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Bitterer Ausgleich kurz vor Ende
Die zweite Mannschaft des Hamburger SV hat sich am 28. Spieltag in der Regionalliga Nord 2:2 (0:1) vom ZFC Meuselwitz getrennt. Nach dem 0:1-Rückstand drehten Rafael Kazior und Bertul Kocabas mit ihren Treffern die Partie, doch am Ende verhinderte ein Foulelfmeter den Heimsieg. ![]()
HSV II
Spielplan HSV II
HSV II
Regionalliga Tabelle Norderstedt - Im Heimspiel gegen den ZFC Meuselwitz musste sich der HSV II mit einem 2:2 (0:1)-Remis begnügen. Vor 226 Zuschauern im Edmund Plambeck-Stadion lagen die Rothosen mit 0:1 hinten, konnte die Partie jedoch dank der Treffer von Spielführer Rafael Kazior und dem agilen Stürmer Bertul Kocabas drehen. Am Ende reichte es allerdings nicht, um den 2:1-Hinspielerfolg zu wiederholen. Die Gäste glichen kurz vor Spielende per Strafstoss aus.
"Wir haben heute zwei Punkte verloren und das Ergebnis fühlt sich an wie eine Niederlage", sagte HSV-Coach Soner Uysal nach Spielende. "Wenn man so eine Spiel dreht und dann kurz vor Ende noch den Ausgleich kassiert ist das schon sehr bitter. In der ersten Hälfte haben wir nicht gut gespielt, im zweiten Durchgang war es wesentlich besser, doch am Ende fehlte uns die Konzentration". Die erste Chance der Partie hatten die Gäste. Nur wenige Sekunden nach Spielbeginn verlor der HSV den Ball in der Vorwärtsbewegung und Meuselwitz´ Tony Schmidt fackelte nicht lange. HSV-Schlussmann Tom Mickel bekam gerade noch die Finger an den Schuss und verhinderte den Rückstand. Zwei Minuten später hatten auch die Hausherren ihre erste Chance - Kocabas verpasste jedoch im Fünf-Meterraum. Es entwickelte sich ein intensives Spiel mit leichten Vorteilen für die Thüringer, die mit viel körperlichem Einsatz verhinderten, dass die Rothosen ihre spielerische Klasse entfalten konnten. In der 25. Spielminute war es erneut Schmidt, der einfach mal abzog und diesmal mit Erfolg - 0:1. Wenig später verhinderte Mickel einen höheren Rückstand, als er aus kurzer Distanz gegen Rene Weinert zur Stelle war. Kurz vor der Pause hatte der HSV die Chance zum Ausgleich, doch sowohl Kocabas (40.) als auch Kazior (43.) verpassten. Im zweiten Durchgang erhöhte der HSV den Druck und es war erneut Kazior (54.), der die erste Möglichkeit besaß. Nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite verpasst er am ersten Pfosten denkbar knapp. Die Gäste aus Thüringen beschränkten sich jetzt ausschließlich aufs Kontern und agierten aus einer massiven Abwehr heraus. Gegen diese taten sich die Rothosen schwer, die richtigen Ideen zu finden. Diese hatte in der 68. Spielminute Florian Brügmann. Nach einem Solo auf der rechten Angriffsseite bediente er den kurz zuvor eingewechselten Reagy Ofosu, dessen Schuss zunächst abgewehrt wurde, danach jedoch bei Kazior landete. Der Spielführer drückte ihn zum 1:1 über die Linie. Anschließend waren es erneut Kazior und Kocabas, die gute Torchancen hatten, doch auch HSV-Keeper Mickel musste gegen Schmidt noch mal alles riskieren. In der 81. Spielminute hatte endlich auch Kocabas sein Erfolgserlebnis. Erneut legte Ofosu auf und diesmal traf der kleine HSV-Stürmer ins Schwarze. Die Partie schien bereits entschieden, da foulte Brügmann seinen Gegenspieler Schmidt im Strafraum und der Unparteiische pfiff Elfmeter. Diese Chance ließ sich Frank Müller nicht entgehen und erzelte den 2:2-Endstand. Das Spiel im Stenogram: Hamburger SV II: Mickel - Brügmann, Labus, Sternberg, Haas (68. Schlüter) - Behrens, Lam (79. Kelbel), Winkel (59. Ofosu), Besic, Kazior - Kocabas ZFC Meuselwitz: Dix - Brendel, Müller, Ferl, Dragoun - Weinert, Starke, Oswald (79. Baum), Luck - Gasch (70. Weis), Schmidt Schiedsrichter: Robert Wessel (Berlin) Zuschauer: 226 Tore: 0:1 Schmidt (25.), 1:1 Kazior (68.), 2:1 Kocabas (81.), 2:2 Müller (88.) Gelbe Karten: Behrens, Labus, Brügmann - Schmidt, Dragoun, Oswald |
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