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Saison 14.02.2016
3:2 - Der HSV dreht und gewinnt das Spiel gegen Gladbach!

In einem unglaublich spannenden Bundesliga-Spiel schlägt der HSV die Borussia aus Mönchengladbach im heimischen Volkspark nach Rückstand noch mit 3:2.

Der Hamburger SV feiert den lang ersehnten Heimsieg! Am 21. Spieltag schlugen die Rothosen Borussia Mönchengladbach im Volkspark mit 3:2 (2:1). Vor knapp 57.000 Zuschauern im nahezu ausverkauften Volksparkstadion geriet die Elf von Trainer Bruno Labbadia zwar in Rückstand, nachdem Fabian Johnson einen Konter der Gäste mit dem ersten Treffer des Spiels abgeschlossen hatte (14.). Doch der HSV schlug zurück und drehte die Partie. Gideon Jung markierte unter Mithilfe des Gladbachers Martin Hinteregger den Ausgleich (38.), Artjoms Rudnevs brachte sein Team nur drei Minuten später verdient in Führung (41.). Auch nach dem Wiederanpfiff spielte der HSV mutig nach vorn und erhöhte durch Ivo Ilicevic auf 3:1 (80.). Raffael gelang noch der Anschlusstreffer (88.), doch den verdienten Sieg gab der HSV nicht mehr aus der Hand.
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VIDEO 14.02.2016
Bei HSV total! könnt ihr euch die 90 Minuten gegen Gladbach noch einmal in voller Länge anschauen. Dazu gibt es die Highlights und die exklusiven Stimmen nach dem Spiel. Alles zum Spiel bei HSV total!
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Cleber räumte hinten auf und leitete vorn mit seinem Lattenkopfball das 1:1 und damit die Wende ein.

Den Rückstand gedreht...

Bruno Labbadia veränderte am Sonntagnachmittag (14. Februar) seine Mannschaft im Vergleich zum 1:1 gegen den 1. FC Köln am vergangenen Wochenende auf drei Positionen. Auf Kapitän Djourou musste er notgedrungen verzichten (5. Gelbe Karte), für ihn spielte Cleber in der Innenverteidigung. Zudem platzierte der Trainer Jung für Kacar auf der Sechserposition und Rudnevs anstelle Lasoggas als Sturmspitze in der Startelf. Und welch ein glückliches Händchen der Coach mit seinen Entscheidungen haben sollte, das erfuhren die Zuschauer im nahezu ausverkauften Volksparkstadion kurz vor der Halbzeitpause. 

Bis dahin hatte der HSV ein druckvolles Spiel abgeliefert, allerdings die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor komplett vermissen lassen. So entstand auch das 0:1, das die Gäste mit einem von Johnson abgeschlossenen Konter erzielten, nachdem Drmic auf der anderen Seite ganz allein vor Sommer stehend am Gladbacher Keeper gescheitert war (14.). Und das Problem der ungenutzten Möglichkeiten trat auch in der Folge weiter auf, beispielsweise als Holtby eine selbst erkämpfte hundertprozentige Torchance vergab (18.). Doch die Hamburger steckten nicht auf, versuchten es immer weiter und erzwangen förmlich den verdienten 1:1-Ausgleich, als der von Labbadia in die Startelf beförderte Jung im Anschluss an einen Latten-Kopfball Clebers nachsetzte und unter Mithilfe des Borussen Hinteregger den Ball im Netz unterbrachte (38.). Doch damit nicht genug, die Rothosen gaben weiter Gas. Und wieder im Mittelpunkt: einer von Labbadias Schachzügen, denn einen langen Ball Adlers erlief der erstmals in dieser Saison von Beginn an stürmende Rudnevs, der eiskalt zum 2:1 abschloss und damit die Partie kurz vor dem Halbzeitpfiff noch drehte 

HSV-Angreifer Artjoms Rudnevs stand erstmals in dieser Saison in der Startelf und erzielte das wichtige Tor zur 2:1-Führung.

... den Vorsprung verteidigt

Die Gladbacher waren nun gefragt, sie mussten etwas tun. Und das versuchten sie auch, nur: der HSV ließ es nicht zu. Das Mittelfeld machten die Hamburger ganz eng, gewannen bereits dort viele Bälle und im Notfall stand die Viererkette richtig gut und ließ nichts zu. So dauerte es bis zur 68. Minute, ehe die Gäste eine ernsthafte Chance auf den Ausgleich besaßen. Bis dahin hatte der HSV komplett dichtgehalten - und darüber hinaus immer wieder druckvoll nach vorn gespielt. Der dritte Treffer wollte dabei allerdings nicht herausspringen, Gladbach-Leihgabe Drmic war zwei Mal recht nah dran, besaß aber kein Glück im Abschluss. 

