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Saison Europa League 01.04.2010
Europa League: HSV besiegt Standard Lüttich mit 2:1!

Der Hamburger SV hat das Hinspiel im Viertelfnale der Europa League gewonnen. Für die Mannschaft von Bruno Labbadia waren Petric und van Nistelrooy erfolgreich.

Hamburg - Der Hamburger SV hat das Hinspiel im Viertelfinale der Europa League gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia besiegte Standard Lüttich am Donnerstagabend (01.04.10) vor 48.437 Zuschauern in der HSH Nordbank Arena mit 2:1 (2:1). Mbokani brachte die defensiven Gäste in der 30. Minute überraschend in Führung. Mladen Petric glich in der 42. Minute vom Elfmeterpunkt aus. Noch vor dem Seitenwechsel brachte Ruud van Nistelrooy die Rothosen mit 2:1 in Führung (45.). Im zweiten Durchgang drängte der HSV weiter auf einen dritten Treffer, der trotz guter Chancen nicht mehr gelang. Nach diesem Erfolg haben die Rothosen nun eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Donnerstag (08.04.10, ab 20.50 Uhr live im HSV-Ticker) in Lüttich.
 
Volles Haus im Volkspark, ausgelassene Stimmung und ein mitreißendes Spiel - Fußballherz, was willst du mehr? Dieser Europapokalabend versprach von der ersten Minute an ein guter zu werden. Einzig der einsetzende Regen störte das perfekte Bild, doch das war vergessen, als der HSV mit dem Anpfiff sein Offensivfeuerwerk startete. Schnelles Spiel über die Außen, schöne Kombinationen bis zur Grundlinie und vielversprechende Torabschlüsse - so hatte man den HSV schon längere Zeit nicht mehr rennen, kämpfen und spielen sehen.
 
Halbzeit-Führung trotz Rückstand

Doch das Ganze hatte auch einen Haken: Trotz vieler dynamisch vorgetragener Angriffe - speziell über die linke Seite mit Dennis Aogo und Jonathan Pitroipa - und Schusschancen durch Pitroipa, Zé Roberto und Mladen Petric, gingen die Gäste aus Lüttich in Führung. Nachdem Standard die ersten 20 Minuten in der eigenen Hälfte festsaß, konnten sie sich nach und nach etwas mehr befreien - und nach einer halben Stunde das 1:0 erzielen. Nach einem Eckstoß war Dieudonne plötzlich frei und markierte die schmeichelhafte Führung der Belgier. Doch ein HSV in dieser Verfassung lässt sich davon nicht beirren, sondern gibt noch ein bisschen mehr Gas und schlägt zurück! Erst versuchte es van Nistelrooy, traf in Minute 35 jedoch nur den Pfosten.

Doch wenig später war es soweit, als Pitroipa wieder mal nur durch ein Foulspiel zu stoppen war. Und da dieses im Strafraum stattfand, gab es folgerichtig Elfmeter. Diesen verwandelte Petric eiskalt zum Ausgleich, mit dem sich die Rothosen jedoch noch nicht zufrieden gaben. Weiter ging es, schließlich waren bis zur Pause noch ein paar Minuten zu spielen. Und die nutzte Aogo für einen seiner zahlreichen Flankenläufe, den Ruud van Nistelrooy in bester Torjägermanier mit der linken Innenseite zum 2:1-Halbzeitstand vollendete.

Und so heiß ging es in der zweiten Halbzeit weiter, obwohl die Temperaturen im Volkspark immer frostiger wurden. Lüttich wollte den Ausgleich, der HSV das dritte Tor - es ging rauf und runter. Die beste Chance hierbei erspielten sich die Gäste, die erneut durch Dieudonne um ein Haar zum Torerfolg gekommen wären, doch sein Kopfball-Lupfer landete an der Torlatte und der Nachschuss rauschte Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Auf Seiten der Rothosen hatte der eingewechselte Piotr Trochowski gleich zwei gute Schusschancen, beide Male fehlte nicht viel zum Ausbau der Führung. So blieb es bis zum Schluss eng, heiß umkämpft und spannend. Lüttich warf in der Schlussphase nicht alles, aber doch recht viel nach vorne, so dass sich für die Hamburger noch einige gute Kontergelegenheiten ergaben - und damit auch die Chancen auf den dritten Treffer. Guy Demels Kopfball wurde kurz vor der Torlinie geklärt, Marcus Bergs Schuss verfehlte das Ziel und van Nistelrooys Drehschuss entschärfte Standard-Keeper Bolat, so dass es schließlich beim knappen, aber verdienten Erfolg des HSV blieb. Für das Rückspiel am kommenden Donnerstag bedeutet dies das volle Maß an Spannung und Dramatik. Doch eines steht fest: Das Halbinale ist für den HSV nach diesem 2:1-Erfolg in Reichweite.

Das Spiel im Stenogramm:

Hamburger SV: Rost - Demel, Boateng, Mathijsen, Aogo - Jarolim, Zé Roberto - Torun (72. Trochowski), Pitroipa - Petric (72. Berg), van Nistelrooy

Standard Lüttich: Bolat - Camozzato, Victor Ramos, Mangala, Pocognoli - Goreux (76. Grozav), Witsel, Carcela-Gonzalez - de Camargo, Jovanovic (90.+3. Traore) - Mbokani

Tore: 0:1 Mbokani (30.), 1:1 Petric (42./FE), 2:1 van Nistelrooy (45.)

Zuschauer: 48.437

Schiedsrichter: Martin Atkinson (England)

Gelbe Karten:
van Nistelrooy, Zé Roberto / Camozzato, Mbokani, Mangala, Victor Ramos

Gelb-Rote Karten:
- / -

Rote Karten: - / -

 

1/14


tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  Dortmund 34 80: 25 81
2.  FC Bayern 34 77: 22 73
3.  Schalke 04 34 74: 44 64
4.  M'gladbach 34 49: 24 60
5.  Leverkusen 34 52: 44 54
6.  Stuttgart 34 63: 46 53
7.  Hannover 34 41: 45 48
8.  Wolfsburg 34 47: 60 44
9.  Bremen 34 49: 58 42
10.  Nürnberg 34 38: 49 42
11.  Hoffenheim 34 41: 47 41
12.  Freiburg 34 45: 61 40
13.  Mainz 34 47: 51 39
14.  Augsburg 34 36: 49 38
15.  Hamburg 34 35: 57 36
16.  Hertha BSC 34 38: 64 31
17.  Köln 34 39: 75 30
18.  K'lautern 34 24: 54 23
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