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"In einem solchen Spiel muss man geduldig sein"
Am Donnerstagabend (11.03.10) bekommt es der HSV im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League mit dem belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht zu tun. Trainer Bruno Labbadia fordert Geduld – und das nicht nur von seiner Mannschaft. ![]()
Hamburg- Geduld scheint das Stichwort der letzten Wochen zu sein, musste HSV-Coach Bruno Labbadia doch immer wieder verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle hinnehmen. Nur mit Geduld war es möglich, die zurückkehrenden Spieler wieder Stück für Stück zu integrieren. Geduld mit Ruud van Nistelrooy und mit Eljero Elia, mit Ze Roberto, Marcus Berg und Marcell Jansen. Und dass sich diese auch bezahlt macht, zeigen nicht nur die drei Punkte aus der letzten Bundesligapartie. „Durch die gute Aufbauarbeit können wir wieder auf viele genesene Spieler zurückgreifen, lediglich der Einsatz von Marcus Berg und Jerome Boateng ist noch fraglich“, äußerte sich der Hamburger Trainer bei der Pressekonferenz am Mittwoch zum Zustand seiner Mannschaft.
Marcus Berg musste das anschließende Abschlusstraining allerdings aufgrund von Knieproblemen vorzeitig abbrechen und wird voraussichtlich gegen Anderlecht nicht zur Verfügung stehen. Bei Boateng ist die definitive Entscheidung zwar noch nicht gefallen, die Aussichten sehen aber eher schlecht aus. Labbadia erwartet derweil eine intensive Begegnung mit dem belgischen Rekordmeister, die von der Taktik geprägt sein wird. „Anderlecht ist gut organisiert und dadurch eine große Herausforderung. Es werden enge Spiele“, so der Übungsleiter der Rothosen. Jarolim: Telefonate mit dem Gegner Mannschaftskapitän David Jarolim blickte der Partie bei der Pressekonferenz erfreut entgegen. „Ich habe mit meinen Freunden aus Anderlecht telefoniert, auch sie haben großen Respekt vorm HSV. Das wird ein super Spiel“, freute sich der tschechische Landsmann am Mittwoch. Am Donnerstag bekommen es Jarolim und sein Team mit Qualitätsfußball wie auch Qualitätsspielern zu tun. Im Blickpunkt der Medien: Der 16-jährige Stürmerstar des RSC, Romelo Lukaku. „Er ist sicherlich ein sehr außergewöhnlicher und präsenter Spieler. Aber es wäre falsch, sich nur auf ihn zu konzentrieren. Der RSC hat auch viele andere Talente in seinen Reihen“, machte Bruno Labbadia am Mittwoch deutlich. |
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