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Jansen trifft vom Punkt - HSV besiegt PSV mit 1:0
Der Hamburger SV hat im Hinspiel der Europa League-Zwischenrunde gegen die PSV Eindhoven gewonnen. Marcell Jansen war der goldene Torschütze auf Seiten der Rothosen. Hamburg - Der Hamburger SV hat am Donnerstagabend (18.02.10) in der Europa League gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia besiegte im Hinspiel der Zwischenrunde die PSV Eindhoven mit 1:0 (1:0). Marcell Jansen hatte die Rothosen in der 26. Minute vom Elfmeterpunkt in Führung gebracht. Zuvor hatte Abwehrspieler Manolev Mladen Petric von den Beinen geholt. Mit diesem Erfolg hat sich der HSV eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Donnerstag (25.02.10, 19.00 Uhr) in Eindhoven gesichert.
Großartige Stimmung in der winterlichen HSH Nordbank Arena, in der die Zuschauer dem ersten Europa League-Spiel des Jahres entgegenfieberten. Und natürlich der Heimpremiere von Ruud van Nistelrooy, der ebenso auf der Bank Platz nahm wie die wiedergenesenen Jerome Boateng und Zé Roberto, die erstmals nach ihrer Verletzungspause wieder zur Verfügung standen. Dazu Flutlicht und ein äußerst attraktiver und starker Gegner - fertig war der perfekte Europapokalabend, an dem sich mit der PSV Eindhoven der Tabellenführer der niederländischen Ehrendevise die Ehre gab. 23 der 37 Pflichtspiele dieser Saison spielte Eindhoven zu Null - und diese Stärke demonstrierten die Niederländer auch in der Anfangsphase dieser Partie. Der HSV agierte zwar von Beginn an feldüberlegen, doch die richtigen, die ganz großen Chancen wollten sich nicht ergeben. PSV verteidigte gut und setzte seinerseits auch den einen oder anderen Nadelstich in der Offensive, so dass Frank Rost sogar ein Mal sein gesamtes Können aufbieten musste, um einen Kopfball von Engelaar aus dem Winkel zu kratzen (20.). Doch auch die Hamburger kamen mit fortlaufender Spieldauer immer besser ins Rollen, speziell über die linke Angriffsseite mit Marcell Jansen entstanden immer wieder gefahrbringende Aktionen. So auch eine Schusschance von der Strafraumgrenze durch Mladen Petric - und der Angriff zur HSV-Führung. Erneut war es Petric, der auf links in Szene gesetzt wurde, in den Strafraum eindrang und dort regelwidrig von den Beinen geholt wurde (27.). Den fälligen Strafstoß verwandelte Jansen eiskalt zum verdienten 1:0-Pausenstand. Die Null stand Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie ähnlich. Der HSV über weite Strecken optisch überlegen, doch die PSV gut verteidigend und immer wieder in der Lage, gefährliche Konter zu setzen. Lazovic und Toivonen vergaben die besten Gelegenheiten, beide zielten knapp am Tor vorbei (61., 72.). Doch auch die Hausherrn ruhten sich auf der Führung nicht aus. David Rozehnal war es, der nach einem Eckball um ein Haar früh auf 2:0 erhöht hätte (51.). Und auch der eingewechselte und mit frenetischem Applaus empfangene Ruud van Nistelrooy hatte den zweiten Treffer auf dem Fuß, als er den Ball mit der Brust annahm und aus der Drehung volley abzog, aber PSV-Keeper Isaksson war wie auch schon gegen Rozehnal auf dem Posten (69.). Und so blieb es bis in die Schlussphase hinein ein enges und hart umkämpftes Spiel, in dem beide Teams keinen Ball und keinen Meter Boden verloren gaben. Rassige Zweikämpfe und etliche Tempogegenstöße bestimmten diesen unterhaltsamen Europapokalabend, in dessen Endphase Petric beinahe mit dem Schluisspfiff noch auf 2:0 erhöht hätte, doch sein Kopfball strich wenige Zentimeter am Tor vorbei. So blieb es beim knappen 1:0-Erfolg der Rothosen, den es im Rückspiel am kommenden Donnerstag in Eindhoven zu verteidigen gilt. Das Spiel im Stenogramm: |
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