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Saison 19.02.2016
Frankfurt, Flutlicht, Freude

Das nächste Spiel vor der Brust, dazu eines in der Fremde und unter Flutlicht. Die Rothosen gehen nur fünf Tage nach dem 3:2-Heimsieg über Gladbach mit großer Vorfreude ins heutige Punktspiel bei der Eintracht.

Die Rothosen können aktuell gar nicht oft genug auf dem Rasen stehen. In nahezu voller Mannschaftsstärke strotzten sie in den vergangenen Trainingseinheiten nur so vor Energie und Spielfreude. Die kurze Pause zwischen dem 3:2-Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach und der nächsten Herausforderung am heutigen Freitagabend beim Gastspiel in Frankfurt (Anstoß 20:30 Uhr, ab 20:15 live im HSVnetradio) kommt also gerade recht. „Wir haben in der kurzen Trainingswoche versucht, das richtige Maß aus entspannen und anziehen zu finden und freuen uns darauf, am Freitagabend bereits  wieder gefordert zu werden“, erklärte Cheftrainer Bruno Labbadia. Sein Team, das zuletzt gegen die Fohlen mit 126,6 gelaufenen Kilometern eine ligaweite Bestmarke aufgestellte, kann es also kaum abwarten, in Frankfurt wieder Gas zu geben. 
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VIDEO 19.02.2016
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Regisseur Aaron Hunt und die Rothosen wollen in Frankfurt wieder ihre Spielfreude zeigen.

Freitags und in der Fremde erfolgreich

Dabei freuen sich die laufstarken Rothosen (116,5 Km im Schnitt, BL-Rang 3) auch darauf, in der Fremde und am Freitagabend unter Flutlicht spielen zu dürfen. Denn unter beiden Begleitumständen hat die Labbadia-Elf in der laufenden Spielzeit gute Erfahrungen gesammelt. In der Auswärtstabelle belegt man mit 14 Punkten den siebten Rang und drei der fünf bisherigen Freitagsspiele konnte man für sich entscheiden (3:0 in Gladbach, 1:0 in Hoffenheim und 3:1 gegen Dortmund). Lediglich gegen die übermächtigen Bayern musste man sich in beiden Spielen am Freitagabend (0:5 und 1:2) geschlagen geben. „Die Spiele unter Flutlicht sind unsere ganz persönliche Champions League“, hatte Keeper Rene Adler im Saisonverlauf bereits festgestellt und Cheftrainer Bruno Labbadia erinnerte seine Truppe im Vorfeld des Spiels in Frankfurt an dieses Spielgefühl: „Freitagabend unter Flutlicht – das ist immer schön und besonders. Wir mögen diese Spiele und haben uns bisher immer gut geschlagen.“ 

Labbadia dürfte sich ebenfalls aus mehrfacher Sicht auf die Eröffnung des 22. Spieltages der laufenden Bundesliga-Saison freuen. Der gebürtige Darmstädter erfährt in Hessen nicht nur ein persönliches Heimspiel, sondern kann als Trainer eine beachtliche Bilanz in Spielen gegen die Frankfurter Eintracht vorweisen. So verlor der 50-Jährige noch kein Spiel gegen den hessischen Traditionsklub (Vier Siege und vier Remis) und auch gegen seinen direkten Gegenüber Armin Veh blieb er in sechs Trainer-Duellen ungeschlagen. Statistiken, die Labbadia heute Abend ab 20:30 Uhr ausbauen will. Dafür kann der ehemalige Bundesliga-Torjäger mit Ausnahme von Michael Gregoritsch aus dem Vollen schöpfen. Ein weiterer Grund zur Freude, wie er verrät: „ Ich freue mich, dass alle fit sind und im Training den Konkurrenzkampf annehmen. Ich habe gerne die Qual der Wahl, auch wenn mir dabei einige Entscheidungen nicht leicht fallen. Aber das ist leider Teil des Trainerjobs.“   

Der HSV will Frankfurts Torjäger wie beim 0:0 im Hinspiel an die kurze Leine legen.

