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Saison 08.05.2010
HSV II: 2:0-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg II

Die Reserve des HSV konnte am 32. Spieltag der Regionalliga Nord mit 2:0 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg gewinnen. Gegen den aufstiegsambitionierten Tabellenzweiten brachten die Rothosen eine ansprechende Leistung.

Hamburg - Der Negativlauf ist durchbrochen. Am Samstagnachmittag bezwangen die Nachwuchs-Rothosen nach einer Reihe siegloser Spiele den VfL Wolfsburg II verdient mit 2:0 (1:0). „Man hat der Mannschaft den absoluten Willen angemerkt“, war Rodolfo Cardoso mit der Trotzreaktion seiner Mannschaft zufrieden. Auch der Übungsleiter war an der Seitenlinie während der neunzig Minuten sehr aktiv und gab immer wieder lautstarke und gestenreiche Anweisungen. Dass die Partie den letztlich aus Hamburger Sicht erfolgreichen Gang nahm, lag in nicht geringem Maße an Wolfsburgs Fabian Klos, der schon nach wenigen Sekunden das Führungstor für die Gäste hätte markieren müssen, aus acht Metern jedoch am eigenen Unvermögen scheiterte und das Leder am Tor vorbeijagte.
 
„Wir hatten uns vorgenommen, endlich einmal unsere erste Chance zu nutzen“, ärgerte sich Wölfe-Coach Alexander Strehmel. Statt des VfLs waren es die Rothosen, die in Führung gingen. Nach einer tollen Kombination über mehrere Stationen trieb Christian Groß den Ball über die rechte Seite und fand mit seiner Flanke in der Mitte Rafael Kaziors Kopf, der keine Probleme hatte, die Hereingabe zu verwerten (5.). Ein guter Start für die Rothosen, der merklich Selbstvertrauen gab. Die Hausherren kontrollierten das Geschehen, ließen das Spielgerät ruhig und abgeklärt in den eigenen Reihen laufen. Vor Allem Sören Bertram war es, der über seine linke Seite und seine Standards immer wieder für Gefahr sorgte. Die weiteren guten Chancen aber ließen die Hamburger verstreichen. Eine Inkonsequenz vor dem Tor, die sich nicht rächen sollte. Denn die einzige Druckphase der Wolfsburger in den zehn Minuten vor dem Seitenwechsel überstand die Cardoso-Elf ohne Schaden. Zweimal war es Abwehr-Routinier Volker Schmidt, der sich jeweils in einen Schuss von Sefa Yilmaz warf.

So ging es mit der knappen Führung in die Kabine. Gegen den Tabellenzweiten und aufstiegsambitionierten VfL hatten die Rothosen in Durchgang eins eine durchaus engagierte und souveräne Vorstellung abgeliefert und sollten dieses Bild in Halbzeit zwei bestätigen. Dabei spielte den Hausherren in die Karten, dass es nach dem Seitenwechsel wieder nur 120 Sekunden dauerte, bevor Kazior seinen Doppelpack erneut per Kopf perfekt machte. So klar wie sein erstes Tor jedoch war es dieses Mal nicht. Nach einer Ecke von Sören Bertram verlängerte Kai Fabian Schulz, mit dem Hinterkopf bugsierte der Kapitän das Leder dann in Richtung Tor.

Schiedsrichter Schmickartz entschied auf Treffer, der Rettungsversuch eines Wolfsburger Abwehrspielers kam zu spät. Der Rest der Partie plätscherte dahin. Den Wolfsburgern fiel wenig ein, um sich noch einmal gegen die Niederlage zu stemmen, die Rothosen ließen Ball und Gegner laufen und brachten den Erfolg sicher ins Ziel. „Die Mannschaft hat die richtige Reaktion gezeigt und den Gegner dominiert“, war Cardoso entsprechend zufrieden.

Das Spiel im Stenogramm:

Hamburger SV II: Mickel – Dettmann, Schulz, Schmidt, Brügmann – Bertram, Groß, Behrens, Hahn (79. Duve) – Olumide (82. Lewerenz), Kazior (87. Rados)

VfL Wolfsburg II: Hitz – Wolze (46. Esswien), Karimov, Reiche, Ahlschwede – Riemer, Kreuels, Schindzielorz, Yilmaz – Klos (70. Altiparmak), Könnecke

Tore: 1:0 Kazior (5.), 2:0 Kazior (47.)

Schiedsrichter: Schmickartz (Berlin)

Zuschauer: 57

Gelbe Karten: - / Kreuels, Klos


tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  Dortmund 34 80: 25 81
2.  FC Bayern 34 77: 22 73
3.  Schalke 04 34 74: 44 64
4.  M'gladbach 34 49: 24 60
5.  Leverkusen 34 52: 44 54
6.  Stuttgart 34 63: 46 53
7.  Hannover 34 41: 45 48
8.  Wolfsburg 34 47: 60 44
9.  Bremen 34 49: 58 42
10.  Nürnberg 34 38: 49 42
11.  Hoffenheim 34 41: 47 41
12.  Freiburg 34 45: 61 40
13.  Mainz 34 47: 51 39
14.  Augsburg 34 36: 49 38
15.  Hamburg 34 35: 57 36
16.  Hertha BSC 34 38: 64 31
17.  Köln 34 39: 75 30
18.  K'lautern 34 24: 54 23
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