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Saison 18.03.2015
Zusammenhalten und den Freitag nutzen

Seit 17 Jahren hat der HSV im Volkspark kein Freitagabendspiel mehr verloren. Gemeinsam mit Hamburgs Fans wollen Joe Zinnbauer und seine Mannschaft dafür sorgen, dass diese Serie ausgebaut wird.

Hamburg - Für Joe Zinnbauer ist die Situation nichts Neues. Die Hamburger stecken im Abstiegskampf, nach einem positiv gestalteten Heimspiel folgte eine Auswärtsniederlage – und das kommende Heimspiel hat erneut eine umso größere Bedeutung. „Momentan sind alle Spiele wichtig. Aber Hertha ist ein direkter Konkurrent, deswegen ist die Partie ganz besonders wichtig. Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel und wir können vorbeiziehen. Das merkt man der Mannschaft an“, sagte Zinnbauer in der offiziellen Pressekonferenz am Mittwochmittag (18. März) zwei Tage vor der Flutlicht-Partie gegen Hertha BSC (ab 20.15 Uhr live im HSV-Ticker). 
Die Pressekonferenz in voller Länge bei HSV total!
VIDEO 18.03.2015
Bei HSV total! könnt ihr euch die Pressekonferenz mit Trainer Joe Zinnbauer vor dem Spiel gegen Hertha BSC als Abonnent in voller Länge anschauen. Die Pressekonferenz in voller Länge bei HSV total!
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René Adler mit einer Glanz-Parade. Gegen Hertha vertritt er Jaroslav Drobny - und soll den Kasten sauber halten.

„Wir vertrauen den Fans - und sie vertrauen uns“

Nach dem intensiven Trainingstag am Dienstag mit einem Waldlauf und einer Einheit auf dem Platz, an welche einige Spieler noch eine Zusatzschicht dranhängten, konstatierte Hamburgs Trainer: „Die Stimmung ist gut.“ Nach dem Training am Mittwoch ist noch eines am Donnerstagabend angesetzt, um sich an die Gegebenheiten und den Rhythmus des späten Anstoßzeitpunktes zu gewöhnen. Am Spieltag selber wird im Mannschaftshotel angeschwitzt. Ansonsten will Zinnbauer keine Veränderungen in der Vorbereitung auf das Spiel vornehmen. „Schließlich haben wir die meisten Heimspiele positiv gestalten können.“ 

Heimspiele am Freitagabend sind für den HSV ohnehin etwas Besonderes. Seit 17 Jahren ging im Volkspark am Tag vor dem Sonnabend kein Spiel mehr verloren. Dass schon wieder mehr als 50.000 Karten abgesetzt sind, belegt den Optimismus der Anhänger, dass diese Serie ausgebaut wird. Zinnbauer hofft erneut auf ein Wechselspiel zwischen Rasen und Rängen. „Das ist ein Signal. Wir vertrauen den Fans - und sie vertrauen uns. Sie werden uns am Freitag wieder nach vorne peitschen. Das Wichtigste ist, dass wir zusammenhalten.“ Der Trainer verspricht den Fans, „dass alle Verantwortliche alles dafür tun, dass wir die Klasse halten.“

Ganz genau guckt Trainer Joe Zinnbauer hin, wie Angreifer Pierre-Michel Lasogga trainiert.

„Das wird kein Zuckerschlecken“

Welche elf Spieler am Freitag zunächst von den Zuschauern nach vorne gepeitscht werden, ist noch nicht entschieden. Fest steht nur, dass Marcell Jansen weiterhin nicht zur Verfügung steht. Slobodan Rajkovic hofft noch auf einen Einsatz, er trainierte wie auch Johan Djourou, Maxi Beister und Pierre-Michel Lasogga am Mittwoch normal mit der Mannschaft. Vor allem eine Rückkehr von Stürmer Lasogga eröffnet Zinnbauer offensiv mehr Handlungsspielraum gegen eine Hertha, die er defensiv eingestellt erwartet. „Sie stehen kompakt, lauern auf Ballverluste und Konter. Darauf werden wir uns einstellen.“ 

Auch eine Formation, in der Lasogga im Angriff neben Olic agiert, scheint möglich. "Die Chancen stehen gut, dass er dabei ist“, so Zinnbauer, der wohlwollend zur Kenntnis nahm, dass einige Spieler auch am Mittwoch nach dem Training noch freiwillig aufs Tor schossen. Gegen seinen Ex-Club würde Lasogga brennen. Auch Gojko Kacar, Ivica Olic und Jaroslav Drobny spielten einst für die Hertha. Drobny wird am Freitag wegen seines Platzverweises in Hoffenheim fehlen, René Adler ersetzt ihn. Für Zinnbauer ist das kein Qualitätsverlust. „Wir haben zwei klasse Torhüter und René wird alles dafür tun, um den Kasten sauber zu halten und in Leverkusen auch zu spielen.“ Vor dem Auftritt in der BayArena liegen eine Länderspielpause und eben das Duell gegen die Berliner, die derzeit noch einen Punkt vor dem HSV stehen. „Das wird kein Zuckerschlecken“, weiß Joe Zinnbauer. „Es wird ein hartes, ein enges Spiel.“ Auch das ist für ihn nichts Neues.

FC Augsburg
1:3
34. Spieltag
14.05.2016
15:30 Uhr
Hamburger SV
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Bundesligaverein seit
tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  FC Bayern München 34 80: 17 88
2.  Borussia Dortmund 34 82: 34 78
3.  Bayer 04 Leverkusen 34 56: 40 60
4.  Borussia M´gladbach 34 67: 50 55
5.  FC Schalke 04 34 51: 49 52
6.  1. FSV Mainz 05 34 46: 42 50
7.  Hertha BSC 34 42: 42 50
8.  VfL Wolfsburg 34 47: 49 45
9.  1. FC Köln 34 38: 42 43
10.  Hamburger SV 34 40: 46 41
11.  FC Ingolstadt 04 34 33: 42 40
12.  FC Augsburg 34 42: 52 38
13.  SV Werder Bremen 34 50: 65 38
14.  SV Darmstadt 98 34 38: 53 38
15.  TSG Hoffenheim 34 39: 54 37
16.  Eintracht Frankfurt 34 34: 52 36
17.  VfB Stuttgart 34 50: 75 33
18.  Hannover 96 34 31: 62 25
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