„Wir wollen den Elan und die Kompaktheit mitnehmen“
Eddy Sözer äußerte sich am Montag unter anderem zu den Leistungen von Jerome Boateng und Zé Roberto und gab einen Ausblick auf das Spiel gegen Tel Aviv. ![]() Hamburg – Am Montagvormittag (28.09.09) war Eddy Sözer zusammen mit Jonathan Pitroipa und Tomás Rincón noch in Düsseldorf unterwegs. Bei der britischen Botschaft holte sich der Co-Trainer das nötige Visum für das Europa League-Spiel bei Celtic Glasgow am 22. Oktober. Am Nachmittag stand er zusammen mit Bruno Labbadia dann wieder wie gewohnt auf dem Trainingsplatz an der HSH Nordbank Arena. Zuvor sprach er mit hsv.de über...
...den Erfolg gegen Bayern: Wenn wir kompakt auftreten und jeder seine Aufgabe erfüllt, sind wir in der Lage, solche Spiele wie gegen Bayern abzuliefern. Wir wollen das Spiel in die Hand nehmen und selber bestimmen, so dass sich der Gegner an uns orientieren muss. ...die Taktik beim Bayern-Spiel: Wir wollten den Gegner überraschen und die Flügelzange, eine der Stärken der Münchener, einengen. Das ist uns in der ersten Halbzeit mit Trochowski und Demel auf der rechten und mit Aogo und Boateng auf der linken Seite sehr gut gelungen. Auch nach der Umstellung in Durchgang zwei haben alle an einem Strang gezogen. ... eine mögliche Berufung von Jerome Boateng in die Nationalmannschaft: Ich kann seine Leistung nur hier im Verein beurteilen, und dort hat er schon auf verschiedenen Positionen überzeugt und ist ein wertvoller Bestandteil des Teams. Gegen Bayern hat Jerome ein ganz starkes Spiel gezeigt. Inwieweit er in den Planungen von Jogi Löw und seinem Trainerteam eine Rolle spielt, dazu kann ich nichts sagen. ... Zé Roberto: Er hat in den letzten Wochen starke Leistungen gezeigt. Es ist aber immer auch ein Gesamtresultat aller Mannschaftsteile. Mit David Jarolim gelingt die Abstimmung im Mittelfeld beispielsweise sehr gut. Wenn Zé sich in die Offensive einschaltet, übernimmt Jaro den defensiven Part und umgekehrt. Das Zusammenspiel mit allen Mannschaftsteilen ist unser großes Plus. Er ist einer unserer Köpfe aber lebt auch von unserer Kompaktheit. |
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