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"Wir haben weiter alles selbst in der Hand"
Im vierten Spiel der Europa League-Gruppenphase gab es für den HSV ein umkämpftes Unentschieden in der HSH Nordbank Arena. ![]() Hamburg: Es war ein großer Kampf, den beide Teams unter Flutlicht boten - fehlten eigentlich nur die Tore. Doch gegen die kompakt stehenden Gäste aus Glasgow fehlte den Rothosen im Abschluss das entscheidende Quäntchen Glück, so dass die Partie nach 90 Minuten torlos endete. Wie die Beteiligten diesen Europapokalabend einordneten, lest ihr hier:
Bruno Labbadia: Wir hatten die Möglichkeit, einen ganz großen Schritt in Richtung nächster Runde zu machen, doch das ist uns leider nicht gelungen. Mit der Einstellung meiner Mannschaft bin ich zufrieden und wir haben teilweise auch wirklich gut kombiniert, nur beim letzten entscheidenden Pass und im Abschluss fehlt uns noch die nötige Präzision. Daran müssen wir weiter arbeiten, dann werden wir solche Spiele auch wieder gewinnen. Marcus Berg: Celtic hat stark verteidigt, insbesondere in der Luft waren sie kaum zu überwinden. Dennoch haben wir uns gute Torchancen erspielt, aber im Abschluss hat auch das letzte bisschen Fortune gefehlt. Schade, mit einem Sieg wäre unsere Ausgangslage für die letzten beiden Spiele ideal gewesen. Aber auch so haben wir alles selbst in der Hand, das ist wichtig. Marcell Jansen: Es war ein schwieriges Spiel für uns. Celtic hat in erster Linie auf Konter gespielt und die Räume sehr eng gemacht. Daher war es schwer für uns, denn wir hatten nur wenig Platz für unsere eigenen Kombinationen. Wir haben uns leider auch einige Unaufmerksamkeiten geleistet und können uns bei Frank Rost bedanken, der einige Bälle sensationell gehalten hat. Auch wenn nicht alles geklappt hat, können wir mit dem Unentschieden leben. Wir haben weiterhin alles selbst in der Hand. David Jarolim: Wir haben ein gutes Spiel gemacht, haben gegen defensivstarke Schotten mit einer hervorragenden kämpferischen Leistung das Spiel bestimmt. Ärgerlich ist einzig und allein unsere Chancenauswertung. Wenn du so viele Möglichkeiten hast, musst du einfach einen Treffer erzielen. Nichtsdestotrotz haben wir heute ein gutes Spiel gemacht und können den Schwung nun in die kommenden Aufgaben mitnehmen. Auch in der Europa League sind wir weiter in einer guten Ausgangsposition, müssen nun zu Hause Rapid Wien schlagen. Mit den Österrreichern haben wir ohnehin noch eine Rechnung offen. Wenn wir in diesem Spiel so zielorientiert agieren wie heute gegen Celtic werden wir Rapid schlagen und in die Zwischenrunde einziehen! Tomas Rincon: Ich kam kurzfristig in die Mannschaft, habe mich aber nach ein paar Minuten gut ins Spiel eingefunden und bin zufrieden mit meiner Leistung. So richtig darüber freuen kann ich mich aber nicht, der Sieg wäre mir wichtiger gewesen. Doch wir sind weiterhin drei Punkte vor Wien und haben somit weiterhin eine gute Ausgangslage für die letzten beiden Gruppenspiele. Joris Mathijsen: Den Spielverlauf beurteilend ist dieses torlose Unentschieden sicherlich ein wenig enttäuschend. Es war viel mehr drin für uns. Dennoch haben wir uns spielerisch gegenüber dem Spiel gegen Gladbach verbessert, obwohl Celtic sehr defensiv gestanden hat. Die wenigen Konterversuche der Schotten haben wir zumeist im Keim erstickt. Die Defensive betreffend müssen wir uns kaum etwas vorwerfen, einzig vor dem gegnerischen Tor hat uns heute leider die Effektivität gefehlt. Dieses Spiel wird uns weiter Auftrieb geben – ich bin mir sicher: Schon am Sonntag in Hannover werden wir wieder zuschlagen und ein Tor erzielen. Andreas Hinkel: Es war eine tolle Atmosphäre im Stadion, das Spiel war sehr kampfbetont - also ein echter Europapokalabend. Wir haben engagiert dagegen gehalten und hätten in der ersten Halbzeit durchaus auch das 1:0 erzielen können. Insgesamt können wir mit dem Punkt aber gut leben, auch wenn er uns in der Tabelle nicht so richtig weiterhilft. |
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