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Saison 12.03.2016
Kein Zufall – Vorbereitung auf den nächsten Schritt

Spaß, Akribie und Volldampf – diese Mischung bestimmte das Abschlusstraining des HSV am Samstag und steht exemplarisch für den Weg der kleinen Schritte. Der nächste soll am Sonntag in Leverkusen erfolgen.

Als Bruno Labbadia sein Team am Samstagmorgen zum Abschlusstraining am Volksparkstadion bat, kam direkt die Sonne raus. Herrlichstes Wetter und somit also optimale Voraussetzungen für die Rothosen, die diese Einladung dankend annahmen und im letzten Training vor dem Spiel bei Bayer Leverkusen (Sonntag ab 15.15 live im HSV-Netradio) noch einmal richtig aufs Gaspedal drückten. Die Stimmung dabei war hervorragend, immer wieder befeuert durch gegenseitiges Heißmachen aller Beteiligten. Das jüngste 2:0-Erfolgserlebnis gegen den Tabellendritten Hertha BSC trägt also noch immer Früchte, die Köpfe sind frei und oben und die Vorfreude auf die kommende Aufgabe ist groß. „Wir wissen, dass wir gegen Hertha gezeigt haben, dass wir wieder einen Schritt weiter sind, aber diese Schritte erwarte ich auch weiterhin von uns, entsprechend hoch halten wir die Intensität“, sagt Labbadia. „Wir haben in dieser Woche gut und konzentriert gearbeitet und ich gehe davon aus, dass man das am Sonntag auch auf dem Platz sehen wird.“
Der Vorbericht in voller Länge bei HSV total!
VIDEO 12.03.2016
Bei HSV total! könnt ihr euch den Vorbericht zu der Partie gegen Leverkusen in voller Länge anschauen. Der Vorbericht in voller Länge bei HSV total!
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Albin Ekdal obenauf - der Mittelfeldspieler gab gegen Hertha ein beeindruckendes Startelf-Comeback.

Alle Mann wieder an Bord

Dort wird man wahrscheinlich auch Gotoku Sakai, Aaron Hunt und Ivo Ilicevic sehen, die in dieser Woche alle mit leichten Blessuren etwas kürzertreten mussten, am Samstag beim Abschlusstraining aber wieder mitmischten. Genau wie Albin Ekdal, der die Belastungen seines Startelf-Comebacks nach langer Verletzungspause gut überstanden hat. Ohnehin dürften nach dem mannschaftlich sehr geschlossenen und starken Spiel gegen Hertha BSC keine großen Umstellungen zu erwarten sein, einzig Innenverteidiger Emir Spahic wird aufgrund seiner Gelb-Sperre nicht zur Verfügung stehen.

Er wird vom zurückkehrenden Kapitän Johan Djourou ersetzt werden. Entsprechend gestaltet sich auch der Kader, der sich am Samstag um 12.30 Uhr auf den Weg zum Flughafen und von dort Richtung Köln machte – einzige Änderung zur Vorwoche: Djourou für Spahic. Der kantige Innenverteidiger verpasst damit das Duell mit seinem ehemaligen Club. Der gehört laut Labbadias Einschätzung immer noch zu den fünf besten deutschen Teams, hat zuletzt aber zu viele Punkte liegen lassen und damit seine Chancen auf das Ziel Champions League deutlich geschmälert. In den letzten vier Partien kassierte die Werkself elf Gegentore und holte nur einen Punkt – das Remis am vergangenen Wochenende in Augsburg, als man aus einem zwischenzeitlichen 0:3 am Ende doch noch ein 3:3 machte. Ein Zeichen, dass man diese Leverkusener auch in Phasen, in denen es vielleicht mal nicht so rund läuft, niemals abschreiben darf. Daran ändert auch das 0:2 im Europa League-Hinspiel gegen Villareal vom Donnerstagabend nichts.

Bruno Labbadia hat alles im Blick und im Griff - und legt den vollen Fokus auf seine Mannschaft.