Und so musste es am Ende doch wieder das Händchen des Trainers richten. Denn Labbadia wechselte kurz nacheinander Ilicevic und Diekmeier ein, Letzterer holte in der 80. Minute mit seiner ersten Aktion einen Eckball heraus, der - getreten von Hunt und verlängert von Spahic - auf dem Kopf von Ilicevic landete. Das verdiente 3:1, ein kopfstehendes Volksparkstadion, aber noch keine Entscheidung. Denn die Borussia kam durch Raffaels späten Anschlusstreffer noch einmal heran und stürmte in den letzten Sekunden der Nachspielzeit sogar inklusive Torhüter Sommer, doch als geschlossen auftretendes Team überstand der HSV diesen Gladbacher Schlussspurt und feierte anschließend minutenlang mit den Fans diesen wichtigen und so sehr herbeigesehnten Heimsieg. 

Das Spiel im Zeitraffer:

Minute

Ereignis

04. Min.

Zerfahrener Beginn, viele Ballverluste - und dadurch auch gleich einige Torraumszenen auf beiden Seiten: auf der einen Dahoud ansehnlich aus 22 Metern, auf der anderen Müller mit einer guten Flanke, die Sommer aber runterfischen kann.

14. Min.

0:1 Der HSV mit der Hundertprozentigen, Hunt in den Lauf von Drmic, der aber frei vor Sommer aus acht Metern am Keeper scheitert - und der direkte Konter rollt: lang auf Hazard, Flanke von rechts, Johnson braucht aus fünf Metern nur einzuschieben.

18. Min.

Nächste Hundertprozentige für die Rothosen: Holtby spritzt in das riskante Aufbauspiel der Gladbacher und läuft ganz allein auf Sommer zu, schiebt ihn aber nicht selbst rein, sondern will nochmal auf den mitgelaufenen Hunt legen, spielt aber in dessen Rücken. Unglaubliche Szene!

19. Min.

Und gleich noch eine ganz dicke Chance hinterher: wieder klaut Holtby den Ball, steckt durch auf Drmic, der erneut allein auf Sommer zurennt, doch der Gladbacher Schlussmann kommt gut raus und fingert ihm den Ball noch vom Fuß. Hier ist was los!

37. Min.

Der HSV drängt und drückt: dieses Mal marschiert Ostrzolek auf links, zieht in die Mitte und legt ab auf Hunt, der den Ball einmal stoppt und dann vom Sechzehner Richtung linken Torwinkel zirkelt, doch Sommer fliegt und lenkt den Ball gerade noch über die Latte.

38. Min.

1:1 Die folgende Ecke - von Hunt scharf reingebracht - bringt den Ausgleich: Cleber köpft das Ding an die Latte, Spahic köpft den Abpraller fast schon rein, aber Dahoud rettet auf der Linie, doch auch Jung setzt noch einmal nach und schießt, Hinteregger fälscht noch ab und der Ball schlägt im langen Eck zum 1:1 ein Ja!

41. Min.

2:1 Der HSV dreht das Spiel! Adler mit dem langen Schlag, den Müller mit einem Riesensprung verlängern will, aber nicht mehr ganz an den Ball kommt, der somit genau im Lauf von Rudnevs landet - die hoppelnde Kugel noch einmal mitgenommen und sie dann aus halbrechter Position knallhart ins lange Eck gehauen! Jaaa!!!

   
   
53. Min.

Der HSV weiter stürmisch: Hunt legt den Ball in den Lauf von Drmic, der arg bedrängt wird und den Ball am Fünfereck deshalb nicht ganz optimal trifft - knapp am kurzen oberen Tordreieck vorbei.

59. Min.

Erneut ist Drmic ganz nah dran: Sakai erläuft einen langen Ball auf rechts und haut ihn flach und scharf durch den kompletten Gladbacher Fünfmeterraum, wo ganz hinten Drmic lauert, doch im letzten Augenblick kann Sommer doch gerade noch zupacken.

