bis zur Grundlinie und flankt in die Mitte, wo Müller es am Elferpunkt artistisch versucht, aber zu weit nach links zielt.

18. Min.

Das Spiel ist jetzt ein bisschen fahrig und beide Teams neutralisieren sich, aber der HSV kommt zur nächsten Möglichkeit. Und wieder mittendrin: Müller und Gouaida, nur dieses Mal mit vertauschten Rollen, aber dem gleichen Ergebnis: Gouaidas Abschluss geht knapp vorbei.

25. Min.

Und schon wieder Gouaida, und dieses Mal mit einer Hunderprozentigen: Jiracek hat den Ball im Zentrum und passt in den Lauf Gouaidas, der halblinks frei vor Weidenfeller steht, doch dessen Fäuste kommen gerade noch hoch und verhindern den Einschlag.

27. Min.

Immer wieder Gouaida, doch jetzt reicht's dem BVB: aggressiv attackieren sie ihn und klauen ihm den Ball, was zum Konter über Aubameyang führt, der auf und davon geht, doch Drobny bleibt lange stehen und zuckt erst im richtigen Moment - sensationell gehalten!

   
57. Min.

Doppelchance für den BVB: erst spielt Gündogan die HSV-Abwehr schwindelig und legt auf für Kampl, dessen Schuss Drobny pariert. Sekunden später macht er sich auch gegen Reus lang, kommt aber nicht ran, doch der Ball rutscht ganz knapp links vorbei.

64. Min.

Da muss sich Weidenfeller aber plötzlich ganz lang machen! Nach einem Foul an Stieber führt der den Freistoß aus 22 Metern selbst aus, zirkelt ihn über die Mauer und erst Weidenfeller verhindert den Einschlag direkt neben dem linken Pfosten.

87. Min.

Fast über die gesamte Spieldauer hat der HSV den BVB an klaren Chancen hindern können, jetzt hagelt es aber nochmal richtig Eckbälle. Vier am Stück, doch immer bekommen die Hamburger einen Kopf an den Ball und verhindern Schlimmeres.

92. Min.

Und jetzt holt der BVB ein letztes Mal die Brechstange raus, während der HSV rennt, springt, grätscht... alles! Und das mit Erfolg, den letzten hohen Ball von Schmelzer angelt Drobny aus dem Fünfmeterraum und hält den Punkt fest. Schluss!

Das Spiel im Stenogramm:  

Hamburger SV: Drobny - Diekmeier, Djourou (18. Marcos), Cleber Reis, Westermann - Jiracek, Behrami (60. Kacar) - Müller, Stieber, Gouaida (83. Gouaida) - Olic

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Kirch, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan, Bender - Mkhitaryan (76. Blaszczykowski), Kagawa (46. Kampl), Reus - Aubameyang (76. Immobile)

Tore: -

Zuschauer:
 57.000 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)

Gelbe Karten: Behrami (32.), Müller (41.), Diekmeier (67.), Cleber Reis (73.), van der Vaart (83.) / Mkhitaryan (63.), Subotic (83.)

Gelb-Rote Karten:  -
 / -

Rote Karten: 
- / -

 

Das Spiel in Zahlen

Hamburger SV

Statistik zum Spiel

Bor. Dortmund

4 Torschüsse 12
38 % Ballbesitz 62 %
46 % Zweikämpfe gew. 54 %
47 % Passgenauigkeit 75 %
1 Ecken 7
4 Flanken aus dem Spiel 8
1 Abseits 6
23 Fouls (exkl. Handspiel) 12
     
Gouaida 2 Schüsse gesamt 2 Bender*
Gouaida* 1 Torschussvorlagen 2 Schmelzer*
Cleber 55 Ballkontakte 97 Gündogan
Djourou 89% Zweikämpfe gew. 92% Subotic
N. Müller 2 Flanken aus dem Spiel 3 Kampl*
  *Mehrere Spieler mit dem gleichen Wert.  

 

1/10

FC Augsburg
1:3
34. Spieltag
14.05.2016
15:30 Uhr
Hamburger SV
präsentiert von
Bundesligaverein seit
tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  FC Bayern München 34 80: 17 88
2.  Borussia Dortmund 34 82: 34 78
3.  Bayer 04 Leverkusen 34 56: 40 60
4.  Borussia M´gladbach 34 67: 50 55
5.  FC Schalke 04 34 51: 49 52
6.  1. FSV Mainz 05 34 46: 42 50
7.  Hertha BSC 34 42: 42 50
8.  VfL Wolfsburg 34 47: 49 45
9.  1. FC Köln 34 38: 42 43
10.  Hamburger SV 34 40: 46 41
11.  FC Ingolstadt 04 34 33: 42 40
12.  FC Augsburg 34 42: 52 38
13.  SV Werder Bremen 34 50: 65 38
14.  SV Darmstadt 98 34 38: 53 38
15.  TSG Hoffenheim 34 39: 54 37
16.  Eintracht Frankfurt 34 34: 52 36
17.  VfB Stuttgart 34 50: 75 33
18.  Hannover 96 34 31: 62 25
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