Voller Fokus aufs eigene Team

Dass dieses Spiel den Leverkusenern auch am Sonntag noch in den Knochen stecken könnte, glaubt Labbadia nicht, dafür sei Bayer schon seit zu vielen Jahren an den Drei-Tage-Rhythmus gewöhnt. Ohnehin möchte der Coach sein Augenmerk gar nicht so sehr auf den Gegner, bei dem kurzfristig auch Mittelfeldspieler Christoph Kramer mit einem Schleudertrauma ausfällt, richten, sondern viel mehr sein eigenes Team in den Mittelpunkt rücken. „Natürlich habe ich mir das Bayer-Spiel bei Villareal angeschaut, aber in erster Linie möchte ich, dass wir unsere Konzentration auf uns richten, auf unser Spiel, auf unsere Stärken“, so Labbadia. Zu denen gehörte zuletzt auch, sich die eigenen Treffer teilweise mehr als ansehnlich herauszuspielen, allein die beiden Tore gegen Hertha waren eine Augenweide. Dabei waren lange Zeit gerade Standards immer wieder der Garant für eigene Treffer der Rothosen. Deshalb ließ Labbadia seine Mannschaft im Abschlusstraining auch noch einmal eine Extra-Schicht Freistöße und Eckbälle schieben. Bloß nichts dem Zufall überlassen!

So könnten sie spielen: 


Der 18-Mann-Kader:
 Tor: Adler, Drobny Feld: Bahoui, Cleber, Diekmeier, Djourou, Drmic, Ekdal, Holtby, Hunt, Ilicevic, Jung, Kacar, Lasogga, N. Müller, Ostrzolek, Rudnevs, Sakai 

Es fehlen: Spahic (Gelb-Sperre), Götz (Muskelfaserriss), Olic (Knieprobleme), Porath (Muskelbündelriss), Altintas (Haarriss im Jochbein), Arslan, Carolus, Hirzel (alle HSV II), Gregoritsch, Schipplock (nicht berücksichtigt)

Gelbsperre droht: Jung, Ostrzolek, Ekdal, Müller, Lasogga (vier Gelbe Karten)

Bayer Leverkusen: Leno - Jedvaj, Ramalho, Tah, Wendell - Papadopoulos, Calhanoglu - Bellarabi, Mehmedi - Kießling, Chicharito

Es fehlen: Boenisch (Oberschenkelverletzung), Hilbert (Schlüsselbeinbruch), Toprak (Muskelverletzung), Aranguiz (Aufbautraining), L. Bender (Muskelfaserriss), Kampl (Wadenbeinbruch), Kramer (Schleudertrauma)

Gelbsperre droht: Papadopoulos (vier Gelbe Karten)

Schiedsrichter: Dingert (Lebecksmühle)


FC Augsburg
1:3
34. Spieltag
14.05.2016
15:30 Uhr
Hamburger SV
präsentiert von
Bundesligaverein seit
tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  FC Bayern München 34 80: 17 88
2.  Borussia Dortmund 34 82: 34 78
3.  Bayer 04 Leverkusen 34 56: 40 60
4.  Borussia M´gladbach 34 67: 50 55
5.  FC Schalke 04 34 51: 49 52
6.  1. FSV Mainz 05 34 46: 42 50
7.  Hertha BSC 34 42: 42 50
8.  VfL Wolfsburg 34 47: 49 45
9.  1. FC Köln 34 38: 42 43
10.  Hamburger SV 34 40: 46 41
11.  FC Ingolstadt 04 34 33: 42 40
12.  FC Augsburg 34 42: 52 38
13.  SV Werder Bremen 34 50: 65 38
14.  SV Darmstadt 98 34 38: 53 38
15.  TSG Hoffenheim 34 39: 54 37
16.  Eintracht Frankfurt 34 34: 52 36
17.  VfB Stuttgart 34 50: 75 33
18.  Hannover 96 34 31: 62 25
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