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Saison 11.02.2016
Der Konkurrenzkampf ist zurück

Vor dem Heimspiel am Sonntag freut sich Bruno Labbadia über weitere Alternativen im Kader. Gegen die Gladbacher brauche sein Team aber einen guten Tag, um weiter Punkte zu sammeln.

Auf dem Trainingsplatz ging es am Donnerstag (11. Februar) wieder gewohnt intensiv zur Sache. Zweikämpfe standen im Vordergrund der rund 90minütigen Einheit. Die Profis mussten sich in vielen kleineren Spielformen beweisen. Zahlreiche Torabschlüsse sollten zudem das Selbstvertrauen vor dem Kasten erhöhen. Bruno Labbadia freute sich derweil vor allem über die Alternativen, die sich für ihn durch die gute Trainingsarbeit Schritt für Schritt wieder ergeben. „Wir brauchen den Konkurrenzkampf, damit wir besser werden und uns steigern können. Es treibt uns nach vorne“, erklärte der Trainer in der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag (14. Februar, ab 15.15 Uhr live im HSVNetradio).
Die Pressekonferenz in voller Länge bei HSV total!
VIDEO 11.02.2016
Bei HSV total! könnt ihr euch die Pressekonferenz mit Cheftrainer Bruno Labbadia vor der Partie gegen Borussia Mönchengladbach kostenlos und in voller Länge anschauen. Die Pressekonferenz in voller Länge bei HSV total!
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Ob Albin Ekdal eine Alternative für den Kader ist, wird sich erst am Samstag entscheiden.

Ekdal erhöht die Qualität

Zwar musste Labbadia mit Gojko Kacar (Prellung im Rippenbereich) und Emir Spahic (Belastungssteuerung) auf zwei Stammkräfte an diesem Tag auf dem Platz verzichten, deren Einsatz am Wochenende sehe er aber nicht in Gefahr. „Ich denke, dass beide morgen wieder dabei sind“, so der Coach, der somit länger über die positiven Themen sprechen konnte. So sei Albin Ekdal weiter auf einem sehr guten Weg. „Ich freue mich sehr, dass er zurück ist. Er ist eine sehr angenehme Person und ein super Profi. Er steigert unsere Qualität“, erklärte Labbadia. 

Nach zwei intensiven Einheiten am Mittwoch habe er zwar leichte Probleme in der Wade gespürt und wurde deshalb heute schon nach 40 Minuten aus der Einheit genommen. Das sei aber normal, bestätigt Labbadia und stellte in den Vordergrund, mit welchem Enthusiasmus er zurückgekehrt sei. „Er hat in den letzten Wochen sehr intensiv gearbeitet. Die Voraussetzungen sind da, die Frage ist, ob da nach der langen Zeit auch schon Substanz hintersteckt und wir ihn Sonntag mitnehmen oder ihm noch eine Woche geben“, wollte sich Labbadia noch nicht darauf festlegen, ob Ekdal schon ein Kandidat für die Kader darstellen könnte. 

Zeigte in den Trainingseinheiten vor allem seine Abschlussstärke: Josip Drmic.

Drmic brennt und steigert sich

Ivo Ilicevic ist hingegen auf jeden Fall ein Kandidat für den Kader. Bei dem kroatischen Mittelfeldspieler, der nach seiner internen Sperre (Labbadia: „Das ist komplett abgehakt und vergessen“) zurückkehrt, ist eher die Frage, ob er gleich wieder in die Startelf rutscht. Dabei muss er sich vor allem mit Neuzugang Josip Drmic duellieren, der diese Position gegen Köln einnahm. „Josip hat sich im Training gesteigert und er wird sich auch im Spiel steigern“, stellte Labbadia dem Leihspieler der Gladbacher, der natürlich auf einen Einsatz brennt, ein positives Zeugnis aus. Besonders seine Abschlussqualitäten hätte der Schweizer Nationalspieler in dieser Woche mehrfach im Training unter Beweis gestellt. 

Dementsprechend ist er vielleicht sogar eine Alternative für die Sturmspitze, in der sich neben dem erfolgreichsten Saisontorschützen Pierre-Michel Lasogga (6 Tore) auch Artjoms Rudnevs durch seine guten Leistungen nach seinen Einwechslungen in Stuttgart und gegen Köln Chancen auf einen Einsatz von Beginn an ausrechnet. Dazu gesellt sich laut Labbadia aber auch Sven Schipplock. „Es ist alles offen. Auch Sven gibt Stoff und ist im Aufwind“, verriet der Übungsleiter. 

Trotz Konkurrenzsituation gut gelaunt: Go Sakai und Dennis Diekmeier.

Zweikampf zwischen Go und Dieki

Auch hinten rechts scheint der Konkurrenzkampf neu entfacht, nachdem Go Sakai gegen Köln den Vorzug vor Dennis Diekmeier erhielt. „Wir wägen immer ab, was für unser Spiel gegen den jeweiligen Gegner besser ist“, erklärte Labbadia. Für Go sprechen seine technischen Varianten im Spielaufbau, für Dieki die Power im Offensivspiel. Auch hier wird sich der Coach kurzfristig entscheiden, was gegen Gladbach das Beste für die taktische Ausrichtung ist. „Gladbach hat ein sehr gutes Team. Sie haben unglaubliche Sicherheit in ihrem Spiel und verfügen über viele spielstarke und torgefährliche Spieler“, lobte Labbadia den kommenden Gegner. „Wir brauchen definitiv einen guten Tag, um sie zu schlagen“. Um diesen zu erwischen, haben die Hamburger noch zwei weitere Trainingseinheiten vor sich, in denen sich die Spieler weiter intensiv reinhängen und so ihren Trainer vor eine möglichst schwere Wahl stellen sollen.

FC Augsburg
1:3
34. Spieltag
14.05.2016
15:30 Uhr
Hamburger SV
präsentiert von
Bundesligaverein seit
tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  FC Bayern München 34 80: 17 88
2.  Borussia Dortmund 34 82: 34 78
3.  Bayer 04 Leverkusen 34 56: 40 60
4.  Borussia M´gladbach 34 67: 50 55
5.  FC Schalke 04 34 51: 49 52
6.  1. FSV Mainz 05 34 46: 42 50
7.  Hertha BSC 34 42: 42 50
8.  VfL Wolfsburg 34 47: 49 45
9.  1. FC Köln 34 38: 42 43
10.  Hamburger SV 34 40: 46 41
11.  FC Ingolstadt 04 34 33: 42 40
12.  FC Augsburg 34 42: 52 38
13.  SV Werder Bremen 34 50: 65 38
14.  SV Darmstadt 98 34 38: 53 38
15.  TSG Hoffenheim 34 39: 54 37
16.  Eintracht Frankfurt 34 34: 52 36
17.  VfB Stuttgart 34 50: 75 33
18.  Hannover 96 34 31: 62 25
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