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Veh: Freude über Ruud, Ärger über den VfB
Im Gespräch mit hsv.de äußerte sich Trainer Armin Veh über die derzeitige Trainingssituation, den Wirbel um Mladen Petric und die Nationalmannschaftsberufung von Ruud van Nistelrooy. Hamburg - Die Länderspielpausen bedeuten für die Bundesligatrainer Improvisation. Da Armin Veh zurzeit nur acht Spieler auf dem Platz begrüßen kann, verlegte er die Übungseinheit am Donnerstagvormittag (02.09.10) kurzerhand vom Rasen in die Badminton- und Tennishalle. Bevor auch die verbliebenen Profis am Freitagnachmittag (03.09.10) zum freien Wochenende ausfliegen, äußerte sich Veh im Gespräch mit hsv.de noch einmal über...
...die Arbeit in der Länderspielpause: Wir haben zurzeit nur sechs Spieler plus zwei Torhüter zur Verfügung. Da ist die methodische Arbeit auf dem Platz natürlich schwer, wir können nichts im Mannschaftsverbund einüben oder einstudieren. Aber damit müssen wir als Trainer leben und es ist ja auch schön, wenn wir so viele Nationalspieler haben. ...die Rückkehr von Ruud van Nistelrooy in die Nationalmannschaft: Für ihn freut es mich. Ruud spielt gerne für sein Land. Das ist bei ihm auch nicht nur ein Lippenbekenntnis. Es ist eine Auszeichnung für ihn, dass er bei uns gut gearbeitet hat. Ich denke, die EM-Teilnahme kann er schaffen. Gerade in dieser Saison, ohne die internationalen Spiele, ist es für ihn leichter. ...die Situation von Mladen Petric: Er ist ein wichtiger Spieler für uns und ich bin froh, dass ich ihn habe. Wenn ich ihn nicht gewollt hätte, dann hätte ich es ihm auch gesagt. Alles andere sind Spekulationen. Es war von mir nicht angedacht, ihn abzugeben. Deshalb sehe ich die Situation auch nicht so brisant, wie sie in den letzten Tagen gemacht wurde. Es ist doch ganz normal, dass sich bis zum letzten Tag der Transferperiode noch etwas tut. ..das VfB-Angebot für Petric: Wenn sich Mladen beleidigt fühlen sollte, dann eher vom VfB Stuttgart. Wenn ich einen Spieler wie Sebastian Rudy, der ein guter Junge ist, aber gerade einmal zehn Bundesligaspiele gemacht hat, für fünf Millionen an Hoffenheim verkaufe, und dann für Mladen Petric, sofern die Zahlen stimmen, 3,5 Millionen biete, dann ist das aberwitzig. Das ist ein schwaches Angebot und nicht der Preis, der auf dem Markt üblich ist. Damit kann ich nichts anfangen. |
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