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Saison 20.03.2016
„Es ist nicht nötig, in Panik zu verfallen“

Zwar ärgerte sich Bruno Labbadia sehr über die 3:1-Niederlage gegen Hoffenheim, dennoch stellte er auch das Positive heraus und erklärte sachlich und ruhig, dass sich an der Situation nichts geändert habe und es nicht nötig sei, den Druck intern zu erhöhen. Nötig sei weiterhin konzentrierte und harte Arbeit. 

Bei Hamburger Schietwetter bat Bruno Labbadia seine Mannschaft nach der Analyse am Morgen um kurz nach zehn Uhr auf den Trainingsplatz neben dem Volksparkstadion. Während die gestrige Startelf auslief und Runden drehte, zogen die Trainer mit den Reservisten ein intensives Programm durch. Passspiel, Torabschluss, all das konnten die rund 200 Trainingskiebitze am Sonntagmorgen schon beobachten. Konzentriert wurde gearbeitet und ruhig war es. Lediglich die Stimme von Co-Trainer Eddy Sözer war immer wieder zu hören, wenn er Übungen erklärte oder Korrekturen vornahm. Chef-Coach Labbadia stand daneben und beobachtete ganz genau, wie die Spieler agierten. Es war eine gedrückte Stimmung am Volkspark, was nicht nur an dem grauen Himmel und dem regnerischen Wetter lag. Frust und Verärgerung über die Niederlage gegen 1899 Hoffenheim und die damit ungenutzt Chance sich von einem direkten Konkurrenten abzusetzen waren noch groß. Doch Bruno Labbadia fand im Anschluss an das Training klare Worte und erklärte, dass sich die Situation für den HSV nicht geändert habe.
Ärgerlich: Matthias Ostrzolek sah gegen Hoffenheim seine 5. Gelbe Karte und ist gegen Hannover 96 somit gesperrt.

HSV.de blickt kurz auf das gestrige Spiel zurück, gibt ein Update zur personellen Situation und wagt einen Ausblick auf die kommende Woche:  

Zum Spiel: „Wir haben uns viele Torchancen erspielt, doch es fehlte die letzte Konsequenz“, erklärte Bruno Labbadia am Morgen nach der Niederlage ganz klar und zeigte auf, dass sein Team in jeder Statistik besser gewesen sei, als der Gegner. Nur in der entscheidenden nicht, denn bei den Toren stand bei Hoffenheim die Drei auf dem Zettel und beim HSV die Eins. „Natürlich ist es ärgerlich. Vor allem, weil ich einen Fortschritt erkenne, der uns aber ohne das entsprechende Resultat nichts bringt. Aber ich habe immer gesagt, dass der Abstiegskampf ab Platz acht beginnt und wir uns von äußeren Einwirkungen nicht beeinflussen lassen. Wir sind immer ruhig und sachlich geblieben, egal, in welcher Situation. Und das ist auch jetzt so, wir nehmen den Ist-Zustand an. Wir haben es nach wie vor in der eigenen Hand und das ist unser Vorteil, den wir bislang nicht nutzen konnten, aber noch nutzen werden. Und dafür werden wir weiter intensiv arbeiten“, so die deutlichen Worte des Trainers, der gerne auf die anstehende Länderspielpause verzichten würde. „Es ist unschön, dass nun einige wichtige Spieler nicht vor Ort sind. Aber wir werden mit den Jungs, die hier sind, richtig gut trainieren. Uns stehen zwei schwere Spiele gegen Hannover und Darmstadt bevor. Da fordere ich vor allem wieder mannschaftliche Geschlossenheit. Denn sie ist unsere Stärke und davon leben wir. Gestern hat sie mir teilweise gefehlt. Dennoch habe ich gesehen, dass diese Mannschaft will und deswegen ist es nicht nötig, den Druck zu erhöhen. Wir arbeiten ruhig und konzentriert weiter, dann werden wir uns auch wieder belohnen. Es ist nicht nötig, in Panik zu verfallen.“

Johan Djourou hat die Länderspielreise mit der Schweiz wegen eines Infekts abgesagt. Wann er wieder fit sein wird, ist noch unklar.

Zur Personalsituation: Insgesamt befinden sich fünf Rothosen während der Länderspielpause mit ihrer jeweiligen Nationalmannschaft auf Reisen. Gotoku Sakai ist mit Japan unterwegs, Emir Spahic mit Bosnien, Michael Gregoritsch mit der österreichischen U21, Albin Ekdal mit Schweden und Artjoms Rudnevs mit Lettland. Johan Djourou hat seine Länderspielreise wegen eines Infekts abgesagt. „Bei ihm werden wir in den kommenden Tagen schauen, wie weit wir in die Belastung gehen können. Wir dürfen ihn auf keinen Fall überlasten, denn der Körper muss sich erholen. Ich hoffe natürlich, dass Johan schnell wieder fit wird“, erklärte Bruno Labbadia, der allen Reisenden einen Plan mitgab. Ärgerlich ist die fünfte Gelbe Karte, die Matthias Ostrzolek sah. Er ist somit gegen Hannover 96 gesperrt. 

Ausblick: Die Länderspielpause beschert den Rothosen eine unfreiwillige Bundesliga-Unterbrechung. Erst am 2. April geht es mit einem Auswärtsspiel in Hannover weiter. Bis dahin wird Bruno Labbadia keinen Tag ungenutzt lassen, um die Spieler, die ihm in den folgenden Tagen zur Verfügung stehen, bestens auf die Partie vorzubereiten. Nachdem der morgige Montag frei sein wird, bittet der Trainer am Dienstag und Mittwoch gleich zweimal auf den Platz. Am Donnerstag gibt es am Morgen noch eine Einheit, ehe der HSV-Tross sich am Nachmittag auf den Weg in den Norden macht, um ab 18.30 Uhr im Testspiel gegen Holstein Kiel anzutreten. Karfreitag wird die Mannschaft am Morgen auslaufen, ehe der Trainer sie ins Oster-Wochenende entlassen wird. Darauf wird erneut eine knackige und konzentrierte Woche folgen. Der Fokus: das Auswärtsspiel bei Hannover 96. 

FC Augsburg
1:3
34. Spieltag
14.05.2016
15:30 Uhr
Hamburger SV
präsentiert von
Bundesligaverein seit
tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  FC Bayern München 34 80: 17 88
2.  Borussia Dortmund 34 82: 34 78
3.  Bayer 04 Leverkusen 34 56: 40 60
4.  Borussia M´gladbach 34 67: 50 55
5.  FC Schalke 04 34 51: 49 52
6.  1. FSV Mainz 05 34 46: 42 50
7.  Hertha BSC 34 42: 42 50
8.  VfL Wolfsburg 34 47: 49 45
9.  1. FC Köln 34 38: 42 43
10.  Hamburger SV 34 40: 46 41
11.  FC Ingolstadt 04 34 33: 42 40
12.  FC Augsburg 34 42: 52 38
13.  SV Werder Bremen 34 50: 65 38
14.  SV Darmstadt 98 34 38: 53 38
15.  TSG Hoffenheim 34 39: 54 37
16.  Eintracht Frankfurt 34 34: 52 36
17.  VfB Stuttgart 34 50: 75 33
18.  Hannover 96 34 31: 62 25
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