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"Wir können mit der Leistung zufrieden sein"
Der HSV hat sich mit einen tollen Spiel und drei schönen Toren eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Europa League Viertelfinale geschaffen. ![]() Hamburg - Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben die Rothosen gegen den RSC Anderlecht die Tür ins Viertelfinale der Europa League weit aufgestoßen. Bei frostigen Temperaturen dauerte es einige Minuten, bis der Hamburger Zug ins Rollen kam. Dann waren es vor allem die erfahrenen Stützen des HSV mit Mathijsen, van Nistelrooy und Jarolim, die mit ihren Toren den Sieg ebneten. Die Stimmen nach der erfolgreichen Europapokalnacht könnt ihr hier lesen:
Marcell Jansen: Wir haben etwas gebraucht, bis wir in dieser Partie so richtig drin waren, aber dann haben von Minute zu Minute unsere Kombinationen besser geklappt. Aus meiner Sicht haben wir trotz des Gegentreffers von Anderlecht ein richtig gutes Spiel gezeigt und absolut verdient auch in dieser Höhe gewonnen. Damit haben wir uns ein gutes Polster für das Rückspiel geschaffen, denn der RSC hat durchaus in der einen oder anderen Szene seine Torgefahr angedeutet. Wir können nach dieser Leistung mit breiter Brust nach Leverkusen und Anderlecht fahren. David Jarolim: Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gezeigt. Uns war klar, dass wir Geduld mitbringen müssen, um gegen diesen konterstarken Gegner zum Erfolg zu kommen. Wir haben das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle gehabt und uns zahlreiche Chancen erarbeitet. Dass wir einen Gegentreffer bekommen haben, ist zwar ärgerlich, mit unseren drei Toren haben wir uns aber eine gute Ausgangsposition geschaffen, um nächste Woche in Anderlecht ins Viertelfinale einzuziehen. Es war heute ein hartes Stück Arbeit, jeder musste alles geben. Dass ich sogar ein Tor erzielen konnte, freut mich, da ich ja sonst nicht unbedingt für meine Torgefährlichkeit bekannt bin. In den letzten Monaten habe ich aber immer wieder an meinem Abschluss gearbeitet, das zahlt sich nun scheinbar aus. Ruud van Nistelrooy: Diese Spiele sind die Partien, für die man als Fußballer lebt. In einem Europapokalachtelfinale unter Flutlicht aufzulaufen, ist etwas ganz besonderes, gerade wenn man sein Startelfdebüt geben kann. Ich habe in den letzten Wochen hart dafür gearbeitet, nun konnte ich mich selbst für meine Geduld belohnen und der Mannschaft mit meinem Treffer helfen. Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. Hinten haben wir kaum etwas zugelassen und in der Offensive haben wir uns viele Torchancen erarbeitet, so dass wir sogar noch den einen oder anderen Treffer mehr hätten erzielen können. Es ist ärgerlich, dass mein zweites Tor wegen einer Abseitsposition nicht gegeben wurde. Aber auch so können wir mit unserer Leistung weitestgehend zufrieden sein. Klar ist jedoch auch: Anderlecht wird im Rückspiel alles geben. Wir müssen auch in Belgien hochkonzentriert zu Werke gehen, um den Viertelfinaleinzug perfekt zu machen und dem Finale im eigenen Stadion einen weiteren Schritt näher zu kommen. Bruno Labbadia: Wir sind das Spiel heute sehr gut angegangen, haben Ruhe ausgestrahlt und den Ball laufen lassen. Auch den Gegner haben wir während der Partie in Bewegung gehalten. Nach dem 2:1 sind wir wieder gut rausgekommen und haben weiterhin versucht, das Spiel in den Händen zu halten und keine Torchancen der Gegner zuzulassen. Mit Ruud in der Startelf hatten wir uns eine gewisse Präsenz und Durchschlagskraft erhofft und ich denke, das hat sehr gut funktioniert. Insgesamt war das heute Abend eine sehr gute Leistung der Mannschaft. Ariel Jacobs: Heute ist eine sehr junge Mannschaft auf eine sehr erfahrene gestoßen. Man spürt, dass die Bundesliga eine andere als die belgische Jupiler League ist – und der HSV auch ein anderer Gegner als Bilbao. Man konnte deutlich die Erfahrung eines David Jarolim oder Ze Roberto im Verglich zu einem Cheikhou Kouyate spüren. Insgesamt kann ich aber mit der Leistung meiner Jungs und auch mit den Chancen, die sie herausgespielt haben, zufrieden sein. |
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