Vorsicht vor Meier 

Gegen die Frankfurter, die aktuell mit 21 Zählern den 15. Platz in der Tabelle belegen, wird es vor allem darauf ankommen, Angreifer und Kapitän Alex Meier in Schach zu halten. Der amtierende Torschützenkönig der Bundesliga (2014/15 mit 19 Treffern) erzielte zehn seiner zwölf Tore vor heimischem Publikum und ist der Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Hessen. Vor allem bei Kontersituationen ist die Eintracht brandgefährlich und mit sieben Toren nach Dortmund und Stuttgart ligaspitze. „Die Frankfurter verfügen über eine spielstarke Mannschaft mit guten Einzelspielern. Meier ist immer gefährlich und hat einen guten Torriecher. Auch wenn man ihn lange Zeit nicht wahrnimmt, kann er ein Spiel am Ende entscheiden“, warnt Labbadia.  

Dabei meldete sich der 33-jährige Angreifer, der ebenso wie Innenverteidiger Carlos Zambrano unter der Woche mit einer Erkältung zu kämpfen hätte, rechtzeitig fit und absolvierte das gestrige Abschlusstraining problemlos. Frankfurts Trainer Armin Veh kann also mit Ausnahme der Langzeitverletzten Anderson, Flum, Reinartz und Castaignos sowie des gelbgesperrten Bastian Oczipka auf den kompletten Kader zurückgreifen und stellte im Vorfeld der Partie fest: "Natürlich ist es ein wichtiges Spiel. Wenn du da unten raus willst, dann musst du deine Heimspiele gewinnen." 

Der HSV ist gestern nachmittag mit seinem 18-Mann-Kader in der Bankenmetropole gelandet und wird nach dem Anschwitzen am heutigen Morgen alles dagegensetzen. Die Freude, nach der kurzen Pause wieder spielen und dabei sogar unter Flutlicht den Spieltag eröffnen zu dürfen, soll der Labbadia-Elf Rückenwind geben.  


So könnten sie spielen: 

Der 18-Mann-Kader: Tor: Adler, Drobny Feld: Cleber, Diekmeier, Djourou, Drmic, Ekdal, Holtby, Hunt, Ilicevic, Jung, Kacar, Lasogga, N. Müller, Ostrzolek, Rudnevs, Sakai, Spahic

Es fehlen: Gregoritsch (Schienbeinprellung und Bänderzerrung), Altintas, Arslan, Bahoui, Carolus, Götz, Hirzel, Olic, Porath, Schipplock (alle nicht berücksichtigt)

Gelbsperre droht: Ostrzolek, Jung (vier Gelbe Karten)

Eintrach Frankfurt: Hradecky - Regäsel, Zambrano, Abraham, Hasebe - Stendera, Russ - Aigner, Fabian, Huszti - Meier

Es fehlen: Anderson (Reha), Oczipka (5. Gelbe Karte), Flum (Kniescheibenbruch), Reinartz (Leistenoperation), Castaignos (Syndesmoseoperation)

Gelbsperre droht: -

Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)

FC Augsburg
1:3
34. Spieltag
14.05.2016
15:30 Uhr
Hamburger SV
präsentiert von
Bundesligaverein seit
tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  FC Bayern München 34 80: 17 88
2.  Borussia Dortmund 34 82: 34 78
3.  Bayer 04 Leverkusen 34 56: 40 60
4.  Borussia M´gladbach 34 67: 50 55
5.  FC Schalke 04 34 51: 49 52
6.  1. FSV Mainz 05 34 46: 42 50
7.  Hertha BSC 34 42: 42 50
8.  VfL Wolfsburg 34 47: 49 45
9.  1. FC Köln 34 38: 42 43
10.  Hamburger SV 34 40: 46 41
11.  FC Ingolstadt 04 34 33: 42 40
12.  FC Augsburg 34 42: 52 38
13.  SV Werder Bremen 34 50: 65 38
14.  SV Darmstadt 98 34 38: 53 38
15.  TSG Hoffenheim 34 39: 54 37
16.  Eintracht Frankfurt 34 34: 52 36
17.  VfB Stuttgart 34 50: 75 33
18.  Hannover 96 34 31: 62 25
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