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Saison DFB-Pokal 25.10.2011
2:1 nach Verlängerung! Aogo schießt HSV ins Achtelfinale

Das schnelle Gegentor in der neunten Minute schockte den HSV. Marcus Berg (63.) und Dennis Aogo (110.) in der Verlängerung stellten die Weichen dennoch aufs Weiterkommen.

Trier - Der Hamburger SV steht im Achtelfinale des DFB-Pokals. Dafür mussten die Rothosen allerdings lange zittern. Erst in der Verlängerung schlugen die Hamburger am Dienstagabend (25.10.11) den Regionalligisten Eintracht Trier mit 2:1 (0:1/1:1). Unter dem großen Jubel der 10.254 Zuschauer im ausverkauften Moselstadion ging der Underdog bereits in der neunten Minute durch Ahmet Kulabas mit 1:0 in Führung. Der HSV tat sich in der Folgezeit gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Gastgeber schwer. Erst in der 63. Minute gelang Marcus Berg der 1:1-Ausgleich. In der Verlängerung war es dann Dennis Aogo, der mit einem Traum-Freistoß aus 20 Metern den 2:1-Siegtreffer markierte und damit die Tür zum Achtelfinale aufstieß.
 
Doch zwischen dem Führungstor der Trierer und dem Siegtreffer von Aogo lag ein steiniger Weg und ein verdammt hartes Stück Arbeit. Denn der Regionalligist, für den dies das Spiel des Jahres darstellte, wuchs über sich hinaus. Die Eintracht stand defensiv tief und gut, fightete um jeden Ball, und im Spiel nach vorn gab es immer wieder feine Nadelstiche. Drobny musste einige Male beherzt eingreifen, um den HSV im Spiel zu halten. Eine Pokalsensation lag also mehr als in der Luft, zumal die Hamburger ihrerseits im Offensivspiel nicht die entscheidende Lücke fanden, um zu klaren Torchancen zu kommen.
 
Aogo zauberte die Kugel in den Winkel
Thorsten Fink hatte alle Hände voll zu tun, seinen Jungs die richtigen Anweisungen zu geben.

Und so musste neben der skandinavischen Co-Produktion - Flanke Skjelbred, Kopfballtor Berg - in der Verlängerung eben eine Standardsituation herhalten, um das Tor zum Achtelfinale doch noch aufzustoßen. Guerrero war in der 110. Spielminute kurz vor dem Strafraum gefoult worden, Aogo legte sich den Ball zurecht und zauberte die Kugel über die Trierer Mauer hinweg in den Torwinkel. Der Rest war kollektiver Jubel und großes Durchatmen. "Es war eben wieder mal ein typisches Pokalspiel mit all seinen Facetten", fasste Aogo den knappen und späten Sieg zusammen, den er selbst herausgeschossen hatte. "Mein erstes Pflichtspieltor für den HSV - hat ganz schön lange gedauert. Aber es war ein ganz wichtiges." Das galt auch für diesen Pokalsieg.

Das Spiel im Stenogramm:

Eintracht Trier: Poggenborg - Cozza, Stang, Herzig, Drescher - Karikari - Kraus (106.Knartz), Kuduzovic, A. Abelski (72.Gouiffe à Goufan), Pagenburg (45.Zittlau) - Kulabas  

Hamburger SV: Drobny - Westermann, Mancienne (46.Skjelbred), Rajkovic, Aogo - Jarolim (46.Guerrero), Tesche - Diekmeier, Lam - Berg, Son (117.)

Tore: 1:0 Kulabas (9.), 1:1 Berg (63.), 1:2 Aogo (110.)

Zuschauer: 10.254 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen)

Gelbe Karten: Abelski (59.), Karikari (65.), Drescher (90.) / Jarolim (28.), Berg (87.)

Gelb-Rote Karten: - / -

Rote Karten: - / -

 

1/17

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3.  Bayer 04 Leverkusen 31 50: 35 54
4.  Hertha BSC 31 40: 38 49
5.  Borussia M´gladbach 31 62: 48 48
6.  1. FSV Mainz 05 31 43: 41 45
7.  FC Schalke 04 31 43: 46 45
8.  1. FC Köln 31 36: 40 40
9.  FC Ingolstadt 04 31 29: 35 40
10.  VfL Wolfsburg 31 42: 43 39
11.  Hamburger SV 31 37: 44 37
12.  FC Augsburg 31 40: 48 36
13.  SV Darmstadt 98 31 35: 48 35
14.  TSG Hoffenheim 31 36: 48 34
15.  VfB Stuttgart 31 46: 63 33
16.  SV Werder Bremen 31 43: 63 31
17.  Eintracht Frankfurt 31 31: 50 30
18.  Hannover 96 31 28: 56 22
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