68. Min.

Jetzt mal die Gladbacher, deren Offensivbemühungen immer wieder in der starken Hamburger Defensivabteilung hängen bleiben - aber dieses Mal kommt Hazard durch und flankt, doch Stindl bekommt am Elfer zu wenig Druck hinter den Ball, Adler hält.

74. Min.

Setzen die Gäste jetzt nochmal zur Schlussoffensive an? Wendt rennt links die Linie runter und bringt den Ball in die Mitte, wo Hazard sich um die eigene Achse dreht und den Ball auas der Drehung und kurzer Distanz nur knapp am langen Pfosten vorbei schiebt.

80. Min.

3:1 Nix Schlussoffensive? Stattdessen Vorentscheidung? Diekmeier holt eine Ecke raus, die Hunt scharf in die Mitte bringt, wo Spahic am höchsten steigt und per Kopf verlängert, so dass Ilicevic am langen Pfosten nur noch einzunicken braucht. Stark!!!

88. Min.

3:2 Oh, hier ist das Ding doch noch nicht durch! Wendt steckt den Ball durch auf Raffael, der ein einziges Mal der Hamburger Innenverteidigung entwischt und direkt seine Torjägerqualitäten zeigt - geschickter Chip aus kurzer Distanz ins lange Eck, der Anschlusstreffer.

90. Min.

Wilde Schlussminuten im Volkspark, Gladbach stürmt mit Mann und Maus und Torhüter Sommer, doch immer bekommen die Hamburger noch irgendein Körperteil zwischen Ball und Tor, zudem köpft Hrgota die beste Gelegenheit dieses Endspurts knapp links vorbei. Schluss!!!

Das Spiel im Stenogramm:

Hamburger SV: Adler - Sakai, Cleber, Spahic, Ostrzolek - Jung, Holtby - Müller (66. Ilicevic), Hunt (90. Kacar), Drmic - Rudnevs (79. Diekmeier)

Borussia M´Gladbach: Sommer - Nordtveit, Christensen, Hinteregger (88. Hrgota), Wendt - Dahoud (57. Traore), Xhaka - Hazard (82. Hofmann), Johnson - Stindl, Raffael

Tore: 0:1 Johnson (14.), 1:1 Hinteregger (38., ET), 2:1 Rudnevs (41.), 3:1 Ilicevic (80.), 3:2 Raffael (88.)

Zuschauer: 56.706

Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)

Gelbe Karten: Cleber (29.), Jung (90+2) / Nordtveit (52.)

Gelb-Rote Karten:  - / -

Rote Karten: - / -

     präsentiert: Das Spiel in Zahlen

 

Hamburger SVt Statistik zum Spiel Mönchengladbach
17 Torschüsse 10
45 % Ballbesitz 55 %
43 % Zweikämpfe gew. 57 %
65 % Passgenauigkeit 76 %
3 Ecken 6
7 Flanken 8
3 Abseits 4
15 Fouls 9
     
Drmic 4 Torschüsse 1 Xhaka*
Hunt 5 Torschussvorlagen 1 Wendt
Holtby 80 Ballkontakte 107 Xhaka
Ilicevic 73% Zweikampfquote 88% Christensen
Ilicevic* 1 Flanken aus dem Spiel 3 Hazard
     
  *Mehrere Spieler mit dem gleichen Wert  

 

1/25

FC Augsburg
1:3
34. Spieltag
14.05.2016
15:30 Uhr
Hamburger SV
präsentiert von
Bundesligaverein seit
tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  FC Bayern München 34 80: 17 88
2.  Borussia Dortmund 34 82: 34 78
3.  Bayer 04 Leverkusen 34 56: 40 60
4.  Borussia M´gladbach 34 67: 50 55
5.  FC Schalke 04 34 51: 49 52
6.  1. FSV Mainz 05 34 46: 42 50
7.  Hertha BSC 34 42: 42 50
8.  VfL Wolfsburg 34 47: 49 45
9.  1. FC Köln 34 38: 42 43
10.  Hamburger SV 34 40: 46 41
11.  FC Ingolstadt 04 34 33: 42 40
12.  FC Augsburg 34 42: 52 38
13.  SV Werder Bremen 34 50: 65 38
14.  SV Darmstadt 98 34 38: 53 38
15.  TSG Hoffenheim 34 39: 54 37
16.  Eintracht Frankfurt 34 34: 52 36
17.  VfB Stuttgart 34 50: 75 33
18.  Hannover 96 34 31: 62 25
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